Im Land der Fantasie und des Wahns

William Mortensen: The Wich oder „Vuelo de fantasía oder „Flight of Fancy oder „Flight To The Sabbath – wahrscheinlich würde man noch mehr Titel finden, wenn man länger suchte.
Unseren täglichen islamischen Messerangriff gib uns heute. In der bürgerlichen Presse lese ich die tägliche Nachricht: „Im niedersächsischen Kreis Peine hat ein 32-Jähriger offenbar wahllos vier Menschen mit einem Messer angegriffen. Die drei Männer und eine Frau wurden bei der Attacke schwer verletzt. Der Täter soll psychisch verwirrt gewesen sein. Er konvertierte nach Angaben der Polizei zuvor zum Islam.“
Weil oder trotz? Bevor er psychisch verwirrt war oder nachher? Und ist nicht jeder, der höhere Wesen verehrt, irgendwie psychisch verwirrt? Wir lassen das mal so stehen.

Kleine Übung in Medienkompetenz
Wie das medienkundige Publikum bestimmt schon weiß: „Die Ministerin verteilt das Geld so wie sie will, egal, was andere so sagen.“ Und ganz gleich, was die Wähler denken. Es geht natürlich um, na, Sie wissen schon.
Ich verteile auch mein nicht vorhandenes Geld, wie ich will. Ist ganz ok. Es handelt sich aber nicht um Steuergelder. Wait a minute: Was wäre, wenn die US-amerikanische Regierung mexikanischen Schleuserbanden Geld gäbe, damit die Einwanderern den illegalen Grenzübertritt ermöglichten, weil sie sonst von mexikanischen Drogenkartellen dahingemetzelt würden? Das Risiko ist jedem bewusst. Ich war schon immer gegen die so genannte Seenotrettung aus Steuergeldern. Wurde eigentlich der Bundestag gefragt, ob es eine Mehrheit dafür gibt?
Der Haushaltsausschuss hatte ihr für die Jahre 2024 bis 2026 sechs Millionen Euro freigegeben, die sie verwenden kann, aber nicht muss. Nach dem Ampel-Stress buchte Baerbock das Geld für die Seenot-Aktivisten in ihrem Ministeriums-Haushalt um. Es wanderte von dem kleinen 24 Millionen Euro umfassenden Titel „Internationale Aktivitäten gesellschaftlicher Gruppen“ in den 2,2-Milliarden-Riesentopf für „Humanitäre Hilfe“. Laut Haushaltsexperten ein beliebter Trick, um umstrittene Ausgaben zu verstecken.
Dann ist ja alles gut. Sie darf das.
Dann haben wir noch Mohammed Omar. Die Geschichte ist ein wenig rätselhaft. „Der Mann hätte längst abgeschoben werden sollen. Auf seine Spur kamen nicht deutsche, sondern ausländische Dienste“, schreibt die bürgerliche Presse.
Um welche ausländischen Dienst könnte es sich handeln? Etwa um den Service de Renseignement de l’État?
Nochmal. Der Festgenommene sei in Deutschland nicht als Gefährder bekannt gewesen, so „Bild“. Er habe vielmehr unbehelligt im brandenburgischen Bernau gelebt – und im Darknet, also dem für Sicherheitsbehörden schwer zugänglichen Bereich des Internets, sowie mit dem Kommunikationsdienst Telegram über Anschlagspläne mit einer Waffe gechattet. Ausländische Dienste hätten mitgelesen und die deutschen Kollegen alarmiert.
Also das Darknet ist schwer zugänglich? Muss ich meine Werkzeug-Liste erneuern, ausdrucken und den inländischen Diensten faxen? Oder liest der Mossad die Telegram-Kanäle mit und verpetzt alles an den Verfassungsschutz? Und ein potenzieller Terrorist chattet einfach so herum – und mit wem?
Das wird mir alles zu wahnhaft und aus dem Reich der Fantasie kommend… Da kann ich auch gleich in virtuelle Welten flüchten.

