Mastering the Internet

Die Süddeutsche analysiert, welche große Firmen mit den US-amerikanischen Geheimdiensten zusammenarbeiten.
Es ist die Crème de la Crème jener Firmen, die große Teile der weltweiten Internet-Infrastruktur beherrschen. Sie besitzen Unterseekabel, ihnen gehören sogenannte Backbone-Netze – die das Rückgrat des Internets sind – und sie unterhalten riesige Rechenzentren. Mit ihrer (manchmal unfreiwilligen) Hilfe steht den Spähern vom Dienst das gesamte Internet offen. Ein Programm der GCHQ heißt „Mastering the Internet“ und das ist kein leerer Slogan: Das Internet beherrschen sie.

Übrigens: Deutschland ist „auf einer Landkarte der NSA als einziges europäisches Land gelb eingefärbt ist – als Indikator für besonders intensive Überwachung.“

Noch mal übrigens: Gibt es hier noch irgendjemanden, der E-Mails im Klartext schreibt? Nicht an mich bitte!

Tutorial (für Windows): „E-Mails verschlüsseln in 30 Minuten“.

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Outet euch hier!

Wie hier schon prophezeit wurde: Es wird so kommen, dass alles so bleibt, wie es ist.

Ich frage mich aber, wer eigentlich die CDUFDPSPD wählt? Ich kenne niemanden, der das zugeben würde. Mein „soziales Umfeld“ ist gar nicht so klein. Und die, die ich im Verdacht habe, sind auch sonst ziemlich bescheuert. Also: Outet euch hier!

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Die Parteien und die Überwachungsgesetze

Daten-Speicherung.de: „Übersicht deutscher Sicherheits- und Überwachungsgesetze, ihres kritischen Inhalts und des Stimmverhaltens der Fraktionen im Deutschen Bundestag“.

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Im Fieberwahn

„Gerade das wiederholte Auftreten von Krisen in regelmäßigen Abständen trotz aller Warnungen der Vergangenheit schließt indessen die Vorstellung aus, ihre letzten Gründe in der Rücksichtslosigkeit einzelner zu suchen. Wenn die Spekulation gegen Ende einer bestimmten Handelsperiode als unmittelbarer Vorläufer des Zusammenbruchs auftritt, sollte man nicht vergessen, daß die Spekulation selbst in den vorausgehenden Phasen der Periode erzeugt worden ist und daher selbst ein Resultat und eine Erscheinung und nicht den letzten Grund und das Wesen darstellt. Die politischen Ökonomen, die vorgeben, die regelmäßigen Zuckungen von Industrie und Handel durch die Spekulation zu erklären, ähneln der jetzt ausgestorbenen Schule von Naturphilosophen, die das Fieber als den wahren Grund aller Krankheiten ansahen.“
(Karl Marx über die Wahnideen der „Volks“wirtschaftler“ und der SPD.)

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Zu deutsch, um links zu sein

„Die deutsche Linke ist zu deutsch, um links zu sein“. (Michael Schilling in der konkret)

Well said, dude!

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Wir waren jung und wild und brauchten das Geld

„Dieses beispielhaft moderne, zivile, selbstreflexive, kreative, ökonomisch besonnene, durch und durch demokratische, in Berlin sogar wilde und junge Land ist die derzeit einzig denkbare Führungsmacht Europas“- (Angelo Bolaffi in der „Süddeutschen“ über deutsches Führen und Herrschen.)

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Deutsche Daten nur für Deutsche

„Die gierigen Datensammler in den USA und Großbritannien haben kein Recht, deutsche Bürger auszuforschen. Die Bundesregierung muss die Menschen vor dem Zugriff fremder Geheimdienste schützen – sie muss jetzt handeln.“ (Jacob Augstein)

Ich frage mich gerade, ob ich den Ironie-Tag hier noch anbringen muss, damit die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser merken, was ich von den obigen Sätzen halte? Vielleicht hätte ich besser titeln sollen: „Doitsche Daten nur für Doitsche“.

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