Eine Zensur findet statt

Hat das schon jemand gelesen? „Sabotierte Wirklichkeit – oder wenn Journalismus zur Glaubenslehre wird“.

Offenbar sagt der, was ich auch sage:

„Echte Zensur entsteht dann, wenn flächendeckend, immer wieder, über einen längeren Zeitraum medienübergreifend und dauerhaft zentrale Medien bestimmte Thesen, Stimmen und Sichtweisen unterdrücken.“ (Hervorhebungen im Original)“

„Der Habitus der Mittelschicht lässt oft den Hang erkennen, sich in die herrschenden Strukturen bestmöglich zu integrieren. Er ist auf Anpassung ausgerichtet, die Akzeptanz der Herrschaftsverhältnisse gehört zu seiner inneren Programmierung.“

Kommentare

10 Kommentare zu “Eine Zensur findet statt”

  1. ... der Trittbrettschreiber am Oktober 28th, 2019 6:17 am

    Gilt es eigentlich als sicher, dass Intelligenz auch die Fähigkeit ist, einen einzigen den meisten Menschen verständlichen Begriff so zu differenzieren, aufzuplustern und auf diese Weise die Rezipienten in einen temporären inaktiven Zustand zu bringen,in dem sie sich nicht wehren können ob der Unterhaltungs-Inputs, die beim Lesen entstehen?
    So manch höchstwahrscheinlich, was die Journalistik-Sekte angeht, buchloser Zeitgenosse nennt das Phänomen einfach „Fake News“. Ist aber zu kurz – gedacht.

  2. Godwin am Oktober 28th, 2019 7:37 am

    Steht gewissermaßen schon bei Orwell.
    Einleitung zu „Farm der Tiere“. Aka „Die Pressefreiheit“.

  3. Wolf-Dieter Busch am Oktober 28th, 2019 9:08 am

    Zum Begriff: GG Art. 5 (1), der letzter Satz: „Eine Zensur findet nicht statt“ meint Vorzensur im Sinn von: ich darf es erst nach Genehmigung veröffentlichen – eine verschärfte Form der gleichgeschalteten Presse.

    Hier geht es um faktische Zensur via durchorchestriertes Verschweigen, Dramatisieren, Beschönigen mit Ziel einer gewünschten Parallelwelt.

    Das ist seit Ukraine 2014 zwar der „Elefant im Raum“, aber nichts wirklich Neues. Siehe Hearsts konkrete Einflussnahme auf den Spanisch-Amerikanischen Krieg 1898.

  4. Roman Bardet am Oktober 28th, 2019 10:35 am

    „Echte Zensur entsteht dann, wenn flächendeckend, immer wieder, über einen längeren Zeitraum medienübergreifend und dauerhaft zentrale Medien bestimmte Thesen, Stimmen und Sichtweisen unterdrücken.“ (Hervorhebungen im Original)“

    Ja, in Russland oder in Japan, aber doch nicht in Deutschland. Der Deutsche braucht dazu einen Befehl. So oder ähnlich habe ich das hier im Blog gelernt. :)

  5. Martin Däniken am Oktober 28th, 2019 10:59 am

    Dieser Befehl wird in der deutschen DNA angelegt,
    so was wie Order 66
    (den dann aber auch nicht alle Klöne befolgten!)

  6. Kurz verlinkt | Schwerdtfegr (beta) am Oktober 28th, 2019 4:58 pm

    […] via Burks‘ blog […]

  7. Martin Däniken am Oktober 29th, 2019 9:52 am

    „Ein Teil dieser Anwort könnte …!“
    Der letzte Teil dieser Antwort wurde um die Bevölkerung nicht zuverunsichern gestrichen…
    Es ist geplant, alle Antworten auf Verunsicherungspotential zu überprüfen und gegebenfalls einer Löschung zu überantworten…

  8. ... der Trittbrettschreiber am Oktober 29th, 2019 7:12 pm

    @Martin Däniken

    hihi. da war wieder mal einer länger als eine stunde auf dem straßenverkehrsamt und wollte um seine wohlverdienten punkte feilschen.
    sprache ist ballett – you are dervish.

  9. Martin Däniken am Oktober 30th, 2019 1:08 pm

    @Trittbrettschreiber: Danke…Du bist aber auch nicht der schlechteste…im Sätze tanzen…
    aber nicht wie ein Waldorfschüler;-)
    Ausserdem wird die gute alte Kunst des Feilschen zu wenig gepflegt…
    Nunja, man sollte schon wie Kim Kardashian oderso aussehen damit es wirklich klappt.. speziell städtische Angestellte sind inzwischen Reichsbürger und Konsorten imprägniert!

    Es war ja mal geplant,das die BpjM ihre Induzierungslisten nicht mehr veröffentlicht…
    Damit der interessierte Jugendliche das gute Zeug nicht finden kann…harharhar!

  10. Martin Däniken am Oktober 31st, 2019 7:56 pm

    Im Zweifelsfall:
    Keine Mankos bekannt geben,
    ein Ablenkungsmanöver starten….
    damit die Leute nicht merken,
    das was nicht existiert oder nicht erhältlich ist!
    Da sollte u.a guter Journalismus anfangen/arbeiten/aufhellen.
    das ist aber schwierig wenn mann es als normal wahrnimmt im Enddarm von „Notwendigkeiten“/“Rücksichtnahme“ o.ä.
    seine Begrenzheit
    nicht mehr wahrnehmen möchten kann/mag.
    Klar ist, nicht jeder kann Kisch oder Wallraff oder Gerhard Kromschröder sein,
    aber es sollte doch ein anstrebbares Ideal sein.
    Für richtige Menschen dazusein,deren Lebenswelten abzubilden und nicht“Interessengruppen“!

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