KI vs. Fake News

Technology Review: „Lässt sich automatisch erkennen, ob man Nachrichten auf einer Website Vertrauen schenken kann? Ein Forscherteam hat das versucht – mit bislang nicht überzeugenden Ergebnissen.“

„Großen Medien-Angeboten das Etikett hoher oder geringer Faktentreue zu verpassen, ist demgegenüber deutlich heikler. Diese Entscheidung müssen professionelle Journalisten treffen, die strenge Methoden anwenden, und sie ist ein zeitintensiver Prozess.“

Sag ich doch. Die Frage ist nur: Wer und was macht Journalisten zu „Professionellen“?

Kommentare

3 Kommentare zu “KI vs. Fake News”

  1. Crazy Eddie am November 4th, 2018 7:16 am

    Man muß wohl fragen, für wen eine Information bestimmt ist. Ein Konsument, der unterhalten werden möchte oder eine Institution, die auf bestmöglichem Wissen gegründete Entscheidungen treffen muß? Ein Boulevardblatt könnte geneigt sein, widersprüchliche, kuriose oder gar hanebüchene Informationen aus anonymer Quelle auf Seite 1 zu bringen, weil sich gerade sowas gut verkaufen läßt. Eine Institution, die es mit Quellen- und Informationsbewertung ernst nimmt, würde solche Informationen zwar nicht ignorieren, aber schlecht bewerten und den Interessenten darauf aufmerksam machen.

    Kleiner Test: Wenn A die zuverlässigste Quelle überhaupt ist (der vertrauenswürdige eigene Informant), B der der vertrauenswürdige Partner usw. bis F, die dubiose Quelle; und 1 die glaubwürdigste Information (fügt sich widerspruchsfrei in bisherige Erkenntnisse) usw. bis 6 (hanebüchen, widerspricht allen Erkenntnissen) – wie (also von A1 bis F6) müßte man folgende Nachricht bewerten?
    https://www.debka.com/mivzak/huge-iraqi-troop-deployment-on-syrian-border/

  2. Martin Däniken am November 4th, 2018 8:15 am

    Oh, wundersames Internet-findet für alles eine Lösung:
    http://www.ich-kann-mich-nicht-entscheiden.de/
    oder wer es gerne analog mag:
    „ja-nein-jain“ Holzwürfel

  3. Alreech am November 10th, 2018 9:01 pm

    Professionelle machen es für Geld.

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