In finsteren Zeiten

krieg

Das Unrecht geht heute einher mit sicherem Schritt.
Die Unterdrücker richten sich ein auf zehntausend Jahre.
Die Gewalt versichert: So, wie es ist, bleibt es.
Keine Stimme ertönt außer der Stimme der Herrschenden
Und auf den Märkten sagt die Ausbeutung laut:
Jetzt beginne ich erst. (Bertolt Brecht: Lob der Dialektik)

Die reden jetzt über den Krieg, als wäre das ganz normal und man müsse sich damit abfinden. Kann sich jemand vorstellen, wie das aussehen wird? Warum sollten sich Krankenhäuserwird es keinen Gewinner geben. Ich kann mir die Hetze gar nicht mehr anhören: Jemand müsste auf alle Tische und brüllen: „Jetzt haltet einfach alle die Fresse!“

Um sich auf einen Krieg vorzubereiten, sollten Sie:
1. Schutzräume kennen (Keller, Tiefgaragen, stabile Gebäude)
2. Notfallrucksack packen (Dokumente, Medikamente, Lebensmittel)
3. Warnsignale verstehen (NINA-App, Sirenen)
4. Grundvorrat anlegen (Lebensmittel, Wasser, Hygieneartikel)
5. Kurbelradio bereithalten (Information auch bei Stromausfall)
6. Bargeldreserve einplanen (Zahlungssysteme könnten ausfallen)

krieg
19.01.2024

Meine These: Über Krieg wird geredet, wenn man von etwas anderem ablenken will. Das war schon immer so. Alles geht kaputt, und die ständig einfliegenden Afghanen reparieren es vermutlich auch nicht.

Wer ein Beispiel für das infrastrukturelle Desaster haben will, braucht sich übrigens nur mit einem Stellwerk in Württemberg beschäftigen und warum das noch da steht und bewacht werden muss.

Aber wohin auswandern?

krieg

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Kommentare

10 Kommentare zu “In finsteren Zeiten”

  1. ... der trittbrettschreiber am März 28th, 2025 9:44 p.m.

    Jede Zeit hat ihre Diven.
    Die unsere hat die Herren Kiesewetter und Marsala. Mit wohlgepflegten Frisuren und überputzten Schnürschuhen geifert der eine nach Gewalt wie ein Schäferhund der ersten Stunde und der andere kokettiert süffisant mit Erfahrung, hellseherischen Fähigkeiten und solidem Status im Kontext des Militärs.
    Was will man als überdrüssiger Friedensdemokrat mehr?
    Richtig: Ein Bier dazu, blond, süffig und leicht kritisch zischend – im intellektuellen Ambiente des schwarmintelligenten und überhaupt dem Zeitgeist entsprechend JEVERsauten Gutmenschen …hx.

  2. Godwin am März 28th, 2025 10:00 p.m.

    „Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.“
    Aber „Politik“ ist ja schon nur noch Show und Dilettantismus…
    Also:
    Krieg ist auch nicht mehr das, was es einmal war.

    Vor ein paar Jahren waren Prepper noch eine Bande von Spinnern – im Zweifelsfall rechtsextreme Weltuntergangsfanatiker.
    Jetzt sind es quasi Vorbilder…

    Es eröffnen sich ein paar Fragen:
    – Wem nützt es?
    – hätte „der Krieg“ nicht schon viel eher kommen sollen und wurde nur „verschleppt“?
    – wie sieht die aktuelle Krise des Kapitalismus eigentlich aus, die eine Lösungsfindung via Krieg wieder notwendig erscheinen lässt?
    (ein gewisser Vergleich mit dem WK I drängt sich auf)

  3. Jorg am März 29th, 2025 12:17 a.m.

    Wohin auswandern?
    Meine Idee wäre Paraguay. Liegt außerhalb von Atomsprengreichweiten und ist so unbedeutend, dass es nicht beschossen wird. Fertig.

  4. blu_frisbee am März 29th, 2025 5:40 a.m.

    Liberalismus macht dumm.
    https://web.archive.org/web/20210217205356/https://www.jungewelt.de/artikel/396681.politische-theorie-in-die-dummheit-gesiegt.html

    Aus der Perspektive von sich selber her, ich bin Arschloch, also sinds auch alle anderen bleibt nur das Gefangenendilemma, wer zuerst zuschlägt siegt.
    Thomas Hobbes schrieb nach nem Bürgerkrieg und legt die Vertragstheorie vor warums Staat gibt.
    Als wär Feindschaft der natürliche Zustand.
    Wechselseitige Abschreckung gipfelte in MAD = Mutual Assured Destruction.
    Was wenn Stanislaw Jewgrafowitsch Petrow paranoid gewesen wäre, kaisertreu, oder nur nervenschwach?
    Das Gefangenendilemma scheint stabil, ist labil.
    Die Entspannungpolitik hatte die Einsicht daß man Sicherheit nur erreichen kann zusammen mit den anderen, nicht allein gegen die.
    Also vertrauensbildenden Maßnahmen (prüfbare, schon klar), Abrüstungsverträge.

