Alle Rassisten außer Mutti

Gelbart Legal („Rechtsanwaltsgesellschaft mbH & Co. KG“): „Ein weiterer Erfolg für Ahmad Mansour: Das Landgericht Berlin hat einem prominenten Redakteur der taz im Wege einer Einstweiligen Verfügung untersagt, ehrverletzende Äußerungen über Ahmad Mansour weiter zu verbreiten. Der Journalist hatte auf der Plattform „X“ zu einem bei der „Welt“ veröffentlichten Interview mit Ahmad Mansour erklärt: „Ahmad Mansour lebt seit 20 Jahren in Deutschland. Sein Rassismus und seine Radikalisierung machen mir Sorgen. Wie kann sich unsere Gesellschaft dagegen schützen ?““

Diese Aussage finde ich auch ungeheuerlich und nicht mehr von der Meinungsfreiheit gedeckt. Schon klar: wer gegen den Islam das Wort erhebt, ist Rassist. Vielleicht führen die bei der Taz ja bald die Scharia ein oder machen Frau Chebli zur Chefredakteurin.

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Kommentare

10 Kommentare zu “Alle Rassisten außer Mutti”

  1. blu_frisbee am August 13th, 2025 6:08 p.m.

    Mag ja sein daß Mansour ein Arschloch ist.
    Zu prüfen ist sein Argument.

    Was ist Wirklichkeit? Erkenntnistheorie.
    Wirklichkeit ist keine Meinung.

    Ekelhaft ist diese stete Verwechslung von Argument in der Sache mit Diffamierung im sozialen Rang.
    Das machen kleine Kinder im Sandkasten.

    Es ist falsch eine gerichtliche Entscheidung als ‚Erfolg‘ zu bezeichnen. Das ist Zuschauersport wo es freut wenn das eigene Team gewinnt.
    Umgekehrt möcht man wissen was Rassismus sein soll.

    Religion und Nation machen den Menschen blöd.

  2. ... der trittbrettschreiber am August 13th, 2025 6:45 p.m.

    Mir machen in Deutschland alle ‚ismen‘ große Sorgen.
    Ach wie lange versuche ich nun schon, unsere Sprache ganz subtil und unbemerkt zu influenzen und ganz im Sinne Marx zu verändern, indem ich darauf hinweise, dass man doch ein freundliches ‚Z‘ vor so einen ‚ismus‘ setzen kann – und schon keimt wieder etwas Hopfen auf…hx.

  3. Godwin am August 13th, 2025 7:46 p.m.

    was mir bei Mansour Sorge bereitet, ist, dass er als Migrant immer von „wir“ und „uns“ redet, als wäre er teutscher als die deutschen, lutheranischer als Luther (vermutlich aber nicht marxistischer als Marx)

    Es gab doch mal einen netten Beitrag zum Habitus der Konvertiten hier im Blog…
    https://www.burks.de/burksblog/2024/12/21/der-hass-der-konvertiten

  4. Godwin am August 13th, 2025 7:47 p.m.

    andere Frage
    was ist eigentlich von Trumpels Deals mit AMD und NVDIA zu halten.
    Alle regen sich auf.
    Aber die Grundsätzliche Idee, dass der Staat am großen Geschäft mitverdient klingt irgendwie Sozialistisch…

  5. Crazy Eddie am August 13th, 2025 9:06 p.m.

    @ Godwin
    Im Gegensatz zu Deutschland wird die Mehrwertsteuer in den USA nur beim Endkunden erhoben und nicht bei Verkäufen unter Händlern. Sie wird auch nicht auf Bundesebene erhoben, sondern unterschiedlich in den Bundesstaaten. Was Trump mit den Zöllen macht, kann man durchaus als eine verkappte Einführung einer Mehrwertsteuer auf Bundesebene verstehen, die aber nur bei den Importeuren eingezogen wird. Noch kreativer ist die ‚Pay to play‘ Idee im Fall Nvidia und AMD. Das Verbot, bestimmte Chips nach China zu exportieren, würde gegen eine Umsatzbeteiligung von 15% aufgehoben. Es kommt der Erhebung einer Mehrwertsteuer im Ausland gleich. Wünsche des Großen Nagus Trump kann man einfach nicht abschlagen…

