Das Kapital, reloaded

Manager Magazin: „‚Kapital im 21. Jahrhundert‘ schreckt Ökonomen auf“.
Der Titel erinnert nicht zufällig an „Das Kapital“ von Karl Marx. Der Ansatz ist zwar ein völlig anderer, aber auch der junge Ökonom Thomas Piketty von der Ecole économique de Paris wagt sich an eine Theorie der selbstzerstörerischen Kraft des Kapitalismus. Er stützt sich auf die wohl größte und systematischste Sammlung von Daten über die Verteilung von Vermögen und Einkommen im Verlauf der Jahrhunderte und im Vergleich mehrerer Länder.

Thomas Piketty: Capital in the Twenty-First Century, translated from the French by Arthur Goldhammer, Belknap Press/Harvard University Press, 685 pp., $39.95.

Ist praktisch schon schon gekauft… In Deutschland wird es natürlich nicht wirklich diskuiert werden (dürfen).

Kommentare

4 Kommentare zu “Das Kapital, reloaded”

  1. KL am April 24th, 2014 8:19 am

    [Zweiter Versuch:]
    Ich wollte es auch gleich haben, bis mir diese Kritik unterkam: http://www.dissentmagazine.org/article/kapital-for-the-twenty-first-century .
    Jetzt will ich mehr Galbraith lesen.

  2. .... der Trittbrettschreiber am April 24th, 2014 3:17 pm

    Warum sind eigentlich Interpreten meist attraktiver als die Autoren selbst?
    Was ist der Vorteil von Sekundär-Literatur(für die Leser)?

    Ich denke, es geht mehr um Geselligkeit.

    Diskurse sind Saisonartikel – Teilnahme nur mit gültigem Ticket.

  3. KL am April 25th, 2014 7:21 am

    Offenbar haben wir einiges verschlafen und wachen jetzt nur mit dem mainstream auf: http://www.thomaspalley.com/?p=422.
    Schicksal der Freizeit-Politökonomen ?

  4. lepus am April 26th, 2014 6:14 pm

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