Unter Tauchenden

Version ChatGPT nur mit dem Text – Midjourney und Gemini versagen kläglich: Midjourney bekommt trotz des Prompts (unten), den ChatGPT vorschlug, keine realistischen Gesichter hin. Gemini versteht die Pointe bzw. dem Inhalt gar nicht.
Das bestätigt meine heimliche Arbeitshypothese (und die von „Der Name der Rose„): Humor macht uns menschlich und unterscheidet uns von der KI.
An ironic, highly detailed illustration inspired by Friedrich Schiller’s „The Diver“ and a satirical poem by Heinz Erhardt. On a rocky medieval seashore, a flamboyant king dramatically throws a golden goblet into a violent whirlpool. Beside him sits his homely, bored princess, looking unimpressed and slightly annoyed. Terrified knights and noblemen flee in panic, not from the sea monster below, but from the prospect of marrying the princess. Cross-section view above and below the waterline. Underwater, an exhausted old deep-sea diver in a vintage brass diving suit sits calmly on the seabed, holding the golden goblet and looking sarcastically amused. Around him lie ancient crowns, bones, shipwreck remnants, and seaweed. The atmosphere contrasts heroic romanticism with absurd comedy. Rich storytelling, photorealistic textures, cinematic lighting, dramatic waves, dark humor, ultra-detailed faces, historical fantasy, masterpiece quality, ironic social satire, Gustave Doré meets modern editorial illustration, 8k –ar 4:5 –stylize 250
Wer wagt es, Knappersmann oder Ritt,
zu schlunden in diesen Tauch?
Einen güldenen Becher habe ich mit,
den werf ich jetzt in des Meeres Bauch!
Wer ihn mir bringt, ihr Mannen und Knaben,
der soll meine Tochter zum Weibe haben!«
Der Becher flog.
Der Strudel zog
ihn hinab ins greuliche Tief.
Die Männer schauten,
weil sie sich grauten,
weg. – Und abermals der König rief :
»Wer wagt es, Knippersmann oder Ratt,
zu schlauchen in diesen Tund?
Wer’s wagt – das erklär ich an Eides Statt
darf küssen meins Töchterleins Mund!
Darf heiraten sie. Darf mein Land verwalten!
Und auch den Becher darf er behalten!«
Da schlichen die Mannen
und Knappen von dannen.
Bald waren sie alle verschwunden – – Sie wußten verläßlich:
die Tochter ist gräßlich!
Der Becher liegt heute noch unten…
(Für die Nachgeborenen: Das ist die Version Heinz Erhardts. Das Original stammt von Friedrich Schiller und musste in grauer Vorzeit oft von Schülern auswendig gelernt werden, was heute wegen derer retardierten kognitiven Fähigkeiten unmöglich ist.)
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Der Fisch fetzt. Und Erhardt auch.