AfD und CDU – eine Kampffront

Da wählt zusammen, was zusammengehört: AfD und CDU verhindern die Kandidatin der Linkspartei für das Berliner Verfassungsgericht, obwohl es zwischen den Linken und der CDU eine anderslautende Absprache gab. „…. während AfD-Fraktionschef Georg Pazderski von einer „Sternstunde des Abgeordnetenhauses“ sprach. Man habe mit CDU und FDP die Wahl einer ‚radikal linken Kandidatin‘ verhindert.“

Die Christdemokraten haben immer noch den „richtigen“ Klasseninstinkt. Wenn es gegen die Linken geht, arbeitet man natürlich auch mit Faschisten zusammen, wenn keiner hinguckt.

Kommentare

7 Kommentare zu “AfD und CDU – eine Kampffront”

  1. Die Anmerkung am Oktober 31st, 2019 8:39 pm

    Die linken Evangelen haben aber auch einen klasse Instinkt.

    https://www.bz-berlin.de/landespolitik/linken-kandidatin-fuer-verfassungsgericht-faellt-im-parlament-durch

    … Lena Kreck (38), Dozentin der Evangelischen Hochschule Berlin, ist dabei allerdings durchgefallen

    https://www.velbrueck.de/Lena-Kreck.html

    Lena Kreck, Studium der Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Promotion am Zentrum für Europäische Rechtspolitik der Universität Bremen mit der vorliegenden Arbeit.

    Exklusionen / Inklusionen von Umweltflüchtlingen

    https://www.eh-berlin.de/hochschule/mitarbeiter-innen-in-lehre-und-verwaltung/ehemalige-lehrende/detail/personen/detail/zeige/lena-kreck.html

    FRAU DR. LENA KRECK
    Position
    Professur für Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Recht und Gesellschaft
    —–
    Umweltflüchtlinge werden in dem vorliegenden Band als jene verstanden, die aufgrund von Veränderungen der natürlichen Umwelt aus sozialen Systemen ausgeschlossen sind. Diese Beschreibung der Umweltflüchtlinge unterscheidet sich von den gängigen phänomenbezogenen und hat ein mit diesem Buch unterbreitetes Angebot zur Grundlage, welches die Schutzbedürftigkeit von Flüchtlingen über Exklusionen bestimmt. Im Blick hat die Autorin dabei einen Exklusionsbegriff, dem es um mehr geht, als um teilsystemische Nichtberücksichtigung.
    Exklusion meint Existenzgefährdung und den Totalausschluss von Menschen, die von der Gesellschaft in die Perspektivlosigkeit entlassen werden.
    Die Autorin zeichnet nach, wie die Grenze der Exklusion überschritten werden kann, wenn auf bereits bestehende Vulnerabilitäten Veränderungen der natürlichen Umwelt treffen. Diese Exklusionen können nur in sehr speziellen Konstellationen durch (grenzüberschreitende) Migration wieder rückgängig gemacht werden. Denn das
    internationale Flüchtlingsrecht erlaubt lediglich in Ausnahmefällen den Wiedereinschluss in soziale Systeme.
    Es werden Argumente formuliert, die neue Anforderungen an ein zu schaffendes Umweltflüchtlingsrecht stellen, das das Potential hat, Umweltflüchtlinge in soziale Systeme zu inkludieren. Dabei knüpft die Autorin an die rechtspolitische Auseinandersetzung um den Schutz von Umweltflüchtlingen an und entwickelt dabei neue Ansätze einer systemtheoretischen Migrationsforschung.
    —–
    So, ich geh erst mal duschen.

  2. Berti am Oktober 31st, 2019 8:42 pm

    Haifischbecken

  3. ... der Trittbrettschreiber am November 1st, 2019 8:26 am

    Vielleicht ist sie für manche einfach unsympathisch.
    Was nützt Kompetenz, Bildung und Klasse. Ich zum Beispiel habe mein Leben lang gelebt, mich angestrengt, abgerackert für mich selbst, habe Online-Zertifikate ergattert, Frauenliteratur gelesen und bin dadurch ein gefühlt honoriger Zeitgenosse geworden. Mein Badezimmerspiegel lügt wie gedruckt, was mein Doppelkinn angeht und meine Waage quietscht vor Wonne, wenn ich sie besteige. Alles super. Aber kaum betrete ich den Bäckerladen für meine wohlverdientes Mohnbrötchen – werde ich bereits in der Schlange gemobt. Scheiß Gesellschaft.

  4. Roland am November 1st, 2019 10:47 pm

    Beim Bäcker gemobbt zu werden… entweder gehst du zu einem Problemviertelbäcker oder du hast irgendwie wirklich ein Verhalten an dir, das zum Mobben reizt.
    Wie mobbt man eigentlich beim Bäcker in der Schlange?
    Ich kann mir das wirklich nicht vorstellen.

  5. Roman Bardet am November 2nd, 2019 9:55 am

    Einspruch:

    .. der Trittbrettschreiber am November 1st, 2019 8:26 am

    — und bin dadurch ein gefühlt honoriger Zeitgenosse geworden.

    Das klingt gut @Trittbrettfahrer, aber wie sehen Dritte das?

    Ich muß erinnern das auch Uli Hoeneß – trotz talkshow Verbot im ÖR – als „besonders“ honorig angesehen wird.

    Früher galten auch Pfarrer/Priester als honorig. Das ist „Gott sei Dank“ mittlerweile Geschichte.

    Honorig ist ein schreckliches Wort und als Begrifflichkeit noch schrecklicher. Es stinkt förmlich nach Fäule und Verwesung. Ich denke da zum Beispiel an Friedrich Merz von der CDU. Der ist ebenfalls honorig …

  6. Martin Däniken am November 2nd, 2019 1:48 pm

    „Honorig“ meint heutzutage „horrormerzig äh horrormässig (gut) drauf!

  7. ... der Trittbrettschreiber am November 10th, 2019 10:21 am

    @Roman Bardet
    @Martin Däniken

    Schamesröte…
    Ich habe nur versucht, Helmut Schmidt zu entfremden:
    „Noch habe ich das Recht, hier zu schwurbeln“

    https://www.youtube.com/watch?v=VaMO5NKy1bc

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