(Beinahe) ziellos in Jerusalem
An meinem letzten Tag in Jerusalem habe ich mich treiben und die Stadt auf mich wirken lassen. Hier der Zion Square an der Jaffa Road.
Westlich der Jaffa Road rechts und links von der Shamai und Ben Yahuda Street kann man gut bummeln – unzählige Läden und Straßencafés, und nicht unbedingt nur für Touristen.
Unten an der Stadtmauer vor dem Jaffa Gate: Die Israelis haben irgendwie eine Obsession für alle möglichen Räder der merkwürdigen Art, die ich in Deutschland noch nie gesehen habe. Dafür gibt es hier absolut keine Lastenfahrräder. Zum Ausgleich brettern sie mit Motorrädern durch die Gassen der Altstadt, was die Deutschen bestimmt verbieten würden.
Natürlich habe ich mich in der Altstadt schon wieder verlaufen, trotz Papierkarte und Google Maps. Ich wollte eigentlich bei den hier schon lobend erwähnten Österreichern Sachertorte essen, aber da stand eine so lange Schlange vor der Kasse, dass mir die Lust verging.
Hier stand ich schon einmal am 11.10.2023. Leider war der Künstler nicht da – ich hätte gern wieder mal Jiddisch gehört.
Das Hotel Imperial fasziniert mich immer wieder. Es sieht aus wie ein Gebäude aus Bladerunner, nur dass es nicht regnet. Am 13.11.2023 habe ich mehr darüber geschrieben. (27 Grad in Jerusalem, im Vergleich zu Jericho kühl.)
Die beiden Mönche (Foto unten) telefonierten eifrig. Vielleicht ist ihnen das in ihrem Kloster – oder wo auch immer sie in der Altstadt leben – verboten.
Ich aß wieder im Ben-Sira-Hummus – best Hummus in town.
Nachts werden das Jaffa Gate und die Stadtmauer illuminiert. Was das soll, weiß ich nicht, und rosa macht auch keinen Sinn. Fackeln und Öllampen fände ich stilsicherer (Ausblick von der Terrasse des Post Hostels).
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2 Kommentare zu “(Beinahe) ziellos in Jerusalem”
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Bzgl. der Sachertorte ein kleiner Trost: wenn auch der Verzehr der Torte im Garten unter Palmen (wenn ich mich recht entsinne) recht witzig ist, ist die kulinarische Qualität eher mäßig. Und Menschen im fortgeschrittenen Alter sollten da keine Kompromisse machen :-)
Hingegen die Aussicht vom Dach, auf welches man durch ein Drehkreuz für ein paar Schekel hinaufsteigen darf, ist ziemlich gut.
Fackeln vertragen sich selten mit dem Brandschutz. Wahrscheinlich gibt’s auch Bedenken, aufgrund von Fackelmärschen.