Sieben vorne
Die Bürgerliche Presse erklärt uns wie Situation kurz vo den Wahlen in den USA. „Laut der Plattform „RealClearPolitics“ führt Donald Trump in allen sieben Swing States.“ Aber: „uf bundesweiter Ebene sehen die Statistiker derzeit Harris leicht vorn. Bei RCP kommt sie auf 49,2 Prozent, während Trump 48,3 Prozent zugerechnet werden. (…) Wer im November bundesweit die Mehrheit bekommt, spielt ohnehin keine Rolle. Das US-amerikanische Wahlsystem basiert bekanntlich auf dem Wahlmännerprinzip: Nicht der Kandidat mit den meisten Stimmen gewinnt, sondern der mit den meisten Wahlleuten. Wer in einem Bundesstaat die Mehrheit der Stimmen der Bevölkerung erhält, vereint die Stimmen aller Delegierten dieses Staates auf sich. Demokraten und Republikaner konzentrieren sich auf sieben Swing States: Wisconsin, Michigan, Pennsylvania, Nevada, Georgia, Arizona und North Carolina.“
Die Messe ist noch nicht gesungen, aber man darf hoffen, dass der Trend anhält.
Vielleicht sollte man in Deutschland ein paar Auffangzentren einrichten, samt Seelsorgern, für die Journalisten, die bei einem Sieg Trumps an Armageddon denken.
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„Hegel bemerkte irgendwo, daß alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen. Er hat vergessen, hinzuzufügen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.“
„Im Gegensatz dazu schreibt sich [Burks] die Leistung zu, nachgewiesen zu haben, „wie der Klassenkampf in [den USA] Umstände und Verhältnisse schuf, welche einer mittelmäßigen und grotesken Personage [D. Trump] das Spiel der Heldenrolle ermöglichen.““
aus: „Der vierzehnte Brumaire des Donald Trump“