In den Katakomben

iglesia San franciscoiglesia San francisco

Iglesia San Francisco, ein ehemaliges Kloster der Franziskaner, in Lima, Peru (1979).

„Lima bekam erst spät einen Friedhof. Um den Verstorbenen einen Platz zu geben, fand man eine andere Lösung – Katakomben unter der Kirche. Dieses Netz aus Gängen und Gewölben verzweigt sich unter der Stadt und diente einerseits dazu, bei Erdbeben entstehende Schwingungen aufzufangen; doch andererseits fanden dort bis 1808 etwa 25.000 bis 30.000 Menschen ihre letzte Ruhestätte.

Die Knochen wurden Mitte des 20. Jahrhunderts entdeckt und sortiert. Heute sind sie in geometrischen Mustern angeordnet zu sehen.“

Kommentare

3 Kommentare zu “In den Katakomben”

  1. flurdab am März 13th, 2019 10:22 pm

    Irgend etwas muss im 20. Jahrhundert passiert sein, was die Menschen veranlasst hat die Knochen von Verstorbenen zu sortieren und hübsch anzuordnen.
    – dein Beispiel aus Lima
    – Pariser Katakomben
    – eine Kirche in Köln
    – diverse Gebeinhäuser in den Alpen
    Oft wird ein Platzmangel als Grund angegeben, technisch wäre es jedoch auch bereits zu diesen Zeiten möglich gewesen Knochenmehl herzustellen.
    Einerseits Platzersparnis, andererseits ein guter Dünger.
    Warum haben die Menschen angefangen so einen Aufwand zu treiben?
    Vorher haben sie die Knochen ihrer „Ahnen“ doch auch nur auf Haufen geworfen.
    Hat jemand eine Idee?

    Grüße

  2. Martin Däniken am März 14th, 2019 10:13 am

    „Bevorraten Sie sich!“
    Es ist gut einerseits volle Lager mit Zeug ohne MHD zuhaben…
    andererseits hatte man ja in den Grüften äh Grufts äh Güh Grüftsen,wie auch immer Anverwandte und
    mit Feinden/Fremden/Hingerichteten/Exkumminzierten/
    Ehrlosen konnte man machen was man wollte…

  3. Hotel Comercio, Lima : Burks' Blog am März 18th, 2019 5:30 pm

    […] Eckkneipe an der Iglesia San Francisco ist noch so wie früher. aber ansonsten fühlt man sie wie bei Leydicke – peruanische Mittelklasse und […]

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