Die klitzekleine Wahlanalyse
Das war ein interessantes Wahlergebnis, das der marxistischen Analyse bedarf, da man sehen kann, wohin der Hase läuft welchen Trend es langfristig gibt. In der Nacht dachte ich noch, dass ein Ergebnis mit dem höchsten Unterhaltungswert zu erwarten sei: Alle Kleinparteien im Bundestag, und die CDU hätte u.a. mit den Grünen koalieren müssen. So aber ist es exakt so ausgegangen, wie ich es vermutet hatte.
Spannend und auch ein bisschen überraschend sind aber die Details. Es gibt wohl kein Land auf der Welt, in dem die politische Präferenz so eindeutig geografisch festgelegt ist. Die AfD ist nicht nur eine Arbeiterpartei, sondern auch die des Beitrittsgebiets. Wenn 37 Prozent der Arbeiter die AfD wählten und gleichzeitig die Blauen überall im Osten gewinnen: Bedeutet das, dass es in den neuen Bundesländern mehr klassische Proletarier gibt als im Westen? Bestimmt nicht – es ist komplizierter.
Man findet dazu auch kaum aussagekräftige Quellen, weil die Statistik natürlich entweder Erwerbstätige nennt oder das alberne Wort „Arbeitnehmer“ und damit den Unterschied zwischen Arbeitern und Angestellten nicht berücksichtigt. Der ist aber wichtig.

Source: welt.de
Eine Volkspartei im klassischen Sinn ist eine Partei, die verschiedene soziale Klassen oder Milieus vereint, obwohl die zum Teil unterschiedliche ökonomische Interessen vertreten. Nach dieser Definition sind nur die CDU und die AfD Volksparteien.
Die CDU vertritt die klassische Großbourgeoisie, die aber zahlenmäßig irrelevant ist, das platte, in Bayern katholische Land, und Teile des alten Kleinbürgertums sowie aus Tradition nicht erwerbstätige Rentner. Das Letztere teilte sie sich mit der FDP (Apotheker, Hoteliers, Handwerker und andere Selbständige usw.)
Die Grünen vertreten ausschließlich das wohlhabende städtische „Bürgertum“, sind also eine rechte Partei, da sie keinerlei gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen mit dem Industrieproletariat haben.
Die SPD ist mittlerweile eine Lobby-Partei der städtischen Angestellten, nicht aber eine der klassischen Arbeiter.
ChatGPT: Die Forschung und Wahlforschung der letzten Jahre zeigt, dass sich das Wählerprofil der SPD im Laufe der Jahrzehnte – bedingt durch den Strukturwandel in Wirtschaft und Gesellschaft – verändert hat. Historisch galt die SPD als Partei der klassischen Arbeiter, also der Industriearbeiter und manuellen Beschäftigten. In den letzten Jahren haben sich aber vermehrt urbane, gut ausgebildete und dienstleistungsorientierte Wähler, häufig aus den sogenannten „modernen“ oder auch „postmateriellen“ Milieus, zu ihren Kernwählern entwickelt.
Untersuchungen (zum Beispiel aus dem Rahmen der Sinus-Milieus‑Analysen und Studien der Bertelsmann Stiftung) legen nahe, dass die SPD in jüngerer Zeit vor allem in urbanen Regionen und Ballungszentren bei Wählergruppen stark ist, die:
Bildungsaffin und urban geprägt sind: Viele Angestellte, Akademiker und Personen aus dem Dienstleistungssektor – also solche, die in modernen, oft städtischen sozialen Milieus verortet werden – neigen dazu, die SPD zu wählen.
Moderne „Arbeiter“- und Mittelstandsmilieus: Auch Teile der traditionell arbeitenden Bevölkerung, die sich in einem Wandel hin zu moderneren Arbeits- und Lebensformen befinden, unterstützen die SPD. Dabei handelt es sich häufig um Wähler, die einerseits noch historische Wurzeln im industriellen Umfeld haben, sich aber zugleich mit den Herausforderungen einer Dienstleistungsgesellschaft identifizieren. (Für letzteres ist insbesondere das Ruhrgebiet repräsentativ.)