    Bin übrigens sehr gespannt, was Trump mit Putin noch so alles in Alaska aushandelt. Rußland ist der einzig relevante Anbieter von HALEU (zu Deutsch: Hochkonzentriertes niedrig angereichertes Uran, d.h. Uran 235 zu 19,75% angereichert). Das ist der Premium Kernbrennstoff für moderne Atomkraftwerke wie SMR. Die USA müssen die gesamten Produktionskapazitäten dafür erst noch aufbauen und sind die nächsten 5-10 Jahre noch dringend auf Importe aus Russland angewiesen.
    … und Putin weiß das :)

  6. Entitaet am August 14th, 2025 2:18 a.m.

    blu_frisbee August 13th, 2025 6:08 pm

    Mag ja sein daß Mansour ein Arschloch ist.
    Zu prüfen ist sein Argument.
    Was ist Wirklichkeit? Erkenntnistheorie.
    Wirklichkeit ist keine Meinung.
    Ekelhaft ist diese stete Verwechslung von Argument in der Sache mit Diffamierung im sozialen Rang.
    Das machen kleine Kinder im Sandkasten.
    Es ist falsch eine gerichtliche Entscheidung als ‚Erfolg‘ zu bezeichnen. Das ist Zuschauersport wo es freut wenn das eigene Team gewinnt.
    Umgekehrt möcht man wissen was Rassismus sein soll.
    Religion und Nation machen den Menschen blöd.

    Ah, danke für den erkenntnistheoretischen Sandkasten-Exkurs. Nur schade, dass zwischen „Wirklichkeit“ und „was mir spontan in die Tasten fällt“ bei dir offenbar kein erkennbarer Unterschied besteht.

    Der Einstieg mit „Mag ja sein, dass Mansour ein Arschloch ist“ ist natürlich ein absolutes Muss angewandter Philosophie, die vermutlich aus der Schule der Kneipen-Epistemologie stammt.
    Dass du dann im selben Atemzug meinst, eine juristische Entscheidung dürfe man nicht als „Erfolg“ bezeichnen, klingt wie aus der Parallelwelt, in der Fußballspiele bekanntlich auch keine Sieger haben, weil es ja nur um das „Prüfen des Ballverhaltens im Raum“ geht und erzielte Tore ohnehin überbewertet werden.
    Und was deine „Religion und Nation machen den Menschen blöd“-Weisheit angeht: Das nennt man erkenntnistheoretisch betrachtet wohl „komplette Themenverfehlung“.

    Wenn man nicht weiß, was Rassismus ist, hilft ein Blick ins Gesetz – oder wenigstens in ein geeignetes Lexikon – mehr als ein Blick in den eigenen Zynismus.
    ‚Religion und Nation machen den Menschen blöd‘ ist ungefähr so tiefschürfend wie ‚Wasser ist nass‘ – nur mit weniger Erkenntniswert.

  7. Crazy Eddie am August 14th, 2025 2:50 p.m.

    @ Entitaet
    Es gibt Leute, mit denen kann man über alles reden, nur nicht über 2 Minuten.

  8. ... der trittbrettschreiber am August 14th, 2025 2:57 p.m.

    @Entitaet

    Der Erkenntniswert von Wasser zischt bei Zugabe von Hopfen voll durch die Decke:

    https://www.youtube.com/shorts/4Oo32cdCgh4?feature=share

  9. Crazy Eddie am August 14th, 2025 3:49 p.m.

    @ trittbrettschreiber
    Genau deswegen wurde im palästinensischen Ort Taybeh die Erkenntnis zur gottgefälligen Tat! Man hat eine Bierbrauerei gegründet und mehr noch, man feiert jedes Jahr ein Oktoberfest!

    „You can’t be real country unless you have a beer…“ Hat Zappa zwar nicht wirklich gesagt, und Taybeh ist auch nicht gleich Palästina, aber immerhin ein erster Schritt in die richtige Richtung. Jetzt ein Taybeh Lager, hmm…das schmeckt echt lecker!

  10. blu_frisbee am August 14th, 2025 9:39 p.m.

    Rassismus ist wenn mans der Gruppe zuschreibt
    statt dem Individuum.
    Alle Deutsche esse Sauerkraut.

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