San Agustin, KI revisited

San Agustin

Gönnt mir mal einen oder zwei Tage Pause vom Weltgeschehen. Wir kümmern uns nicht um Ceuta, sondern murmeln: „Wir schaffen das“ vor uns hin.

Ich habe mir ein Foto vom 23.07.2016 verbessern lassen. Ich hatte es im November 1979 in San Agustín in den kolumbianischen Anden geschossen. Ich saß übrigens auf einem Pferd. Wir kamen von Norden aus dem Tal des Rio Magadalena.

Die Straße dürfte die Carretera 8 sein, die heute natürlich ganz anders aussieht.

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Kommentare

5 Kommentare zu “San Agustin, KI revisited”

  1. Godwin am Juli 31st, 2026 10:43 p.m.

    wie war das eigentlich daaamaaaals
    also von den Gefühlten und der inneren Einstellung her

    also ich stelle mir das heute so vor:
    der westliche Touri kommt da an.
    auf der Straße steht da untern der Bus (?)
    ein paar wenige Menschen sind zu sehen.
    ansonsten sieht das alles toter als die leeren Western-Towns aus, wo das Gebüsch durchweht…

    ein unweigerliche Frage wäre heute wohl:
    „Was soll ich hier überhaupt? gibt nicht mal WLAN“

  2. bentux am August 1st, 2026 8:50 a.m.

    ‚gibt nicht mal WLAN‘: Dabei übersieht man gerne das sich die ‚leeren Western-Towns‘ weiter entwickelt haben. Burks lebt in der Vergangenheit, träumt von alten Zeiten. Die Zeiten die es so nicht mehr gibt, auf den Bildern erscheint das tot. Einfach mal den Link oben mit Streetview, benutzten. Starlink, Glasfaser, Wlan (auch). Es tut sich Da was. Sie arbeiten nicht an der Digitalisierung, Sie haben es. Diese Kabelbündel sind Glasfasern. Bezahlbares I-Net, viele Läden, Asphaltiert, es scheint zu brummen. ‚„Was soll ich hier überhaupt? gibt nicht mal WLAN“‘ es scheint so das Sie einen Ähnlichen Weg gehen, wie Wir hier. Mit den Regularien, dank der Ressourcen sind Sie noch nicht so weit. Es kann sich noch was entwickeln, mal sehen wie der Pragmatismus sich da weiter entwickelt. Aber mit Papierkrieg sind Sie uns ebenbürtig.

    <8*) Der Aluhut meint, Kafka scheint international zu sein.

  3. Godwin am August 1st, 2026 12:37 p.m.

    @bentux

    bitte nicht falsch missverstehen
    ein kleines bisschen beneide ich Burks dafür, dass er diese „alte Welt“ noch gesehen und erlebt hat.

    ich versuchte es lediglich mit den Augen der heutigen „Conquistatore“ (aka Touris) zu sehen und zu beschreiben.

    die heutige hyperreale Perspektive benötigt ja film-/fotografierbare Motive oder Ereignisse

    das Erkennbare „Nichts“ – was sich im übrigen in der jetzt-zeit lediglich optisch angepasst hat (Straße statt Weg, Kabel statt nichts) – wäre m.E. für heutige Bedürfnisse als Zeil reichlich ungeeignet.

    aber daaaamals sah man das wohl noch anders.

  4. nh am August 3rd, 2026 3:34 a.m.

    Google Earth machts möglich.
    Ich erkenne mein Heimatdorf von oben nicht wieder nach 50 Jahren.Ein stillgelegtes Hanffeld und ein Fynn Kliemer? Keine Ahnung, haben alles zerstört.
    Soetwas macht mich traurig.

  5. Die Anmerkung am August 3rd, 2026 8:14 a.m.

    Ich plädiere für diesen Standort, Carrera 14. Der Blick stimmt dann auch mit dem Foto überein. Es handelt sich um die Iglesia de San Agustín.

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