Heiss und träge

San Fernando de Atabapo

Ein träger und brüllend heißer Sonntag in San Fernando de Atababo am Orinoco (1998). Ich finde den Platz auf der aktuellen Karte gar nicht mehr; das Gebäude der Guardia Nacional Bolivariana war auch da – ich hatte sogar eine „Audienz“ beim Kommandanten. Vielleicht haben sie es abgerissen…

Ich schrieb 2011: …der letzte Ort am oberen Orinoco, den man noch mit „öffentlichen“ Verkehrsmitteln erreichen kann – sogar in der Trockenzeit nur per Boot. „Man sollte allerdings bedenken“, schreibt der Reiseführer, „dass solche Touren auf eigene Faust nicht ganz ungefährlich sind, man bewegt sich hier schon am Rande der „zivilisierten“ Welt. Gen Süden und Westen gibt es nur noch selten Orte – den Casiquiare aufwärts ist das Gebiet fast menschenleer.

Kommentare

One Kommentar zu “Heiss und träge”

  1. Mercedes am Februar 14th, 2019 10:59 am

    Feine Fotos, die du da hast.
    Was mag aus den ganzen Leuten geworden sein?

    Avanti popolo, alla riscossa, bandiera rossa,
    bandiera rossa. Avanti popolo, alla riscossa,
    bandiera rossa trionfera.

    Freiheit jedem Volk gilt’s zu erringen
    die rote Fahne wird es erzwingen
    ob schwarz ob weiß die Haut,
    es muss gelingen die rote Fahne vereint die Welt.

    Schade.
    Das Experiment wird leider nicht gelingen.
    „Links“ ist offensichtlich ein
    Auslaufmodell.
    Schade.

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