Eingang zu einer „Gor evolved“-Sim. Dort wird nur herumgeballert, und man macht es den Angreifern durch die „Architektur“ möglichst schwer.
Kommentare
5 Kommentare zu “Im Land der Fantasie und des Wahns”
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Es scheint eine Anti-Messer-Lobby zu geben.
Anders kann ich mir diesen Medien-Hype um und wider eines der ältesten und wichtigsten Werkzeuge der Menschheitsgeschichte nicht erklären…
ich musste unweigerlich an Burks denken
(illegale) Einwanderung – gibt es so etwas überhaupt, wenn man nicht an Volk und Nation glaubt?
Diesen Widerspruch solltest du mal (er)klären…
Was, wenn eine der Theorien bzgl. des Jenseits tatsächlich wahr wäre.
Darf ich mich dann ins Paradies mogeln, obwohl ich den falschen Zugangscode (aka falsche Religion) habe??
South Park hat zum Thema Mexico ein paar lustige Episoden – aber aktuell nicht mehr frei verfügbar…
Man muss doch von allem, was interessant ist, Kopien speichern, bevor es aus dem Netz verschwindet…
Ansonsten – wie mir die bereits erwähnten Tunesien auch sagten:
Wer illegal nach Europa kommt, tut das aus guten Gründen. Oft genug haben diese Personen schon in den Heimatländern oder da wo sie halt Zwischenaufenthalte hatten, kriminelle Karrieren hingelegt.
Aber Australien war auch mal Strafkolonie und da ist trotzdem was draus geworden…
Schwieriges Thema
Aber die Story mit Sellner war lustig.
Aber den Ausländer lassen wir ja auch „bis zu einer endgültigen Entscheidung in der Sache“ rein…
Mehrheiten?
da hat man von Bush 2.0 was gelernt.
Der hatte auch auf die Mehrheit vor dem weißen Haus verwiesen, dass die ja ruhig gegen den Irak-Krieg sein können – aber er wisse es halt besser…
Das kann auch die noch existente Linke – Stichwort BGE. Die Mehrheit der Mitglieder votiert dafür, der Parteitag in Halle stimmt dagegen.
Verräter!
SPD-ler!
Amüsant lediglich der Wortbeitrag von Özlem Alev Demirel (glaube ich) bei der der Vorstellung von Ines Schwerdtner.
Sie drückte darin ihr Mitgefühl dafür aus, dass Schwerdtner nun leider diese Partei führen müsse.
Die wissen alle, in welchem Zustand der Haufen ist und dass nächstes Jahr „Aktion Silberlocke“ zu „Aktion Schiss in die Hose“ wird…
Israel
Doku 1
und Doku 2
Religion macht blöd. Nation auch. Vor 1989 gabs keine.
Aber auch bürgerliche Ideologie verpeilt.
Sie glaubt die Regierung wär für die Bevölkerung da.
Tatsächlich will sie daß das Volk nützlich ist.
In gewissen Umfang muß mans dafür füttern etc.
Daß in Demokratien „das Volk“ bestimmte ist bullshit.
„gleich, was die Wähler denken“ ist talking point der Schwurbler.
Marx wär sowas nie passiert.
Man darf die Ideologie des Systems nicht mit seiner Realität gleich setzen.
Wenn der Idealist merkt daß die Realität seine Vorstellungen blamiert schmeißt er nicht seine Vorstellungen weg sondern zeiht die Realität des Verbrechens.
Wer N.Elias, Der Prozess der Zivilisation liest weiß,
daß auch hierzulande im 13.Jhdt das Messer locker saß.
Nur haben wir uns inzwischen zivilisiert.
Im Alltag.
Zivilisation ist Kontrolle der Gewalt.
Vor 77 Jahren wars anders.
@Godwin
„(illegale) Einwanderung – gibt es so etwas überhaupt, wenn man nicht an Volk und Nation glaubt?“
netter Versuch-guter Versuch-erfrischender Versuch.
…hx.
Religion macht blöde.
Rumballern macht blöde.
Har har har!
Da passt das …
Der Gill wurde 2011 Soldat und brachte es in rund 14 Jahren zum Corporal, also sowas wie eine Mischung aus Obergefreiter/Stabsgefreiter/Unteroffizier, und in der Realität – meinen Beobachtungen nach – kein wirklicher Unteroffizier. Der konnte von seinem Sold eine Familie mit 2 Kindern ernähren. Innerhalb der Bundeswehr nicht unmöglich aber schwierig. Das ist bei den Briten alles voll normal. Der Gill muß eine Art von Leistungssportler in Uniform gewesen sein. Ähnlich wie die KSK der Bundeswehr, nur eben im ganz normalen Truppendienst. Das gibt es bei der Bundeswehr nicht.
Der Gill wurde jetzt bei einem Manöver mit scharfer Munition in Wales erschossen. Die Engländer betreiben vorzugsweise in hügeligen Gelände und in Nähe der Kasernen ihre Manövergebiete. In der Regel marschieren die dort zu Fuß hin und nach Abschluß der Übung wieder zurück in die Kaserne. Bei der Bundeswehr undenkbar. Diese Gebiete werden vor dem Manöver weiträumig abgesperrt und dann wird dort im scharfen Schuß geübt. Nach Übungsende ist dieses Gebiet wieder frei für die zivile Nutzung. Das gibt es ebenfalls nicht in unserem Land. Selbst in den riesigen Manövergebieten um Munster und Lüneburg gibt es das nicht. Bei uns wird nie zur Seite geschossen sondern immer nach vorne. Und das ein deutscher Obergefreiter bzw. Quasi-Unteroffizier einen Feuerbefehl gibt, ich glaube, das gab es zum letzten Mal irgendwann 1945. Heute absolut undenkbar. Jeden Abiturienten aka Fahnenjunker mit 12/13 Monate Dienstzeit lassen die bei der Bundeswehr früher ran. Ob der Gill das durfte weiß ich nicht.
Auf den von Gill veröffentlichten Fotos sieht der aus als wäre der von Unterkante Hals bis vermutlich zu den Zehen runter tätowiert. Möchte auch nicht wissen wie viel Gin, Whiskey oder Bier der während seiner Dienstzeit konsumiert hat. ☺
Der Gill soll ukrainische Soldaten ausgebildet haben schreibt die BILD.
Eine derartige Todesmeldung wäre bei der Bundeswehr unmöglich. Oder hat schon mal jemand gehört das die Bundeswehr an irgend einen getöteten Soldaten der Bundeswehr erinnert?
Die Todesmeldung läßt übrigens mehr Fragen offen als die Meldung beantwortet. Obergefreiter mit 14 Jahren Dienstzeit? Ranger? Bei den Briten ist das ein Spezialist und eine Kombination aus Einzelkämpfer, Fernspäher, Scharfschütze und KSK, und der war im normalen Truppendienst eingesetzt? Es werden aber auch Truppenteile als „Ranger“ bezeichnet so wie bei der Bundeswehr die Panzergrenadiere. Hat ukrainische Soldaten ausgebildet – als Obergefreiter? Ziemlich viel Aufwand für einen Obergefreiten.
Der ist gut! Der ist wirklich gut! Klasse. Genau mein Humor.