Die AfD vertritt im Osten auch die, die im Westen die SPD und die FDP wählen. Es scheint also so zu sein, dass die Klassenlage im Westen und im Osten jeweils zu unterschiedlichem Wahlverhalten führt. Das erinnert mich an die Elemente von „langer Dauer“ (Longue durée), ein Begriff, der durch die französische Historiker-Schule Annales geprägt wurde. Beispiel: Warum ist das Wahlverhalten in Franken (protestantisch) und Bayern (katholisch) seit einem Jahrhundert gleich, obwohl die Bevölkerung vor allem nach dem 2. Weltkrieg kräftig durchgemischt wurde? (Die Protestanten wählten früher und öfter die Nationalsozialisten als die Katholiken.)
Ein Element der „Longue durée“ scheint auch im Beitrittsgebiet vorzuliegen, da die Geografie offenbar die Klassenlage „überschreibt“. Die Nachgeborenen im Osten haben größtenteils mit der DDR gar nichts mehr zu tun, genau so wenig wie junge Leute im Ruhrpott mit dem Bergbau; dennoch identifizieren sie sich jeweils teilweise damit oder mit dem, was das Milieu ausmacht.

Den Schwefelgeruch von NIUS einfach ignorieren!
Wie kann man den Überraschungserfolg der Linken erklären? Für mich ist der Trend klar: Die „Linken“ lösen die „Grünen“ bei den jungen Wählern (die aber kein Milieu sind) und bei den deklassierten Mittelschichten in den Städte ab oder denen, die den sozialen Abstieg fürchten. Die „Linke“ ist keine Arbeiterpartei mehr und sollte sich auf deren Traditionen auch gar nicht berufen. Das haben Wagenknecht und ihre Partei BSW richtig erkannt, aber man kann nicht einfach von einem Milieu in das andere springen, vor allem wenn man gar nicht weiß, wo das sein soll und wer.
Das grüne Milieu wird ökonomisch zerrieben zwischen dem dort erfolgreichen Klein- und mittlerem Bürgertum, das weiterhin die Kernwählerschaft ausmacht, deren Zentralorgan die „Taz“ ist und das Luisa Neubauer (Protestantin!) repräsentiert, und der Mehrheit, der das Schicksal der Arbeiter droht – sie haben also nichts als ihre Arbeitskraft, auch wenn sie in einem „klimaneutralen“ Start-up schuften, wo man Gewerkschaft noch nicht einmal buchstabieren kann. Von „klimaneutral“ und „ökologisch“ kriegt man nichts zu essen und kann auch die Preise im Öko-Laden nicht bezahlen.
Wenn die Wagenknechte bei der nächsten Bundestagswahl nicht signifikant über fünf Prozent kommen, war es das. Die Wagenknecht ist zu clever, um sich als Führerin einer Politsekte – wie Jutta Ditfurth – langfristig lächerlich zu machen.
Auch wie es jetzt weitergeht, ist vorhersehbar. Die zukünftige große Koalition wird keines der Probleme, die die Leute bewegt, auch nur ansatzweise lösen können. Zur Not werden sie sich gegenseitig blockieren und gegenseitig die Schuld daran geben. Mit der SPD wird es angeblich keine Grenzschließungen geben. Das wird noch lustig, also auf irgendetwas Halbgares hinauslaufen, auf keinen Fall aber etwas Vernünftiges.
By the way: In Sachsen kommt die AfD auf mehr als 50 Prozent.
By the way II: Was wir von den „Linken“ zu erwarten haben, ist auch klar. (Ich habe den natürlich nicht gewählt.)
