Regressive Linke

Godless Mom auf Richard Dawkins Foundation: „5 Gründe, warum sich die regressive Linke über den Atheismus irrt“.

„Regressive Linke“ bezeichnet eine bestimmte Teilmenge der Linksliberalen, die in einem Versuch, tolerant und kulturell einfühlsam zu erscheinen, jegliche Kritik am Islam oder am Islamismus zu unterbinden versuchen, indem sie diese als „Islamophobie“ oder Rassismus bezeichnen. Die Bedeutung des Begriffs wurde mit der Zeit erweitert und umfasst nun jene, die Warnhinweise auf ideologisch bedenklichen Medien fordern, die kritikfreie Schutzräume in Universitäten sehen möchten, die den Gedanken verbreiten, dass wir alle in einer Art von Vergewaltigungskultur lebten und die kulturelle Vielfalt für eine tolle Sache halten, bis man Franzbrötchen in Bayern verkauft, dann ist es nur noch kulturelle Besitzergreifung.

Sämtliche Anhänger der „Grünen“ und auch viele „Linke“ sind also gemeint.

Kommentare

12 Kommentare zu “Regressive Linke”

  1. Wolf-Dieter Busch am April 13th, 2018 1:41 pm

    Ich bin als Nicht-Christ in einer christlichen Umgebung aufgewachsen und sozialisiert. (Getauft, aber ausgetreten.) Mit Christen komme ich ausgezeichnet zurecht, und zwar wegen des einen Gebots, das ich meinem Nachwuchs mit auf die Reise gegeben habe: du sollst keinem reinquatschen.

    Nun, dieses eine Gebot wird von den Moslems missachtet. Bei denen lasse ich mir das Frühstück durch den Kopf gehen.

  2. ... der Trittbrettschreiber am April 13th, 2018 1:55 pm

    Ooooh, da weht ein Hauch von bewustseinsbildender Realitätswahrnehmung durch den Blog. Vorboten einer Paarung von Weisheit und Vernunft? Hauptsache das Bett quietscht nicht so laut.

  3. Roland B. am April 13th, 2018 4:41 pm

    Ich bin Anhänger der Grünen (weitgehend) und der linken (teilweise) – fühle mich aber überhaupt nicht angesprochen von dieser Kritik. Was mich an Islamkritik stört ist, daß sie häufig selektiv den Islam kritisiert (zu recht9, aber andere, bei uns dominantere Religionsformen wie Christentum und Judentum ausklammert (zu unrecht). Islamkritik muß in erster Linien Religionskritik sein. Die Detailunterschiede sind eher sekundär (und so wie meist vorgetragen auch oberflächlich auf kleine islamistische Gruppen bei uns oder die ungebildeten Massen („drüben“) bezogen – da sollte man aber auch mal das Christentum im Zeitraum so um 1100 oder 1400 betrachten, grob entsprechend dem aktuellen muslimischen Datum. Damals war der Islam die friedlichere religion, aufgeklärter und wissenschaftsfreundlicher als unser Christentum.
    Entschuldigt nichts, versucht aber eine Erklärung. Ungebildete Massen sollte man nicht als Beweis für irgendetwas in irgendeiner Ideologie hernehmen. Weder im amerikanischen Kukluxklan-Südosten noch in den arabischen Suburbs oder im CSU-Land.
    Ich wehre mich gegen dumme Islamkritik, die zum einen nur die Terroristen sieht und diese als den echten und einzigen Islam versteht, die zum anderen aber jeden christlichen Schwachsinn verteidigt und, genau wie die Islamisten, glaubt, über die eine Wahrheit zu verfügen, ohne auch nur den winzigsten Anhaltspunkt eines Beweises.
    Daß viele Grüne und Linke das leider anders sehen – schade, ändert aber nichts daran daß ich mich durch Burks Schlußsatz diskreditiert fühle.

  4. Crazy Eddie am April 13th, 2018 6:51 pm

    „Die Bedeutung des Begriffs …“
    Mark Twain hätte seine Freude an diesem Satzungetüm gehabt.

  5. ... der Trittbrettschreiber am April 14th, 2018 9:12 am

    @Crazy Eddie

    … das ist der Genitiv einer Denotation, ein linguistischer Terminus, der unter anderem dazu eingesetzt wird, um Umgangssprache (Wortbedeutung(Denotat) + assoziativem Wortverständnis(Konnotat)) von Fachsprache zu differenzieren, da einem Fachbegriff keine Konnotation zugewiesen wird:

    https://youtu.be/3zQfiNtylQo

  6. Klausi am April 14th, 2018 9:28 am

    Deutsch des Grauens …

    „Sämtlich Anhänger der „Grünen“ und auch viele „Linken“ sind also gemeint.

  7. Roman Bardet am April 14th, 2018 10:19 am

    Roland B. am April 13th, 2018 4:41 pm

    Ich bin Anhänger der Grünen (weitgehend) und der linken (teilweise) – fühle mich aber überhaupt nicht angesprochen von dieser Kritik. Was mich an Islamkritik stört ist, daß sie häufig selektiv den Islam kritisiert (zu recht9, aber andere, bei uns dominantere Religionsformen wie Christentum und Judentum ausklammert (zu unrecht). Islamkritik muß in erster Linien Religionskritik sein. Die Detailunterschiede sind eher sekundär (und so wie meist vorgetragen auch oberflächlich auf kleine islamistische Gruppen bei uns oder die ungebildeten Massen („drüben“) bezogen – da sollte man aber auch mal das Christentum im Zeitraum so um 1100 oder 1400 betrachten, grob entsprechend dem aktuellen muslimischen Datum. Damals war der Islam die friedlichere religion, aufgeklärter und wissenschaftsfreundlicher als unser Christentum.
    Entschuldigt nichts, versucht aber eine Erklärung. Ungebildete Massen sollte man nicht als Beweis für irgendetwas in irgendeiner Ideologie hernehmen. Weder im amerikanischen Kukluxklan-Südosten noch in den arabischen Suburbs oder im CSU-Land.
    Ich wehre mich gegen dumme Islamkritik, die zum einen nur die Terroristen sieht und diese als den echten und einzigen Islam versteht, die zum anderen aber jeden christlichen Schwachsinn verteidigt und, genau wie die Islamisten, glaubt, über die eine Wahrheit zu verfügen, ohne auch nur den winzigsten Anhaltspunkt eines Beweises.
    Daß viele Grüne und Linke das leider anders sehen – schade, ändert aber nichts daran daß ich mich durch Burks Schlußsatz diskreditiert fühle.

    Sie sollten den Koran lesen, dann würden Sie nicht diesen Schwachsinn aka Blödsinn von sich geben.

    Ich empfehle Ihnen die Übertragung von Paret. Wenn Sie noch altes Deutsch verstehen, dann die von Max Henning. Mit freundlichem Gruß.

  8. Klausi am April 14th, 2018 6:43 pm

    Deutsch des Grauens

    Immer noch Fehler drin.

    Sämtlich Anhänger der „Grünen“ und auch viele „Linke“ sind also gemeint.

  9. tom am April 14th, 2018 7:34 pm

    Klausi, das war kein DdG, sondern es waren
    Flüchtigkeitsfehler, deren einer so flüchtig ist, dass der gute Burks ihn weiterhin übersieht.

  10. admin am April 14th, 2018 11:34 pm

    Wenn die Leser nicht wären….

  11. rainer am April 15th, 2018 10:15 am

    ….wenn das der Führer wüsste…..

  12. Heinz am April 15th, 2018 4:31 pm

    Der ganze Artikel von Dawkins ist Schrott.

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