Gerda Taro oder: Die Wahrheit ist das beste Bild

gerda taro

1936 beschlossen die faschistischen Achsenmächte zugunsten der Putschisten unter Franco in den Spanischen Bürgerkrieg einzugreifen.

Ein Jahr später, am 26. Juli 1937, starb die deutsche Fotografin Gerda Taro (Gerta Pohorylle), die zusammen mit Robert Capa die Gewalt des Spanischen Bürgerkriegs dokumentierte.

Als Jüdin und Sozialistin verfolgt, wegen Flugblattaktionen kurzzeitig inhaftiert, musste sie 1933 ins französische Exil gehen. Nach dem Militärputsch 1936 ging sie nach Spanien.

Bei Villanueva de la Cañada wurde Gerda Taro während eines Angriffs der deutschen Legion Condor am 25. Juli 1937 durch ein Missgeschick bei der Evakuierung von einem republikanischen Panzer überrollt. Sie starb am nächsten Tag im Lazarett.

Eine Ausstellung mit Werken Taros in Leipzig wurde 2016 zerstört.

Kommentare

2 Kommentare zu “Gerda Taro oder: Die Wahrheit ist das beste Bild”

  1. Godwin am Juli 26th, 2020 6:25 pm

    Es ist für mich immer wieder sehr verwunderlich, erschreckend usw., wie fundamental wichtig die Lüge in faschistischen Bewegungen ist.
    Nicht nur die bis zu Peinlichkeit betriebene Überhöhung des vermeintlich eigenen (das findet man mehr oder weniger auch anderswo), aber auch was kurz gesagt alles andere (das Leben, das Universum und der ganze Rest) anbelangt – es wird gelogen und geleugnet bis zum Geht-nicht-mehr

  2. Messdiener am Juli 26th, 2020 7:39 pm

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