Kommentare
14 Kommentare zu “Die klitzekleine Wahlanalyse”
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„Zur Not werden sie sich gegenseitig blockieren und gegenseitig die Schuld daran geben.“
Wenn Du, lieber Burks, Bundespraesident waerest, taete ich Dir vorschlagen, die Wahl ruckzuck zu wiederholen – selbstverstaendlich erst, nachdem die Deutschen Waehler innen und aussen ordentlich in einen sowieso JEVERnuenftig erscheinenden Vollrausch versetzt wurden. Ohne Hopfen klappt meist nix…hx.
https://youtu.be/8EuH5F5m8K8
Weiß man schon, ob die Wahl annuliert wird? Ich habe ja die 5 Nasen vor mir, die mit dem Handy in der Kabine waren, der OSZE gemeldet. Man ist ja schließlich Kumpel.
Wer hat gewählt? Laut Statistik war der typische Wähler 60+. Das sind in der Regel die Gewohnheitswähler. Die, die entweder bei der CDU oder wenn’s schlimm läuft, bei
SPD ihr Kreuzchen machen, weil schon Oma
und Opa das so gemacht haben. Das gibt es sogar im Osten der Republik.
Man konnte natürlich auch behaupten, die Wende wäre nicht gelungen, abee due war ja auch eher ein klassisches Beispiel für eine feindliche Übernahme.
Als Sonderwirtschaftszone Ost funktioniert
der abgehängte Osten natürlich immer noch prächtig.
Von wegen, die Nachzucht hätte mit der Teilung gar nix mehr zu tun. Sie spurt die jeden Tag im Portemonnaie, genau wie bei Mana und Papa. Von den Rentnern sollte man da wohl besser schweigen.
Wie ist das eigentlich in Berlin? Spaltet der Osttarif noch die Stadt? Bekommst Du am Kudamm noch 12 Euro und in Karow 1 Euro für die gleiche Arbeit?
Das sind natürlich alles Probleme, wo auch
die AfD nichts lösen will. Es spielt doch schön in die Hände.
Das Volk hat also gewählt und die großen Überraschungen sind ausgeblieben. Es will mehr Transatlantiker und mehr Amerika und Soziales nur für sich, ansonsten besser gar nichts davon.
Weiter so Deutschland! DAS haben sie sich gewählt.
Ich habe nichts anderes erwartet.
Hallo, Ü60 Mumien,
na Burks, wie viele Sektflaschen sind schon geleert?
Was ein Wahlsieg für „links“. Unglaublich.
Nein, Burks, Du hast nicht den von „DIE LINKE“ sondern den „GRÜNEN“ gewählt. Der ist meiner Einschätzung nach nicht nur „links“ sondern noch weiter „links“. Der ist zwar noch immer nicht nach Deinem Ideal, aber was soll man machen?
Schön, dass Du diesen langen Text getippt hast und sogar die KI zu Wort kommen läßt. Ein Satz hätte eigentlich gereicht.
Schrecklich, was sind das für Leute die immer noch „links“ wählen gehen? Wollen die den Staatsbankrott? Brauchen die jeden Tag den Kitzel gemessert zu werden und die anderen Idiotien die das Leben in UnsererDemokratie täglich immer mehr bestimmen? Oder können die sich an bestimmten Vernichtungsszenarien nicht satt sehen? Ich verstehe die nicht. Minus 3,1% Stimmen bei der Grünen Befreiungsfront. Wer sind deren Wähler? Opportunisten jedenfalls nicht. Oder sind die alle so wie Frau Künast oder Herr Trittin?
Trara-trara, DIE LINKE hat es geschafft. PLUS 4% !!!!! Oder 25 Sitze mehr!!!
Das ist doch völliger Irrsinn.
Jetzt müssen Friedrich Schmerz, der Kanzler der Vernünftigen, und Pistorius liefern oder alle Anstrengungen unternehmen und die undemokratische Schwefelpartei verbieten. Sonst Gnade Gott den beiden und deren Parteien. Wobei ich mir da – nach diesem Wahlergebnis – absolut nicht sicher bin.
Der 24. Februar ist übrigens ab heute der 1. Merz, also im Prinzip der neue 20. April. Burks, notiere Dir das in Deinem Kalender.
Am Arsch sind die Opfer des neuen Wahlgesetz. Da hat jemand Zeit, Geld und viel Leidenschaft investiert und muß zusehen wie der Wahlverlierer den Futtertrog besetzt. Der Bundestag hat es beschlossen. Demnach ist das Verfahren voll demokratisch.