    Jetzt kommen wieder die paranoiden Schimpansen und glauben Sieg ist möglich, Frieden durch Stärke.
    Der öffentliche Diskurs ist religiös, der pöhse Putin hat den guten Ukris Aua getan und muß bestraft werden. Religiös vernichtet.
    Nix Pogrom von Odessa, nix AZOW beschoß Donezk mit 15ooo Granaten täglich.
    Nix Faschist Bandera (frag Grzegorz Rossoliński-Liebe), nix antisemitische Trawniki.

    Ma muß natürlich unterscheiden zwische was Politruks wirklich denken und was der Pöbel glauben soll.
    In Döland verzapfen Jurnis das Kiewer Nazinarrativ, wer anders sagt ist Putinknecht.
    Staatspolitk wird als privates Gefühl verhandelt als hätte die Russische Föderation keine Sicherheitsinteressen.
    In einem vernünftigen System wär Carlo Masala Patient in der Klapse statt als nützlicher Idiot geehrt.

    Es geht nicht ums falsch Fühlen sondern ums falsch Denken.

    Ein baufälliges denkmalgeschütztes Stellwerk ließe sich locker von Lutz bezahlen.
    https://blog.fefe.de/?ts=99186bdb
    Wieso steht sowas im CSU-Blatt Merkur?
    Wie schaffen die Schweizer pünktliche Bahn?

    Der Staat ist übel ist neoliberales Narrativ.
    Das Kapital will Profit, die Kreditblase platzt wenn Gläubiger nicht mehr zahlen.

    Amerikanische Präsidentschaft endet durch Abwahl, Tod, Impeachment oder Amtsunfähigkeit.

  5. blu_frisbee am März 29th, 2025 10:19 a.m.

    Volkswirtschaftler sind einig: Rüstung ist Konsum.
    Obwohl: Gewalt ist ökonomische Potenz.
    Befehl über fremde Lebenszeit, ob Arbeit oder Krieg.

    Russische Armeen sind nichtmal bis zum Don gekommen.
    Westliche Staaten sind konventionell nicht gefährdet.
    Daß „der Russe“ (Soldat) demnächst am Atlantik steht ist Wahn.

    Von der Ukraine werden bleiben: Billiger Boden, billige Arbeiter und ein paar reiche Bonzen.
    Das ist der Preis fürs Jodeldiplom Ukrainertum.

    Es hat mich schwer verwundert daß man Russland nicht als Verbündeter gegen China sondern als Gegner nimmt.
    Die Sünden Putins sind mir egal, schreibs Gott ins Beschwerdebuch.
    RF wie UA haben die Jugend ihres Staatsvolks geopfert, damit ihre ökomomische Zukunft.

  6. KeinKölner am März 29th, 2025 4:32 p.m.

    Demnächst heißt es: Hier geblieben!
    Nix Auswandern. Im Krieg gibt es für
    JEDEN etwas zu tun!
    Die „Boomer“ bekommen dann auch keine Auslandsrente mehr.
    Die werden dann Bunkerwarte oder ähnliches.
    Jeder wird seinen Beitrag für „Unsere
    Demokratie“ leisten.

  7. Trebon am März 31st, 2025 1:07 a.m.

    Verstehe ich nicht, wem nicht sonnenklar war das das ganze in Krieg münden soll der sollte besser von öffentlichen Äußerungen absehen. Aber so blöd sind halt medienverstrahlte Zionistenversteher und das ganze dumme Pack das die Tagesschau für ne Infosendung hält.

    Nun werden die Folterinstrumente ausgepackt. Der Lockdown hat ja gezeigt das die Insassen zu allem bereit sind und auch aus der NS Geschichte gelernt haben. Miese Denunziation, primitives Mitläufertum und vorauseilender Gehorsam lohnen sich (für die komplettverdreckte deutsche Nichtseele).

    Übrigens lautet Grundregel Nr.1: werde niemals zu einem Flüchtling und wer meint in SA bestehen zu können wenn ihm der heimische Boden entzogen wird ist … s.o.

  8. ... der trittbrettschreiber am März 31st, 2025 1:05 p.m.

    @Trebon

    hihi – ist doch sozialhygienisch, so ein Onlinespucknapf?

    … ist aber noch steigerbar, bitte …hx.

  9. Trebon am März 31st, 2025 1:37 p.m.

    @trittbrettschreiber

    Sorry in rant Stimmung komme ich selten. Meist lass ich das schreiben dann und lese lieber Deutsche Bahn Bewertungen auf Trustpilot.

    War auch eher ein Test was der Betreiber veröffentlicht. Er ist der einzige in all den Jahren der alles durchlässt (strafbares mute ich ihm nicht zu). Hut ab dafür.

  10. nOby am März 31st, 2025 8:36 p.m.

    Die BILD veröffentlicht seit ein paar Tagen in unregelmäßigen Abständen Aktientipps für Rentner die in Rüstungsbetriebe investieren möchte. Ja, ich glaube es sind Tipps für Rentner die 2000 oder 5000 Euro übrig haben.

    Die Tipps sind aber alles mehr oder weniger nonames, weil die names bereits in den Deopts von Amthor oder Friedrich Schmerz, der Kanzler der Vernünftigen, oder den Rüstungsspezialisten Sigmar Gabriel liegen. Das Investment in diese Aktien ist auf Jahre ausgelegt, um an die 600 bis 4000% Kurssteigerung ran zu kommen.

    Risiko ist Putin. Sollte der wirklich nach dem nächsten Sommer angreifen, dann wären die Gelder ein Totalverlust.

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