Cabo Manglares

Rio Mira

Benzinschmuggler brachten mich 1979 von der Pazifikküste Kolumbiens durch die Mangrovensümpfe des Rio Mira nach Ecuador. Auf dem Foto ist nicht viel zu sehen. Für mich aber war es ein großes Abenteuer, in einem Holzboot mit Aussenborder zu sitzen und wortwörtlich ins Unbekannte zu schippern und den Geschmack und die Gerüche des undurchdringlichen Dschungels zu spüren. Ein paar Stunden später wurde auf mich geschossen. Heute weiß ich: Es war eine Art tollkühne Naivität, so zu reisen. Ich bereue es aber nicht.

(Nachtrag zu meinen Postings vom Dezember 2017 „Am Rio Mira, revisited“ und vom Januar 2015: Am Rio Mira“)

Kommentare

4 Kommentare zu “Cabo Manglares”

  1. ... der Trittbrettschreiber am April 8th, 2019 7:15 pm

    „… auf mich geschossen“

    das ist mir in Berlin passiert, nachts, direkt in die Wade. Deine Story ist authentischer. Lass Deine Leserschaft nicht in geneigter Haltung auf Konkretes dazu warten, bitte. Die sieben journalistischen ‚W’s: Wer, wann, wo, wie, womit, warum und wenn..;-)

  2. admin am April 8th, 2019 8:21 pm
  3. ... der Trittbrettschreiber am April 8th, 2019 9:41 pm

    Ach, da hätt ich ja bloß den Link…?

    Danke Burks, es war die Ungeduld. Ungeduld bringt selten Huld. Meine Schuld.

  4. Fritz am April 13th, 2019 12:06 pm

    Das ist heute noch eine ziemlich heiße Gegend. Meine Frau ist aus Istmina/Chocó an der kolumbianischen Paziffikküste und alle Pläne, mal die Familie dort zu besuchen sind bisher gescheitert, wg. Sicherheitsbedenken.

    Allerdings waren wir letztes Jahr hier:http://www.elcantil.com/de/unterbringung-hotel-nuqui

    auch an der Pazifikküste und nur mit dem Boot zugänglich. Ist genial dort.

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