Ich denke gerade über die SPD nach

Heißt es in kleinbürgerlichem Neusprech à la taz eigentlich „ArbeiterverräterInnen“? Oder „ArbeiterInnenverräter“? Oder „ArbeiterInnenverräterInnen“?

Kommentare

13 Kommentare zu “Ich denke gerade über die SPD nach”

  1. jeromin am Februar 28th, 2017 3:40 pm

    „proletariat“ benutzt jedenfalls heute niemand mehr. da wird unterschieden zwischen der „hart arbeitenden“ bevölkerung und dem „prekariat, die bildungsferne schicht“, welche ihre desolaten lage natürlich selbst zu verantworten hat.

    spalterisches neusprech vom feinsten, nur schade, dass es sich nicht zusätzlich noch gendern lässt.

  2. ninjaturkey am Februar 28th, 2017 3:57 pm

    Wahrscheinlich ist die gendergrammatikalisch einzig korrekte Form „ArbeiterXverräterX“. Das kann Dir jeder Xhosa flüssig aussprechen. ;-)

  3. ... der Trittbrettschreiber am Februar 28th, 2017 6:38 pm

    Donnerwetter – es gibt noch Horizonte.

  4. tm852 am Februar 28th, 2017 6:39 pm

    SPD natürlich immer, voll auf die Zwölf (http://www.der-postillon.com/2017/02/traditionelles-linkes-halbjahr.html) für die Umfallerpartei. Auf das Sie bei den nächsten Wahlen die 5% reißen.

  5. dumC am Februar 28th, 2017 6:41 pm

    Nur einmal am Schluss. Also in dem Fall „Arbeiterverräter*in“.

  6. Wolf-Dieter Busch am Februar 28th, 2017 11:41 pm

    Nicht so kompliziert! VerräterINNENpartei reicht.

  7. Hochstapler am März 1st, 2017 9:04 am

    Darüber muß man eigentlich keinen einzigen Gedanken verschwenden. Im kleinbürgerlichen Neusprech heißen die Hochstapler – meinetwegen auch Hochstaplsie, Hochstaplx oder Hochstapl*. Als Maskottchen nun mit dem unsympathischten Bartträger seit dem Deutschen Reich auf Werbetour.

  8. blu_frisbee am März 1st, 2017 10:01 am

    Enttäuscht kann nur sein wer vorher einer Täuschung unterlag. Verraten hat das Proletariat sich selbst indem es geglaubt hat ihr eigenes Interesse an die SPD zu delegieren.
    Die SPD war ab initio 1875 des Glaubens daß der Kapitalismus OK sei wenn ihn eine Partei sozial verwalte, daß das Gemeinwohl identisch sei mit Kapitalprofiten, und man dafür der Nation dienen sollt.
    Besiegelt durch Kriegskredite 1914 und Ermordung von Sozialisten 1919. Sarrazin und Müntefering sind keine Unfälle sondern Konsequenz.
    Wer da immer noch von „Verrat“ faselt wehrt sich gegen Einsicht.

  9. Pjotr56 am März 1st, 2017 10:41 am

    Nenn‘ die SPD doch einfach „Scheißpartei“, dann brauchste nix gendern, oder?

  10. Gendit am März 1st, 2017 12:50 pm

    Arbeiterverräter*_/innen/en
    (BTW, „innen/en“ stand auf dem Mensaausweis der Uni Mainz).
    Siehe hier: https://www.heise.de/tp/features/Genderus-phalliculosus-ssp-3392313.html

  11. Rainer am März 1st, 2017 1:19 pm

    …..Arsch geleckt….es sind Arbeiterverräter….

  12. Martin Däniken am März 2nd, 2017 9:24 pm

    Beim ernsthaften Nachdenken nicht das Gehirn verrenken…das G. kann ja selbst keinen Schmerz empfinden-
    erst wenn gedankliche Meidbewegungen auftreten,meist von sich selbst unerkannt,braucht es einen beherzt arbeitenden Brainchiropractix um den alten Zustand wiederherzustellen ;-)

  13. ... der Trittbrettschreiber am März 3rd, 2017 6:57 pm

    @Martin Däniken

    Das Herz eines Boxers…:

    https://www.youtube.com/watch?v=X2ttRjJqG6c

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