Unter Ohnmächtigen

„Die Ohnmacht der ausgebeuteten Klassen im Kampf gegen die Ausbeuter erzeugt ebenso unvermeidlich den Glauben an ein besseres Leben im Jenseits, wie die Ohnmacht des Wilden im Kampf mit der Natur den Glauben an Götter, Teufel, Wunder usw. erzeugt.

Denjenigen, der sein Leben lang arbeitet und Not leidet, lehrt die Religion Demut und Langmut hienieden und vertröstet ihn mit der Hoffnung auf himmlischen Lohn. Diejenigen aber, die von fremder Arbeit leben, lehrt die Religion Wohltätigkeit hienieden, womit sie ihnen eine recht billige Rechtfertigung ihres ganzen Ausbeuterdaseins anbietet und Eintrittskarten für die himmlische Seligkeit zu erschwinglichen Preisen verkauft.

Die Religion ist das Opium des Volks. Die Religion ist eine Art geistigen Fusels, in dem die Sklaven des Kapitals ihr Menschenantlitz und ihre Ansprüche auf ein halbwegs menschenwürdiges Leben ersäufen.“ (W.I. Lenin: Sozialismus und Religion, 1905)

image_pdfimage_print

Kommentare

5 Kommentare zu “Unter Ohnmächtigen”

  1. ... der trittbrettschreiber am August 27th, 2025 3:48 a.m.

    „..menschenwürdiges Leben..“

    [bitte selbst vor und zurück schwurbeln oder versuchen, es zu definieren]

    Zzzischsch.

  2. Jens am August 27th, 2025 11:24 a.m.

    …. vollkommen richtig.
    Heute wird die Religion teilweise durch „Blingbling-Influencer“ auf tiktok etc. ersetzt. Stichwort „Personal Jesus“.

  3. nOby am August 27th, 2025 12:30 p.m.

    Burks, Du solltest Dir vielleicht ein neues Hobby zulegen oder einen anderen Beruf. Das hört sich alles nicht mehr gut an. Wie ausgelaugt, wie ein Sänger der zum 13.000 Mal ein Lied singt und es nicht mehr ertragen kann. Dein reicher Kollege und Nachbar von der BILD schreibt „was für ein Wochenende gegen Langeweile und Einsamkeit. […] Ich war wieder wie ein 13-Jähriger, der den Christbaum bestaunt. […] Mein Herz schlägt für die Kämpfer. […] Es war ein Wochenende, an dem wir die Welt vergaßen. Wir litten und freuten uns, wir hatten Gefühle. Wir erlebten das Ungewisse, wir erlebten Glück und Tränen.“

    Der meint nicht die Kämpfer der HAMAS oder die vom neuen Antisemitismus in ’Schland. Jedenfalls freut sich der Heuchler. Das muß wie damals gewesen sein, als Anetta Kahane das erste Präsent der Stasi empfing oder so ähnlich. Eigentlich könntest Du seit Zeit 100 Tagen jeden Tag Weihnachten feiern, weil der Marxismus-Leninismus in ’Schland gerade diese Belebung erfährt. Bald hat die SED mehr Prozente in den Umfragen als wie die Schwefelbrüder. Meine Empfehlung Pianist zu werden, nein, der wolltest Du nicht sein. Mach einen Kurs in Rhetorik und starte ein neues Leben als Politiker.

    Ich weiß nicht, ob die Stimmungskanone Reichinnek irgend eine Ahnung vom Marxismus-Leninismus hat oder ob Gysi, der mutmaßliche „ehemalige Stasispitzel IM Notar“, der letzte dieser Art war oder noch weniger Ahnung hat und einfach nur sehr Klever ist. Keine Ahnung! Nehmen wir mal an das der Linke und der Grüne fachlich auf der Höhe sein muß wie der Verräter Wolfgang Leonhard, was ich nicht glaube, aber egal, dann könntest Du bei den Linken Karriere und Dein Hobby zum Beruf machen. Das ist der Traum jedes Menschen. In wie weit das bei den Grünen ausreicht, das weiß ich nicht. Dort wurde gerade wieder eine Studentin in den Bundestag berufen. Die ist Masterstudentin der Internationalen Politik und des Internationalen Rechts. Das ist noch eine aus der Gruppe Soziologen, Erwerbsunfähige, Bullshitjobber. Wie auch immer, in jedem Fall war es noch nie so leicht in den Bundestag zu kommen wie heute. Aktiviere Deine ehemaligen Kampfgefährten und die von der taz und nimm Dir daran ein Beispiel: Seit November 2023 Mitglied bei DIE LINKE und seit März 2024 im Vorstand „der Linken Trier“. Demnächst im Bundestag. Lin Lindner. Wenn es klappt, dann machst Du einen „Tag der Offenen Tür“ für alle ehemaligen Burksblog-Leser und wir gehen schick Essen. Vielleicht im Hotel Adlon. Deren Currywurst mit Goldstaub verfeinert würde mich reizen. 👍

  4. Anonym am August 27th, 2025 3:57 p.m.

    Die Religion ist das Opium des Volkes.

    Das schrieb Karl Marx bereits 1843 in „Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie“.

    Da war Lenin noch nicht mal geboren. Der große Plagiator.

    Wer liest socheinen Scheiß?

  5. blu_frisbee am August 28th, 2025 12:46 a.m.

    Zu Marx‘ Zeit war Opium frei erhältlich in jeder Apotheke und wurde beworben mit kostet 1 Mahlzeit, spart 2.

    Es hat gedauert bis der Staat merkte daß Arbeiter knapp wurden, insbes. weil taugliche Soldaten fehlten. Das Verbot war berechnet.

Schreibe einen Kommentar