Was sind und zu welchem Ende sehen wir Dias?

dias

Gibt es eigentlich noch so genannte Dia-Abende?

Für die Nachgeborenen: Das Dia ist ein fotografischer Film, „der nach seiner Entwicklung Grauwerte oder Farben in einer natürlichen Ansicht zeigt. Nach der Entwicklung und dem Zerschneiden des Films entstehen einzelne Diapositive, die oft zur Projektion genutzt werden. (…) Die bevorzugte Präsentationsform von Dias ist die Projektion.“

Kommentare

10 Kommentare zu “Was sind und zu welchem Ende sehen wir Dias?”

  1. Graf Zahl am April 13th, 2019 2:25 pm

    Facebook killed the Dia-Abend?

  2. andreas am April 13th, 2019 4:21 pm

    Bei einer digitalen Idiotenlaterne gibt´s USB Eingänge die man mit auf Festplatte gespeicherten Scans von Dias füttern kann, um sie nebenher anschauen zu können. Wenn das Bild Dias zeigt die du scannst, frage ich mich wo die Struktur in den Bildern her kommt.

  3. admin am April 13th, 2019 5:04 pm

    Das sind die, ich ich schon eingescannt habe und die ich wegwerfen werde.

  4. ... der Trittbrettschreiber am April 13th, 2019 5:42 pm

    dia-abende waren so ziemlich das lästigste, was ich in meinem leben als spießer-anwärter erleben musste. meistens waren es kollegen, vorgesetzte, die dazu einluden und man war sicher, die nächsten zwei, drei stunden die karriere fördernden laute wie aah, oder ooh oder, falls man kreativ genug war, auch ganze worte wie genial oder auch sätze wie schatzi, warum waren wir noch nie in rimini zu emmissieren. der raum war dunkel, die herren tranken herforder, die damen rosé mit uschi, der nun neuen freundin alias chefs gattin. hätte man hinten augen gehabt, wäre das im rest-flutlicht des dia-projektors diffus milchig gedimmte gesicht des zumeist pfeife rauchenden gastgebers selbst zum gerahmten zelluloid geworden, das im takt des bildwechsels immer wieder vom blitz des schattenwurfes getroffen wurde, bevor er mit seinem selbstverzückten urlaubslobgesang fortfuhr. das war schön, nicht uschi? und garnicht weit vom hotel. untergebene gattinen gaben dann den karriereimpuls gebenden satz von sich : waaas? das bist duuu uschi? so braun gebrannt und dieser bikini, naain. die anstehende beförderung des untertänigen ehemannes wurde dann von einem geschmeichelten vorbei mäandernden pfeifenrauchkringel beiegelt. dann holte man die zwischengelagerten knautschlackmäntel aus gastgebers Schlafzimmer und warf noch einen schielverklärten neidblick auf uschi, die frau des chefs und freute sich auf den nächsten morgen im büro.

  5. andreas am April 13th, 2019 6:45 pm

    Könnt ich nie. Macht der eine Karton den Unterschied?

  6. waldheinz am April 13th, 2019 9:52 pm

    Nostalgie! Die alten Orwochrom – Filme! UT21!

    Ich habe noch kästenweise Dias im Schrank. Die vermutlich kaum einer sehen will.
    Und überwiegend selbst entwickelt. Der Prozess bei Umkehrfilmen bestand – soweit ich mich erinnern kann – aus Erstentwicklung, Stoppbad, Wässern, Zweitbelichtung unter einer hellen Lampe, Zweitentwicklung, Wässern, Bleichen, Wässern, Fixieren und wieder wässern. Ganz schöner Aufwand. Damals hatte ich noch Zeit dafür.

  7. admin am April 13th, 2019 9:56 pm

    Ich habe rund 1000 Dias aus Lateinamerika.

  8. Messdiener am April 14th, 2019 9:58 am
  9. Martin Däniken am April 14th, 2019 12:10 pm

    „Ein Dia-Abend sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden…“
    Schon Mittelerde kannte diese Problematik!
    Ohja!!

  10. ... der Trittbrettschreiber am April 14th, 2019 2:00 pm

    @Messdiener

    ;-)… zumeist eher diese hier:

    https://www.youtube.com/watch?v=D2H7Ad3QshE

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