Sozial engagierter Journalismus

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„Das Posting eines ORF-Mitarbeiters hat für heftige Kritik auf Social Media gesorgt: Ein Redakteur, der für die Sendung „Am Schauplatz“ arbeitet, hatte mit Bezug auf Israel kommentiert: „wenn ich 2000 Jahre lang Opfer bin, dann sollte ich mir langsam überlegen, woran das wohl liegen mag.“

Auf Kurier-Anfrage teilte der ORF mit: „Der ORF verurteilt den Inhalt des Posting als völlig inakzeptabel. Eine Überprüfung möglicher dienstrechtlicher Konsequenzen wurde bereits eingeleitet. Das Posting wurde in der Zwischenzeit gelöscht.“

Robert Gordon, Verfasser des antisemitischen Postings, arbeitet bereits seit 1995 als Redakteur bei „Am Schauplatz“. Der gebürtige Mödlinger hat in seiner beruflichen Laufbahn einige Anerkennungen und Nominierungen erhalten, darunter etwa der Claus Gatterer-Preis für sozial engagierten Journalismus und der Leopold Unger-Preis 2016.“

Der Schoß ist eben fruchtbar noch, aus dem das kroch. Wahrscheinlich kann sich der Herr gar nicht erklären, warum jetzt einige so empört sind.

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Kommentare

5 Kommentare zu “Sozial engagierter Journalismus”

  1. blu_frisbee am August 19th, 2025 7:01 p.m.

    Menschen mögen keine Menschen die anders sind, egal ob neurountypisch, sexuell divers oder Religion.
    Was nicht ins LEGO-Weltbild paßt muß weg.
    Altersdiskriminierung erwischt jeden.

    Manche Religionen zwingen bei Eintritt Vorhaut ab, bei Austritt Kopf ab.
    Der alte Fritz verlangte daß Juristen Talar tragen
    (damit man die Spitzbuben erkennt).

    1879 sagte Treitschke Juden sind keine Deutschen.
    Religion und Nation sind Jodeldiplom.

    Will man oder muß man was besonderes sein?

    Der Hitler war Antisemit weil er damit als politischer Redner erfolgreich war.
    Sonst wars ihm egal gewesen.

  2. ... der trittbrettschreiber am August 20th, 2025 7:15 a.m.

    @blu_frisbee

    „Der Hitler war Antisemit weil er damit als politischer Redner erfolgreich war.
    Sonst wars ihm egal gewesen.“

    Ein erfrischender Ansatz, wenn man all die Millionen Taler bedenkt, die die Bücher der Nachkriegs-Analysten, z.B. über den Brustkrebs seiner Mutter und deren jüdischen Arzt eingebracht haben – sonst wärs denen egal gewesen…hx.

  3. blu_frisbee am August 20th, 2025 4:51 p.m.

    Der übliche bürgerliche Bullshit: Das Individuum ist Zentrum der Welt und bewegt die allein durch Zauberei, es gibt keine Gesellschaft.
    Die Theorie vom großen Mann.

    Die Bartracht „Fliege“ erlaubte im Grabenkrieg die Gasmaske dicht zu tragen wie so viele, anders als die Dolchstößer.

    Püschoanalyse ist die erste Religion des 20. Jhdt.
    Individuum erklärt sich durch schlechte Kindheit.
    An Niederlage war verkommene Sexualmoral schult.
    https://taz.de/!327074/
    Im Kapitalismus kann jeder den Erfolg schaffen.
    Putin ist Abgesandter des Bösen.
    Die Welt ist voller Wunder.
    Geld ist ne Sache.

  4. nOby am August 21st, 2025 3:44 p.m.

    Was sagt eigentlich der Zentralrat der Juden dazu? Von denen habe ich gefühlt seit Monaten nichts mehr gehört. OK, das war jetzt in Österreich, aber früher, der Michel Friedmann, der kannte keine terretorialen Grenzen.

  5. Cpt. Arrowhead am August 23rd, 2025 3:51 a.m.

    stammtisch Weisheiten, nach unten treten und nach oben bückeln.

    den satz „wenn ich 2000 Jahre lang Opfer bin, dann sollte ich mir langsam überlegen, woran das wohl liegen mag.“ habe ich mindesten schon 5-6 mal in meinen Leben aus dummdeutschen fressen gehört

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