Inhaltsleere Stichworte

Several tax officials and auditors, looking very stuffy, with glasses and ill-fitting boring suits, throw banknotes lavishly into the air with both hands
Der Bundesrechnungshof hat wieder Backpfeifen verteilt, die leider nicht weh tun. Es ist einfach unglaublich,
Deutliche Worte findet der Rechnungshof auch hinsichtlich der Vergabe von Aufträgen an externe Berater. Das konkrete Beispiel ist hier ein Auftrag der Deutschen Rentenversicherung Bund. 765.000 Euro zahlte diese an eine Beraterfirma, um sich eine „Geschäftsordnung“ erstellen zu lassen, wie in den Bemerkungen 2024 aufgeführt wird. Das Ergebnis: ein Dokument von zehn Seiten, gefüllt mit „mit weitestgehend inhaltsleeren Stichworten“.Das sei kein Einzelfall, heißt es vom Rechnungshof. Es fehle „regelmäßig an einem nachgewiesenen Bedarf und an konkreten Beratungszielen“. Auch sei meist nicht nachvollziehbar, „wie die Beratungsergebnisse in die Praxis umgesetzt wurden oder welchen Mehrwert die zum Teil millionenschweren Beratungsaufträge brachten“.
Ein Schelm, der Böses dabei denkt. So eine Geschäftsordnung schreibe ich übrigens in einem Tag mit links und mit ein paar Blicken in den Sauter.
Kommentare
3 Kommentare zu “Inhaltsleere Stichworte”
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im Neo-Feudalismus greift halt jeder in die Goldschatulle, wo er/sie/es nur kann
Das „System“ der „Moderne“ ist am Ende, also zuzelt man es noch aus, so gut es eben geht – Selbstbedienungsmentalitäten haben da Hochkonjunktur
Die übliche Ideologie: Es liege am Misbrauch eines an sich gerechten Systems durch individuelle Bosheit.
Schreibs Gott ins Beschwerdebuch.
Der Rechnungshof verteilt Backpfeifen.
Die Welt ist wieder schön.
Ha ha ha! Das ist Deutschland. Ich frage ich immer öfter wozu Staatssekretäre €370 bis 390T p. a. erhalten.
Und das ist Deutschland. 13 Jahre unschuldig im Gefängnis. Bayern fordert 100.000 € für Unterkunft, Verpflegung und Wäsche der Anstaltskleidung.
Und das ist die USA. $34 Mio. Entschädigung für 23 Jahre unschuldig im Gefängnis.