Wenn die Liebe nicht wär [Update]

Ich brauche Hilfe beim Übersetzen (sorry für die reißerische Überschrift, aber ich wollte euch anlocken):
1) Ist es denkbar, dass der gesamte Text von einer Person geschrieben wurde oder sind das eindeutig zwei verschiedene Schriften?
2) Was steht unten rechts (schräg) über „am 25.5.21 geschrieben“?
3) Oben „im einsamen Stübchen“ ist von meinem Großvater H(ugo) Schröder. Ist der Buchstabe des Vornamens unten rechts etwa ein G oder ist das auch ein H? Wenn es ein G ist, dann wäre die Schrift unten von meinem Urgroßvater Gustav Schröder. Das ist aber unwahrscheinlich, denn Hugo hat das Poesiealbum 1920 geschenkt bekommen und es mit nach Dortmund genommen.

[Update] Ich wurde gerade darauf hingewiesen, dass es wohl ein H in Kurrentschrift sei.

Kommentare

13 Kommentare zu “Wenn die Liebe nicht wär [Update]”

  1. Corsin am November 8th, 2018 2:24 pm

    2) „In heißer Sehnsucht“

  2. Ulrich am November 8th, 2018 2:40 pm

    Hallo,

    Zu Frage 1: Schwer zu sagen, aber ich vermute aufgrund der gleichen Farbe und Strichdicke, daß es gleichzeitig geschrieben wurde, d.h. wohl auch vom selben Schreiber.
    Zu Frage 2: ich lese das als „In heißer Sehnsucht“.
    Zu Frage 3: wie im Update: ein H

    Ich hoffe, geholfen zu haben.

    Ulrich

  3. Wolf-Dieter Busch am November 8th, 2018 4:36 pm

    Kompliment an Corsin und Ulrich,ich habe zuerst „in süßer Sehnsucht“ gelesen. Chapeau. Sütterlin ist schon eine Zumutung.

  4. andreas am November 8th, 2018 5:17 pm

    Groß W und V sind identisch an- und ausgeschwungen. Eine Person.

  5. tom am November 8th, 2018 6:07 pm

    Viel eindeutiger (vom Schräg-Passus abgesehen) kann das nicht von einer Person geschrieben sein.
    2 x Herz dürfte annähernd deckungsgleich sein.
    Das schaffen zwei Leute nicht.

  6. Stephan Fleischhauer am November 8th, 2018 6:16 pm

    Wenn das ein H in Kurrentschrift ist, ist es etwas verunglückt. Der Abschwung, der in die Unterlänge übergeht, sollte eigentlich bauchig sein ohne Zacken. Ich würde eher ein G darin sehen.

    Das Gedicht ist nicht in „Alltagsschrift“ geschrieben, sondern mit leichten Manierismen versehen. Insofern ist der Handschriftenvergleich schwierig. Ich würde nicht ausschließen, dass es von einer Person ist.

  7. Stephan Fleischhauer am November 8th, 2018 8:38 pm

    Ich glaub, es ging darum, ob die Gedichtzeilen und der Kommentar in deutscher Schrift von der gleichen Person sind.

    Veide Gedichte sind natürlich von der gleichen Person, besonders charakteristisch ist hier meines Erachtens das n, das oft eine etwas eigenartige Wellenform hat.

  8. Stephan Fleischhauer am November 8th, 2018 8:41 pm

    Ich frage mich gerade, ob das „G.“ (oder „H.“) nachträglich eingefügt wurde, vielleicht sogar von einer anderen Person.

  9. Stephan Fleischhauer am November 8th, 2018 8:45 pm

    Es könnte auch das „Schroeder“ nachträglich eingefügt worden sein. Hier auch ein Wechsel zur lateinischen Schrift. Bei den Taufeinträgen waren allerdings Namen auch immer in lateinischen Buchstaben ausgeführt. Keine Ahnung, ob sowas üblich war.

  10. Stephan Fleischhauer am November 8th, 2018 9:02 pm

    Übrigens ist das c von Schroeder recht seltsam.

  11. Stephan Fleischhauer am November 8th, 2018 9:05 pm

    Wow, ich sehe grade, diese etwas ungewöhnliche Verbindung von c und h findet sich genauso auch im Gedicht, in dem Wort „nicht“.

  12. ... der Trittbrettschreiber am November 9th, 2018 4:48 am

    Herr Klages, bitte übernehmen Sie.

  13. Rano64 am November 9th, 2018 9:56 am

    cool! Ich kann leider nur Sütterlin Druckschrift lesen.

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