Imperialismus 2.0 oder „Nothilfe“ in Syrien, revisited

Nachdem die Truppen des syrischen Diktators Assad die letzte Hochburg der so genannten „Rebellen“ erobert haben, wollen die USA den Bürgerkrieg trotzdem weiter am Laufen halten und die Warlords und andere syrische Terroristen-Gruppen finanziell unterstützen.

Was wirklich geschieht, beschrieb schon die Washington Post vor einem Jahr: „Private money pours into Syrian conflict as rich donors pick sides. (…) In practice, these donors overwhelmingly back Islamist groups whose ultraconservative views reflect their own, intelligence officials and analysts say.“

Al Jazeera schreibt heute: „The United States has said it will recognise the offices of the main opposition Syrian National Coalition (SNC) as a diplomatic foreign mission and announced plans for a $27m increase in non-lethal assistance to rebels fighting to oust President Bashar al-Assad.“

Das erinnert mich doch sehr an den Contra-Krieg in Nicaragua, obwohl man die FSLN natürlich nicht mit Assad vergleichen kann. Aber die Methode, einen Bürgerkrieg zu schüren, um mehr Einfluss zu bekommen (vgl. aktuell Libyen, Ukraine usw.), ist nicht neu und ist ohnehin kostengünstiger, als direkt einzumarschieren. Imperialismus 2.0 sozusagen.

In deutschen Medien wie etwa der FAZ liest man so etwas nicht. Das hört sich alles so, als hätte das die PR-Abteilung des US-Außenministeriums direkt formuliert.

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Kommentare

One Kommentar zu “Imperialismus 2.0 oder „Nothilfe“ in Syrien, revisited”

  1. Godwin am Mai 7th, 2014 10:09 a.m.

    Bei der Berichterstattung über den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland gäbe es „entlarvende Automatismen“, erklärt die Dozentin für Journalistik, Gabriele Krone-Schmalz.

    http://www.youtube.com/watch?v=22VfEe1RkH8

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