Sinnloses, revisited sowie die Vermutung von Birch und Swinnerton-Dyer und anderes
Zu meinem Bedauern kann ich gerade nichts über ertrinkende Wale die Weltläufte schreiben, da nirgendwo ein Sack Reis umgefallen ist. Man könnte natürlich die internationalen Prostata-Probleme kommentieren oder bestätigen, dass die Ehe sowieso überschätzt wird oder dass wir demnächst vielleicht wieder größere Geldscheine brauchen werden oder dass mutmaßliche Verbrecher in Deutschland freigelassen werden, weil während der Verhandlung die Richterin urplötzlich in den Mutterschaftsschutz geht, was ja niemand ahnen kann.
Zum allseits beliebten Thema Gamedesign. Da, wo jetzt „Amsterdam“ steht, stand vor ein paar Tagen nichts, gar nichts, nur virtuelle Luft. Nun würdigte das mal gefälligst! Die Pointe versteht aber niemand: Eine ganze Stadt mit weniger als 3000 Prims (Polygonen)! Normalerweise braucht man dafür 30.000! Wenn ich jetzt en detail erläutern würde, wie man das macht, kämen wir von Hölzken auf Stöcksken.
Ich sage nur: Alpha blending, worüber ich mit Chat GPT gestern eine stundenlange heftige Kontroverse hatte, Alpha masking, was nicht weniger kompliziert ist, warum Secondlife beim Hochladen von Grafiken den Alpha-Kanal derselben einfach verschwinden lässt und dann manche Avatare – nur manche, je nach Einstellungen des jeweiligen Viewers – durchsichtige Texturen nicht mehr durchsichtig sehen, was ein nicht existierenden Wesen verhüten möge und was nicht im Sinn des Schöpfers ist und den Gamedesigner als Trottel dastehen lässt. Und warum man das Feature „emissive mask“ bei Firestorm nur sieht, wenn man „select face“ wählt – alles aus der Rubrik unnützes Wissen.
Ich habe also auch den ganzen Tag etwas über Grafiken und die völlig unverständlichen Features von Gimp gelernt, was an sich pädagogisch wertvoll ist. Ich kann nur mit niemandem darüber reden, weil keiner weiß, warum es eigentlich geht und warum man sich das antut. So muss sich jemand fühlen, der den Beweis der Vermutung von Birch und Swinnerton-Dyer aus der Zahlentheorie führt (was aber noch niemand gemacht hat).
Ich werde erst wieder etwas über „Amsterdam“ posten, wenn da Avatare herumlaufen. Die Dekoration ist auch noch nicht fertig; es fehlen vor allem eine Trillion Fahrräder.
By the way: Ganz richtig – der oberste Screenshot zeigt Amsterdam Centraal. Ist aber alles Illusion…
Kommentare
3 Kommentare zu “Sinnloses, revisited sowie die Vermutung von Birch und Swinnerton-Dyer und anderes”
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hast du wenigstens auch die nackernden Damen in den Schaufenstern mit eingebaut?
wegen dem Realismus und so…
Glaubwürdigkeit…
die beste Mischung an Infotainment bieten aktuelle die Wahlumfragen
https://www.wahlrecht.de/umfragen/
AfD aktuell bundesweit bei 27-28%
während die Drecks-Sozn sich der Einstelligkeit nähern
G. Schramm hat es 2004 schon beschrieben
https://youtu.be/2FmpgXO5K8s?t=105
Gysi sieht vor Landtagswahl „bedeutende Rolle“ für die Linke in Sachsen-Anhalt
https://www.volksstimme.de/wahl/landtagswahl-sachsen-anhalt/gregor-gysi-linke-cdu-brandmauer-4241588
allein schon die Idee, mit der Union zusammenzuarbeiten macht die Truppe nicht mehr wählbar.
https://www.youtube.com/watch?v=irrudeUWUoo
https://de.wikipedia.org/wiki/Ogallala-Aquifer
es gibt noch etliche weitere.
Wer sich in Parteiengepeke verzettelt peilt die Lage nicht.
Der persönliche Tod ist ärgerlich aber das Versagen der Gattung schmerzt.
Mit den Dinos hat die Natur Größe probiert,
mit den Menschen Intellenz.
https://www.youtube.com/watch?v=i9CjBtv7j78
Virtuelles Amsterdam ist auch egal.
Ja Burks, stimmt, es gibt wichtigere Dinge als Amsterdam und seine grauenvolle räumliche Beengtheit. Was hätte ich anzubieten?
Heute ist ein großer Tag. Ich meine den 30. April generell als Tag.
Vor 81 Jahren hat sich Hitler erschossen. Damit machte sich Adolf nach allgemein gültigem deutschen Usus u.a. bei denen von der veröffentlichenden Meinung zum Feigling, weil er sich durch seine Selbsttötung der Geschichte und seiner Verantwortung entzog. Das behaupten die einfach so. Ich sehe das anders. Der Hitler hatte einfach keine große Lust von deutschen Generälen im eisernen Käfig durch Moskau gezogen zu werden.
Vor 60 Jahren hat Mao den Begriff Selbstkritik neu definiert. Damit wurde er zum Vorbild für Millionen. Eine Variante davon erleben wir gerade mit denen von „Unsere Demokratie“ ™ in ’schland. War Mao ein nicht diagnostizierter Psychopath?