Sympathy for the Devil

Michael Meyen hat mit einem Menschen geredet, den ich für uninteressant halte. In der Welt von Twitter und Co. wurde aus solchem Unverständnis blanke Ablehnung, wenn auch mit wenig Resonanz. Motto: Hat er sie noch alle?“

Mathias Broeckers hält das für eine „Pflichtlektüre für Journalistenschulen“.

Meine Meinung: Ein Journalist redet mit jedem. Ich hatte immer auf den Scoop gehofft, ein Interview mit dem Teufel machen zu können („Was halten Sie von Sympathy for the Devil?), aber er hat sich leider nicht gemeldet.

Kommentare

4 Kommentare zu “Sympathy for the Devil”

  1. Martin Däniken am September 22nd, 2018 12:15 am

    Ich mags ja gerne simpel…
    Jepsen hat eine Stimme die (bei mir) keinerlei „Sympathy“ weckt.

  2. Wolf-Dieter Busch am September 22nd, 2018 5:30 am

    Übrigens kennt Ken Jepsen auch keine Hemmungen bei der Wahl seiner Interviewpartner, etwa Micela Schäfer. Richtig so.

  3. ... der Trittbrettschreiber am September 22nd, 2018 8:03 am

    Journalismus, der alle zu Wort kommen lässt? Journalisten als wohlwollende Moderatoren der Objektivität? Mars? Erde. Spocks Heimat?

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/mr-spock-forscher-koennten-seinen-heimatplaneten-entdeckt-haben-a-1228964.html

  4. tom am September 22nd, 2018 11:35 am

    >> …all diese Herrschenden haben immer noch nicht realisiert, dass ein verlorenes Meinungsmonopol (…) sämtliche Machtstrukturen durch den Wolf dreht“ (Bröckers 2016: 208). Hier irrt Ken Jebsen. Das Establishment hat verstanden, um was es geht. Es schließt die Kommentarspalten […] <<
    Nein, da irrt Jebsen nicht (eventuell in Sachen "sämtliche Machtstrukturen), das Meinungsmonopol wird noch verteidigt, und zwar erfolgreich, wenn man von den Bewohnern von Klein-Bloggersdorf und den Braunen absieht.

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