Beratungen an denen Friedrich Schmerz, der Kanzler der Vernünftigen, teilnimmt, die heißen ab heute Macht-Beratungen. Wer hat es erfunden? Die BILD.
Damit wäre ich wieder bei den Ü60 Mumien.
Kaum einer der Wähler erinnerte sich bei der Wahl noch daran wer die ganzen Flüchtlinge in UnsererDemokratie gelassen hat. Keiner erinnert sich wer für den anderen Irrsinn verantwortlich ist und wer dem vorhandenen Irrsinn letztendliche die Krone aufsetzte. Das ist so wie mit dem Weihnachtsfest. In 30 Jahren denken viele der Prophet Mohammed hat Weihnachten erfunden. :)
Der frühere Bundestagsabgeordnete und religionspolitischer Sprecher der Grünen Befreiungsfront, Volker Beck plant bereits neue Repressalien gegen die undemokratische Schwefelpartei. Ja, das wird bestimmt lustig, Herr Beck.
„By the way: In Sachsen kommt die AfD auf mehr als 50 Prozent.“
So so. Burks macht aus 37 Prozent also über 50 Prozent. Sehr gewagt. Das nennt man Fake News.
https://www.bundeswahlleiterin.de/dam/jcr/cb7780a8-0e25-46d1-90c8-dee397033936/btw25_heft2.pdf
Leut glauben Kapital & Regierung wären für sie da.
Wirtschaftswunder.
Jetzt funzt das nimmer wie vorgestellt.
Die Suche nach Schuldigen beginnt.
Spannend wird sein ob Merz bullshitterei überzeugt.
Sozialisationsinstanz ist der Küchentisch.
(Groß)Eltern der AfD-Wähler waren oft NSDAP-Wähler.
—
AfD (und CDU) sagen die Auslenda sin schult.
PdL sagt Kapitalismus wär „gerecht“ zu haben.
Gerechtigkeit ist zwar allgemeine Vorstellung.
aber eben nicht universal.
Jeder hat seine.
Friedrich Merz glaubt er hats verdient.
80% der Autofahrer halten sich für überm Durchnitt.
Ansonsten: horse race Jurni. Welches Team hat gewonnen.
naja – etwas Vulgärmarxistisch angehauchte Kommentare, die aber nichts erklären
Die AfD wird zwar viel von „Arbeitern“ gewählt, aber vertritt – wie du selber schon schrubest – hauptsächlich die Interessen einer Fraktion des neofeudal orientierten Großkapitals.
MERKE:
Image geht über Inhalt!
Man schaue sich bei z.B. Tagesschau oder den stat. Landesämtern etc. die Charts an.
AfD in
KLautern und Gelsenkirchen stärkste Kraft.
In Bayern, BW, Hessen, PR fast flächendeckend auf Platz 2. Größtenteils mit Ergebnissen von 25% – 30% aufwärts.
Auf Gemeinde-Ebene sieht es aus, wie Blauer Puderzucker, der über die Karte verteilt wurde.
Während im Westen aber bestimmte Milieus ebenfalls flächendeckend präsent sind, konzentrieren die sich im dunklen Osten auf Städte wie Leipzig, DD, evtl. noch Jena und eben Berlin
Interessant ist der Vergleich mit vergangenen Wahlen bzgl. der Jung- und Erstwähler
BTW 2021
Grün – Gelb
Europa 2024
Schwarz – Blau
und
Europa 2024
BTW 2017
schwarz – rot?
WAS erklärt jetzt also den neuen Hype unter der Jugend?
Ich habe das zunehmende „Linken-Bashing“ unter den AfD-wählenden Jugendlichen bisher als Posing wider dem „links-grünen Popanz“ verstanden.
Das „linke“ lag ja faktisch tot darnieder.
Partei tot.
Außerparlamentarische Bewegungen tot.
Hätte doch vor 8 Wochen NIEMAND ernsthaft einen Cent auf die gewettet.
