Die segnenden Hände des Führers

scheibtisch

So sah mein Schreibtisch 1975 aus. Damals studierte ich an der FU Berlin Germanistik, Geschichte und Philosophie. Nein, dafür schäme ich mich nicht, auch wenn mich die „segnenden“ Hände des „Führers“ heute schaudern lassen. Das war damals so. Wenn man einer christlichen Sekte entstammt, muss man vielleicht als ersten Schritt, vernünftig zu werden, den Teufel mit Beelzebub austreiben. Danach ist man gegen diese Dinge immun – für immer.

Kommentare

4 Kommentare zu “Die segnenden Hände des Führers”

  1. Entitaet am November 11th, 2017 2:36 pm

    Du warst aber immerhin der Zeit weit voraus. Denn wer hat damals schon Fotos mit Katze(n?) auf dem Schreibtisch gemacht?!

  2. Pjotr56 am November 11th, 2017 2:42 pm

    „Danach ist man gegen diese Dinge immun – für immer.“
    Und dann? Politische Heimatlosigkeit bzw. Isolation inmitten des „Deutschland geht es gut“ Geseieres schreit nach Infektion durch den zündenden Gedanken, der zur Hoffnung auf Erlösung von der Postsondierungsphase führt.

  3. ... der Trittbrettschreiber am November 11th, 2017 7:16 pm

    Iteration muss nicht langweilig sein.

  4. Michael am November 11th, 2017 11:16 pm

    Des Führers? Aha, das ist also ein Kater. Das Bild könnte man aber heute so nicht mehr machen: Heute hat man keine Glühbirnen mehr welche bekanntlich nicht nur Licht sondern auch viel Wärme abgeben. Unter eine LED-Lampe würde sich die Katze nicht mehr legen wollen.

    Wobei dieser Leuchtentyp damals richtig in Mode war. In meinem Kinderzimmer (bin ein paar Jahre jünger aber nicht viel) hatte ich genau die Gleiche und auch der Stiftständer kommt mir sehr bekannt vor. Einschließlich Farbe.

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