Manaus

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Die Fotos von Manaus, der Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas, habe ich 1982 gemacht. Ich bin damals per Schiff von Kolumbien den Amazonas hinunter (vgl. „Am Solimões„, 18.01.2011) gereist und von per Bus dort nach Norden nach Guyana. Ich war auch schon 1980 in Manaus: Damals bin ich aber an der Grenze zu Guyana in einen Fluss gefallen, was den Film und die Bilder aus Manaus ruinierte.

1980 gab es nur wenige Hochhäuser in Manaus, und fast alle Autos waren Volkswagen. Die Brasilianer sind ähnlich dumm und gnadenlos wie US-Amerikaner, wenn es um ihre eigene Geschichte geht, und reißen architektonische Zeugnisse einfach ab, um Platz für das „Moderne“ zu schaffen. Ich glaube nicht, dass von der Kolonialarchitektur heute noch etwas übrig ist – außer von der weltberühmten Oper.

Das oberste Foto zeigt den Hafen, das dritte von oben eine alte Markthalle ebendort (also nicht den Mercado Municipal Manaus). In den Bars dort habe ich Stunden verbracht – bei Mittags 45 Grad im Schatten.

Kommentare

5 Kommentare zu “Manaus”

  1. kynik am Juni 15th, 2014 12:34 pm

    ein spruch des reporters gestern beim spiel ist mir in erinnerung geblieben: „man kann per flugzeug oder per schiff hier anreisen. die schiffstouristen erkennt man. das sind die mit den mückenstichen. “ *g* kam ziemlich trocken der spruch.

  2. L´Andratté am Juni 15th, 2014 12:41 pm

    Du bist ja ganz schön rumgekommen. Wenn ich all die Bilder seh, krieg ich Fernweh. Aber seit 1980 (da war ich 7) ist soviel verschwunden, Nashörner, Sprachen, Altstädte. Vielfalt. Lamento. Na gut, ich muß wohl auch mal wieder alles hinter mir lassen (;

    Auf jeden Fall immer sehr interessant, deine Photos!

  3. admin am Juni 15th, 2014 12:59 pm

    Auf dem Amazones selbst ist es nicht so schlimm, der ist viel zu breit, wie ein Meer, und auf dem Meer sind keine Mücken.

  4. ...der Trittbrettschreiber am Juni 15th, 2014 1:18 pm

    Die Deutschen sind klüger – sie reißen den Palast der Republik ab, damit sich keiner erinnert(oder weiß noch irgendjemannd z.B. am „Potze“, wo die Mauer stand?) und bauen dafür ein altes Haus neu dort wieder hin(weil sie sich nicht erinnern, für welches Herrschaftsverhältnis dieses Schloss einmal stand).

    Nach und nach weiß niemand mehr irgendetwas. Das ist der politisch angenehmste Zustand für [selbst ausfüllen bitte!]

  5. Serdar am Juni 15th, 2014 6:42 pm

    Burks hast du schon ans Auswandern nach Lateinamerika gedacht?

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