Mit den steigenden Umfragewerten bekam ich aber mehr und mehr den Eindruck, dass unter vielen Jugendlichen die Linke der einzig ernstzunehmende Gegner sei.
Woher kommt aber das erfolgreiche Comeback?
Am neuen Führungspersonal an sich liegt es m.E. kaum.
Auch die Silberlocken machen m.E. nicht DEN Unterschied.
Da strahlt Luisa N. deutlich mehr SEX aus
Anscheinend – so interpretiere ich Aussagen, die ich heute zu hören bekam – weiß man es selber nicht so genau, wie man diesen Erfolg zustande gebracht hat.
Jungfrau. Kind. Ein Wunder (auf das die SPD vergeblich hoffte).
These 1: nachdem die meisten anderen Parteien in den vergangen Wahlen „hype“ waren, ist jetzt einfach mal die Linke als Challenge dran.
Banal. Unspektakulär. Bald wieder vorbei.
These 2: Das Lifestyle-Linke-Milieu sieht sich durch eine Biedermeier-AfD tatsächlich zunehmend bedroht.
These 3: Social Media Kampagne. Reichinnek soll ja eine der wenigen Politiker*innen mit nennenswerter Fanbase sein.
Scheinbar ist die Jugend sehr leicht zu beeinflussen. Scheint jedenfalls sehr gut funktioniert zu haben…
Wagi hätte ich gern drin gesehen, um es Merz schwer zu machen.
Aber selber Schuld. Das Gewese von Wahl anfechten usw. macht es nur noch schlimmer…
Ich glaube nicht, dass die bis zur nächsten BTW durchhalten.
(und wenn die Linke ihren Hype samt Neumitgliedern nicht zu nutzen weiß, die auch nicht)
noch was:
ich musste den Beitrag mehrfach „ändern“
also einige Verlinkungen raus nehmen, bevor es erfolgreich gesendet wurde.
Kam lange nicht mehr vor.
aber irgendwas scheint da nicht richtig zu funktionieren…
Und täglich grüßt der marx. Warum die „Arbeiter“ in Zeiten einer hochspezialisierten und komplexen Dienstleistungsgesellschaft relevant sein sollten erklärt der Autor einmal mehr nicht.
Die Wagenknecht als Kämpferin für die Arbeiter darzustellen ist auch reichlich gewagt. Hat die außer „lasst den putin doch den Krieg gewinnen und uns wieder billiges Gas beziehen“ irgendwas substantielles auf die Agenda gebracht?
Wäre noch Pandemie hätte die clevere populistin jedoch 8% geholt.
Warum wählen die Apotheker plötzlich kleine fdp mehr? Dazu kein Wort. Hat das Großkapital sich auf die afd fokussiert und lässt die liberalen fallen?! Das hätte man doch super duper erklären können.
Wenn marx nicht mehr greift wird simpel von „geografischer“ Überschreibung geschrieben. Aha. Und woran macht sich das nun fest ob Land, Glaube oder Klasse wichtig ist?
Wer irgendwelche halbseidenen Milieustudien als Erklärung für Wahlverhalten anführt begibt sich schon auf sehr dünnes Eis.
Insgesamt alles etwas konfus und willkürlich und genau deshalb amüsant
Die AFD ist genauso wenig Arbeiterpartei wie die NSDAP.
„das Schicksal der Arbeiter droht – sie haben also nichts als ihre Arbeitskraft, auch wenn sie in einem „klimaneutralen“ Start-up schuften, wo man Gewerkschaft noch nicht einmal buchstabieren kann. Von „klimaneutral“ und „ökologisch“ kriegt man nichts zu essen …“
… dem ist nix hinzuzufügen.
Gruß
Jens
https://www.tiktok.com/@heidireichinnek/video/7467584689503538464?lang=de-DE
quasselt wie ein Wasserfall
ich bin da nach wenigen Sekunden raus, weil ich bei dem Tempo nicht mehr mitkomme
aber „Ey, Digga, die hat halbe Million Follower“
Dem Jungvolk scheint es zu gefallen…