Gewerkschaft Verdi fordert Netzüberwachung gegen Urheberrechtsverletzungen

iRights.info: „Die Gewerkschaft Verdi fordert, Internetnutzer per „Warnhinweis“ davon abzuhalten, Urheberrechte zu verletzen, und ein Ordnungsgeld zu verhängen, sollten sie es dennoch tun. Dazu müsste die Internetnutzung aller Bürger überwacht werden.“

Ziel des Verfahrens sei, so das Positionspapier, „Auswüchse im derzeitigen Abmahnwesen einzudämmen“. Es ist allerdings schwer vorstellbar, dass dieses Ziel mit den vorgeschlagenen Mitteln erreicht werden kann, da es den Rechteinhabern weiterhin unbenommen wäre, gegen Urheberrechtsverletzungen vorzugehen. Um das zu verhindern, müssten weit reichende Gesetzesänderungen vorgenommen werden. Im Zweifel müssten Betroffene also ein Ordnungsgeld und die Kosten einer Abmahnung zahlen.

Zum Glück bin ich aus dem Verein schon ausgetreten. Ich muss mich also nicht mehr beschweren. (vgl. auch netzpolitik.org: „ver.di will (irgendwie) Stoppschilder gegen Urheberrechtsverletzungen“)

Kommentare

2 Kommentare zu “Gewerkschaft Verdi fordert Netzüberwachung gegen Urheberrechtsverletzungen”

  1. Bruno am Oktober 29th, 2010 11:23 pm

    Hallo,
    bei den Gewerkschaften fällt mir nur ein mit wessen Hilfe sie nach dem zweiten Weltkrieg gegründet wurden. Phönix hat mal berichtet wie CIA Leute Geld in Koffern gebracht haben.
    Ich habe noch nie das Wort Generalstreik von einem Gewerkschafter gehört. Solange das nicht ist sind sie ein verlängerter Arm. Von wem weiß ich nicht aber nicht von ihren Mitgliedern.

    Jürgen

  2. Europas Medien-Gewerkschaften fordern Zensurmaßnahmen » Infobib am November 25th, 2010 1:23 pm

    […] Die bei Verkündung solch gefährlichen Unsinns zu erwartende Protestwelle (hier nur mal 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 Beispiele) fegte durch Blogs und 1-2 andere Medien. Ver.di fühlte sich […]

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