Push hard!

stimmung

In welcher Stimmung sollte man angesichts der Weltläufte sein? Ich schwanke noch zwischen oben und unten…

Der Schockwellenreiter hat das Thema, über das ich mich am meisten geärgert habe, noch einmal aufgegriffen. Ich kann mir gar nicht so viele Schimpfwörter ausdenken, wenn ich die „religionspolitischen“ Pappnasen der Partei „Die Linke“ ansehe.

Der Sozialdemokrat Bernie Sanders hat übrigens recht: Trump ist bestimmt nicht blöd, und Witze über ihn verfehlen das Thema.

Das übliche Gemisch aus Dreistigkeit und Dummheit liefert wieder der David Cameron (Javascript erforderlich), an Victor Orbán und den ehemaligen Bundesinnenminister Kanther im Jahr 1993, der Verschlüsselung ganz verbieten wollte. Immer dieselbe Leier.

Der Guardian bietet Erfrischendes, was die Grünen und vermutlich auch die so genannte „Linke“ hierzulande empört aufheulen ließe: „Stop fretting over religious sensitivities. We must push hard against Islamists“. Yalla!

Ich muss auch der Welt angesichts der Fakten beipflichten: „Nach dem Attentat auf das Satiremagazin ‚Charlie Hebdo‘ kamen nur sehr wenige Muslime zur Mahnwache in Berlin. Die Kosten des staatstragenden Flops sollen jetzt auch noch Union und SPD tragen.“ Har har.

Mir ist danach, herabwürdigende Kommentare über den „Propheten“ Mohammed überall zu hinterlassen. Aber das ist die Anstrengung nicht wert, und ich würde immer noch schlechte Laune haben.

Und morgen ist auch noch der letzte Urlaubstag…

stimmung

Kommentare

7 Kommentare zu “Push hard!”

  1. Roland am Juni 13th, 2017 11:37 pm

    Also ich verstehe schon, warum Thomas dM Zugang zu fremden WhatsApp-Nachrichten will.
    Er ist einfach neidisch, weil ihm keiner welche schickt.

  2. ... der Trittbrettschreiber am Juni 14th, 2017 6:34 am

    „Und morgen ist auch noch der letzte Urlaubstag…“

    … dann gib noch mal alles, Burks, Du Zoon Politikon.
    Übermorgen lähmt der All-Tag wieder den Lauf der Sterne.

  3. Artur Lichtenfeld am Juni 14th, 2017 9:18 am

    Der Schockwellenreiter hat das Thema, über das ich mich am meisten geärgert habe, noch einmal aufgegriffen. Ich kann mir gar nicht so viele Schimpfwörter ausdenken, wenn ich die „religionspolitischen“ Pappnasen der Partei „Die Linke“ ansehe.

    „So wird das nichts mit der Linken“ schreibt der von mir hochgeschätzte Herr Kantel aka Schockwellenreiter vom Max-Planck-Institut in Berlin. In der Tat. Wer sich den Parteitag der Linken auf Phönix angeschaut hatte, der vernahm so was wie finanzpolitisches Science-Fiction und vermißte realitätsbezogene Themen, mit denen ein Arbeiter, ein Hartz4er und ähnliche Bürger – also vermeintlich Wähler – etwas anfangen könnten, nämlich:

    Neubau von neun Einfamilienhäusern für „Flüchtlinge“ oder Asylbewerber

    Der politische Initiator und Verantwortliche der oben genannten Bauvorhaben vor Ort ist der Bürgermeister der Stadt Willich (das liegt etwa 15 Kilometer westlich von Düsseldorf) Josef Heyes, CDU.

    Deutsche benutzen Immigranten aka Flüchtlinge als Vorwand, um sich Steuergelder zuzuschanzen. Es wurde hier von unten (Steuerzahler) genommen und umverteilt. Das ist doch das klassische linke Thema.

    So sehen die Häuser aus. Also ein Standard, den sich nur wenige Arbeiter leisten können, schon gar kein Leih-Arbeiter oder Wachmann.

    Meine Fragen lauten:

    Warum werden nur für Ausländer, die von Transferleistungen leben, neue Einfamilienhäuser gebaut?

    Wann wurden das letzte Mal Einfamilienhäuser für Hartz4-Empfänger-Familien gebaut?

    Die Aufarbeitung solcher Themen obliegt der Opposition. Solche Themen waren aber kein Thema auf dem Parteitag. Stattdessen Finanzpolitik mit universitärem Charakter und politisches Scienes-Fiction.

    Ein Nachtrag zu meinem Hinweis also vermeintlichen Wähler:

    Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke! Nichts ist uns verhaßter als der rechtsstehende nationale Bürgerblock (Goebbels, Der Angriff vom 6.12.1931 – zitiert aus: Radnitzky, Das verdammte 20. Jahrhundert, Seite 162)

  4. andreas am Juni 14th, 2017 11:51 am

    Unabhängig davon das der Artikel auch für Frau Kleins neues Buch

    https://www.noisnotenough.org/

    werben soll hat der Artikel

    https://theintercept.com/2017/06/10/the-worst-of-donald-trumps-toxic-agenda-is-lying-in-wait-a-major-u-s-crisis-will-unleash-it/

    Potential dem geneigten Leser ordentlich die Laune in den Keller zu reißen.
    Aktuell steht ein transcribiertes Video

    https://theintercept.com/2017/06/13/video-how-to-resist-trumps-shock-doctrine/

    auf der Intercept-Seite. L..ei..der i..st die Nach-..frage so hoc..h, dass die Üüü..bertra–gung
    stott..ttt…ert. Ähnlich

    Kurt Schwitters, „Kleines Gedicht für große Stotterer“ [um 1934]

    Ein Fischge, Fisch, ein Fefefefefischgerippe
    Lag auf der auf, lag auf der Klippe.
    Wie kam es, kam, wie kam, wie kam es
    Dahin, dahin, dahin?

    Das Meer hat Meer, das Meer, das hat es
    Dahin, dahin, dahingespület,
    Da llllliegt es, liegt, da llllliegt, llliegt es
    Sehr gut, sogar sehr gut!

    Da kam ein Fisch, ein Fefefefefisch, ein Fefefefefefe-Fefefefefefe-
    (schriller Pfiff) feFe feFe feFe feFefischer,
    Der frischte, fischte frische Fische.

    Der nahm es, nahm, der nahm, der nahm es
    Hinweg, der nahm es weg.

    Nun llllliegt die, liegt, nun llliegt die Klippe
    Ganz o o o ohne Fischge Fischgerippe
    Im weiten, weit, im We Weltenmeere
    So nackt, so fufu furchtbar nackt.

  5. Martin Däniken am Juni 14th, 2017 1:36 pm

    Igenswie kam mir The Good,The Bad and The Ugly in den Sinn….
    Speziell die „Befragungsszene“:
    https://www.youtube.com/watch?v=msR_cvWHKzs
    Sollte man sich mehr wie Tuco verhalten und sich irgenswie durchlavieren oder ist man in der Lage souverän und vorrausschauend wie Blondie zuhandeln???

  6. Ruedi am Juni 15th, 2017 11:09 am
  7. Martin Däniken am Juni 20th, 2017 1:37 am

    Die oben abgebildete Frau sieht dem -Root- Charakter aus „Person of Interest“ sehr ähnlich?!

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