Ferrocarriles Ecuatorianos, revisited

eisenbahn ecuador

Das Foto habe ich 1981 1979 irgendwo an der Bahnstrecke zwischen Guayaquil (eigentlich Durán) und Quito gemacht. Leider weiß ich nicht mehr, wo genau das war.

Komisch, dass ich dieses Foto bisher noch nicht veröffentlicht hatte. Das Bild gehört zu meinen Favoriten, weil ich es immer exotisch und aufregend finde, wenn ein Zug, hier sogar eine Dampflok mit Güter- und Personenwagen, mitten durch einen Ort fährt, ohne dass die Schienen irgendwie gesichert sind.

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Kommentare

11 Kommentare zu “Ferrocarriles Ecuatorianos, revisited”

  1. blowfish am Januar 31st, 2021 10:41 am

    Und du bist nicht auf dem Dach mitgefahren?
    Das muß so um die 20 Jahre her sein, das Streckennetz war schon sehr ausgedünnt (die Teilstrecke von Guayaquil war stillgelegt), und der Zug ist zweimal entgleist. Aber das schien normal zu sein und gehörte zum Programm. Beim zweitenmal war allerdings Schluß, und wir mußten auf den Bus umsteigen. Immerhin hat sogar die Fahrpreisrückerstattung unbürokratisch funktioniert.

  2. André Hüssy am Januar 31st, 2021 10:57 am

    Ich schaue mir die alten Fotos von dir immer wieder gerne an, auch wenn ich keinen Kommentar dazu gebe.

  3. admin am Januar 31st, 2021 11:00 am

    @blowfish: Ich bin im Waggon für Passagiere mitgefahren.:-)

  4. ... der Trittbrettschreiber am Januar 31st, 2021 1:26 pm

    @admin
    .:”Ich bin im Waggon für Passagiere mitgefahren.:-)”

    …nun ist die ganze Romantik dahin – Rucksack, schwarze Füße, Löcherjeans, Strohbett, Holz-USB-Stick und Faustkeil-Handy…

  5. flurdab am Januar 31st, 2021 2:59 pm

    Der Vorteil der Dampflok im Vergleich mit anderen Systemen ist ja die Nachhaltigkeit.
    Wenn man Bilder betrachtet auf denen Passagiere auf Dächern und auch außen an den Waggons mitreisen, dann treibt es Bahnlogistikern Tränen in die Augen ob der Effektivität.
    Nostalgiker wissen, so wurde eine zeitlang auch in Deutschland gereist. Doch dann setzten sich die Fortschritts- und Technikgläubigen mit ihren wirren Ideen durch, die Dampfloks gegen E- Loks zu ersetzen und Unmengen teuern Kupfers über das Land zu spannen und die Dritte Klasse abzuschaffen.
    Was dieser blinde Fortschrittsglaube allein an Kosten für die Volksgesundheit verursacht hat, ist kaum zu ermitteln. Auch die negativen Folgen für die Demographie werden nie betrachtet.
    Fest steht das in Ländern in denen noch auf den Waggondächern gereist wird die Bevölkerung jünger und wesentlich dünner und damit gesünder ist als bei uns. Ganz abgesehen davon das in diesen Ländern Reisen immer noch Abenteuer bedeutet, die Menschen also viel stärker im hier und jetzt verhaftet sind. Als Beispiel hierfür möchte ich das vollkommende Fehlen von Gender- Lehrstühlen an den Universitäten dieser Länder anführen.

  6. ... der Trittbrettschreiber am Januar 31st, 2021 5:39 pm

    “Als Beispiel hierfür möchte ich das vollkommende Fehlen von Gender- Lehrstühlen an den Universitäten dieser Länder anführen.”

    Im Bahn-Jargon bin ich schon wieder geneigt, Begriffe in den richtigen Kontext stellen zu wollen – wie z.B. Tender- und Teerstuhl. Aber da trinke ich wohl wieder mal allein der Weisheit zu und stelle mir vor, wie ich von Waggondach zu Waggondach hüpfe und die Welt, das Leben und den Rausch der Geschwindigkeit zusammen mit meinen Haaren in die Weiten des Kosmos hinübergleiten sehe. Aber erstmal ZISCHSCH…WFFF…ZISCHSCH…WFF..WFF…Daaampppff…und PFEIIIIFFF…und ZISCHSCH…WFF..WFF..WFF…WF.WF.WF.WF…wf.wf.wf.wf.wf.wf….huuut….huuuu tt. hhhhh ttt… und weg isser…

  7. Corsin am Februar 1st, 2021 9:37 am

    Zum Ort des Fotos wurde mir soeben diese Zeilen aus gewöhnlich gut informierter Quelle zugetragen:

    “Probably Bucay, Ecuador, possibly here.

    https://www.google.com/maps/place/Bucay,+Ecuador/@-2.2046068,-79.1378235,1102m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x91d2ba6a9f5c0fbd:0x60b8e92c726e82c1!8m2!3d-2.204719!4d-79.177711

    The cities along the G&Q Railroad are: Duran (near Guayaquil), Yaguachi, Milagro, Bucay, Simbambe, Alausi, Riobamba, Urbina, Ambato, Latacunga, Machachi, and Quito.

    Bucay is in the foothills of the Andes, and the last city on the railroad before the tracks enter the insanely mountainous terrain that railroad is known for, so mountains would be visible in the background. The other cities on the route towards Quito are in narrower valleys, so the local terrain would be much rougher. Also, Bucay has a couple of curves on the rail line in town, similar to shown.”

  8. admin am Februar 1st, 2021 9:52 am

    Ich finde den Schienenstrang auf der Karte gar nicht :-(

  9. bentux am Februar 1st, 2021 10:37 am

    Die Schienen wurden wohl abgebaut.
    Bin, so etwas das nach Bahndamm aussieht, gefolgt. Das müsste sowas wie eine ehemalige Station sein. https://goo.gl/maps/iEGXsKBkPzznSJFJ6

  10. admin am Februar 1st, 2021 12:11 pm

    Es könnte diese Kurve sein: https://tinyurl.com/yy9ewqrn :-)

  11. bentux am Februar 2nd, 2021 1:22 pm

    Das erklärt den Zustand des Schienensystems.
    http://www.ecuadorrail.net/trains-of-ecuador/history.html

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