Uniting for Internet Freedom: Tor Project & Tails Join Forces

tor tails
The Tor Project, which develops tools for online privacy and anonymity, joined forces with Tails, a portable operating system that uses Tor to protect users from digital surveillance. Tails, short for ‚The Amnesic Incognito Live System,‘ leverages the Tor network for anonymization by routing network traffic through its relay nodes. Designed as a live system for use on USB sticks or DVDs, Tails focuses on ensuring user anonymity and safeguarding privacy –ar 3:2 –s 750

Tor und Tails arbeiten jetzt zusammen.

Ganz praktisch: Ich nutze Tor meistens mobil oder wenn ich kein eigenes Internet in Form eines mobilen Modems bei mir habe. Über VPN zu meiner eigenen FritzBox werde ich eh nicht zensiert, weil ich nicht die von deutschen Providern vorgegebenen DNS-Server nutze. Die Zensur ist bekanntlich hierzulande nur für Klein Fritzchen und symbolisch. Ich kann alles lesen, auch die automatisch voll gelogene russische Propaganda.

Wenn ich aber in meinem Freundeskreis herumfrage, dann gibt es doch einige, die mich für einen Nerd halten, wenn die Rede drauf kommt. Für mich gehört dieses Wissen aber zur Allgemeinbildung.

Tails habe ich auf einem USB-Stick. Ich habe zum Reisen (wie in Israel) und auf der Arbeit einen kleinen Windows-Laptop als „Arbeitspferd“, weil mein Linux-Laptop für Seminare und Schulungen viel zu groß ist. Weiterer Nachteil: Manche Anbieter haben den Zugang zum „öffentlichen“ WLAN so konfiguriert, dass man ohne den Browser Edge gar nichts im Menü der Anmeldung eingeben kann. Das habe ich zum ersten Mal im Abraham Hostel in Jerusalem gemerkt: Ich brauchte eine halbe Stunde, bis ich online war. (Edge hatte ich vorher noch nie benutzt.) Die guten Leute dort verstanden gar nicht, was mein Problem war. Das Problem erinnert mich an „diese Website wurde für blabla konfiguriert“. Ich möchte nicht mit Linux stundenlang fummeln müssen.

Meine Linux-Rechner brauchen daher kein Tails. Die Schwachstelle wäre eher mein kommunistisches volksrepublikchinesisches Smartphone, bei dem man nicht wirklich weiß, was es macht und wann es wohin telefoniert. Immerhin ist das E-Mail-Programm dort sicher und ohne Risiko zu nutzen.

Ich müsste einen Bildungsurlaub in China machen, um auszuprobieren, ob es mir gelingt, überall Zensur auszuhebeln. China steht ohnehin auf meiner To-Do-Liste.

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Kommentare

7 Kommentare zu “Uniting for Internet Freedom: Tor Project & Tails Join Forces”

  1. Godwin am September 29th, 2024 12:44 p.m.

    Statt so zu schreiben als hätten alles deiner Leser*innen eben jene Allgemeinbildung, wären ein paar kleine Turotials aud DAU Niveau ganz nett…
    Wenn nicht selber geschrieben, dann gern auch verlinkt…
    Also auch so mit Hinweisen was wann wieso und wozu überhaupt

  2. admin am September 29th, 2024 1:11 p.m.

    Was genau denn?

  3. ... der Trittbrettschreiber am September 29th, 2024 1:20 p.m.

    „Was genau denn?“

    ;)… hahahihi, Burks is using NLP. It’s a top down question, you know?

    Ja aber was denn nun?? Also wirklich….hx.

    Alles leert:
    https://www.youtube.com/watch?v=S_t2qDli80s

  4. Die Anmerkung am September 29th, 2024 1:49 p.m.

    Ich habe dutzende Zeitstunden auf einem Redmi Note verbracht, es auf datenarm und schnell zu pimpen.

    ADB AppControl ist dein Freund.

    https://adbappcontrol.com/en/

    Damit haust du alles runter, was du nicht brauchst, auch Pakete, die sich auf dem Telefon nicht installieren lassen.

    Außerdem habe ich etliche Google-Pakete gelöscht und diese mit Paketen aus dem FDroid ersetzt.

    Das kostet alles Lebenszeit, richtig viel sogar, ich habe dafür aber ein schnelles Handy, das genau auf meine Bedürfnisse angepaßt ist.

    Bei einem Xiaomi lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf das GCam-Paket. Das macht in vielen Situationen die besseren Bilder als die hauseigne Kamerasoftware. Die benötigt man nur bei Nutzung der vollen Sensorauflösung von 50 oder 100 MPx.

    https://www.celsoazevedo.com/files/android/google-camera/dev-bsg/

    Das Handy bei Xiaomi anmelden und den Bootloader freischalten lassen lohnt sich auch für Nerds. Dadurch kam ich nach einem 3/4 Jahr wieder mal zu Systemupdates, die über den normalen Weg nicht mehr gingen. Da konnte ich dann das RAW-File (der Herstellers) selber flashen.

    Außerdem steht es mir jetzt frei, eine beliebige Firmware zu installieren, die auf der bald drei Jahre alten Gurke läuft. Damit ist auch A14 möglich, was der Hersteller nicht mehr macht, da er mein Teil z.B. ab Januar vom Tisch fallen läßt. Drei Jahre sind genug, sagt der Chinese. Kauf dir eine neues.

  5. admin am September 29th, 2024 2:15 p.m.

    Ich habe keine Ahnung, wie ich eine zip-Datei oder die setup-exe (!) auf einem Android-Handy installiere.

  6. Die Anmerkung am September 29th, 2024 3:07 p.m.

    ADB AppControl

    Das wird auf einem Windows-Rechner installiert.

    Das Telefon via USB mit dem Windows-Rechner verbinden.

    Vorher die Entwickleroptionen freischalten 10x irgendwo feste draufdrücken. (Auf die Build-Number in den Einstellungen)

    Dann muß man das USB-Debugging freischalten.

    Jetzt die Software unter Windows starten. Die installiert adb auf den Telefon, das wiederum ansagt, wenn der Fingerprint okay ist, dann darf der Rechner sich mit dem Telefon verbinden (da auf immer klicken, dann spart sich jedesmal das Klicken)

    Wenn die Verbindung steht, dann steht einem beherzten Löschvorgang nichts mehr im Wege.

    Die Verbindung via WiFi war auch kein Probnlem, denn zumindest einen Firestick konnte ich auf diese Art auch ausmisten und von arschlangsam zu schnarchlangsam pimpen.

  7. Lotta am September 30th, 2024 10:29 a.m.

    Burks.de ist eies der wenigen Fundamente im
    Netz. :-P
    Alles Andere wird löchriger und löst sich auf…

    Die Linkspartei ist so gu wie tot,
    Tor wird immer unterwanderter und unsicherer,
    ein Gesundheitsunternehmen in Steinhorst hat
    neben dem Pleitegeier jedes Jahr nen neuen Geschäftsführer…

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