Paritätische Sprechschau

Ein interessantes Interview mit Jutta Ditfurth in der FAZ über die Diskussionskultur in so genannten „Talkshows“ und eitle Hampelmänner.

Ach ja, Grüne, aber dann drohen alle bekannten Grünen: Wenn die kommt, komm ich nicht. Jürgen Trittin, Claudia Roth. Und sie kommen bei den Redaktionen damit durch.

Wie kann man so etwas antun? Ich schaue keine Talkshows (mal abgesehen, dass ich keinen Fernseher habe), und ich finde es auch politisch irrelevant. Gibt es eigentlich verlässliche Zahlen, wie viele Leute sich das ansehen, und aus welcher Klasse die kommen?

Es gibt den bildungsbürgerlichen Anspruch nicht mehr, sich in anderen als dem eigenen Milieu auch nur auszukennen, geschweige denn dissidente Haltungen wenigstens zu begreifen.

Well said, dude! (gibt es da auch eine weibliche Form für?)

Kommentare

7 Kommentare zu “Paritätische Sprechschau”

  1. Die Melone am September 11th, 2017 11:46 am

    Es gibt den bildungsbürgerlichen Anspruch nicht mehr, sich in anderen als dem eigenen Milieu auch nur auszukennen, geschweige denn dissidente Haltungen wenigstens zu begreifen.

    Twitter ist hierfür sehr zu empfehlen. „Dissidente Haltungen“ ohne Ende, ungefiltert – insofern man sensible Inhalte und „Tweets, die Beleidigungen enthalten“ zulässt und in den Einstellungen unter „Inhalt/Land“ „weltweit“ einstellt (geht nur am Rechner).

    Als erstem dann der AfD folgen und schon ist man mittendrin in der Filterblase.

  2. tom am September 11th, 2017 1:25 pm

    Dudie, ohne Zweifel.

  3. oh no am September 11th, 2017 4:28 pm

    dud*ix, latürnich

  4. Horst Horstmann am September 11th, 2017 4:50 pm
  5. S. Rose am September 12th, 2017 12:17 pm

    In Gegenden wie Autralien und Kalifornien scheint man für das weibliche Pendant die Bezeichnung ‚Betty‘ zu verwenden: http://www.urbandictionary.com/define.php?term=betty

  6. S. Rose am September 12th, 2017 12:18 pm

    Ups Australien natürlich.

  7. andreas am September 12th, 2017 5:06 pm

    Australische Toiletten zumindest werden gerne mit „Bruces“ und „Sheilas“ getrennt.

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