Auf die Fresse

Tagesspiegel: „‚Willst du eins auf die Fresse?‘ Tagesspiegel-Leserin Carmen Schiemann fährt viel Bus und Bahn. Pöbeleien, Vandalismus, Belästigung erlebt die 66-Jährige oft. Ein Erfahrungsbericht.“

Was lehrt uns das jetzt?

Kommentare

7 Kommentare zu “Auf die Fresse”

  1. Michael am April 3rd, 2018 9:32 pm

    Ich fahre ebenfalls viel Bus & Bahn (auch spät abends, auch die weniger feinen Stadtteile, Großstadt mit >40% Migrantenanteil) und beobachte kaum dergleichen und gar nichts Gravierendes. Sicher, ich mag ja nicht ausschließen, daß jemand derartiges erlebt hat, aber ich sehe auch die Möglichkeit eines AfD-Trollbeitrages oder dgl.

  2. Godwin am April 4th, 2018 10:14 am

    Scharlatanerie.
    Ein Ruf nach, eine „Erinnerung“ an eine(r) Zeit, die es so NIE gab. Als die züge noch pünktlich, die Bahnhöfe noch sauber waren etc. pp. …

    Das selbe Szenario (das im übrigen an Linie 1 erinnert) wäre vor 30 Jahren noch als Beitrag pro buntes Berlin, jenseits der öden Deutschtümelei, durchgekommen…

    Carmen Schiemann – Wilmersdorfer Wittwe? :-D

  3. andreas am April 4th, 2018 2:07 pm

    Einige der Zustände sind, in Anbetracht des Alters der Dame, nachvollziehbar. Sie beschreibt jedoch nur ihre Beobachtungen was Schmutz und das seltsame Benehmen der Mitnutzer betrifft. Bedroht wurde sie nicht, die Umstände sind ihr unheimlich. Mir sind ebenfalls einige Situationen unheimlich, ich bin mir sogar sicher derlei automatisch von einem „siebten Sinn“ mitgeteilt zu bekommen, bevor ich bewußt abseitiges Verhalten erkenne. Beim Bilder machen hilft das enorm, weil ich meine Position optimal anpassen kann, um von da aus Schindluder zu betreiben. Allerdings bin ich zwei Meter lang und nicht aus Zuckerwatte. Die Wildpinkelei ist nicht schön, fehlende kostenfreie Toiletten ebenso. Ich kapier nicht warum Fotografien bewundert werden die öffentliche Jugendstil-Toiletten abbilden, heute jedoch, wenn überhaupt vorgehalten, Fahrgästen denen der Ticketpreis Krater in die Finanzmittel reißt, zusätzlich Geld für einen Toilettengang abgeknöpft wird. Dann steigen die Ticketpreise weiter, wegen der von unterbezahlten Reinigungskräften erhöhten Instandhaltungskosten. Jeder Betrieb, Dienstleister ist verpflichtet Toiletten für Kunden vorzuweisen, Öffis nicht. Ich weise keiner Bevölkerungsgruppe besondere Einschüchterungsfähigkeiten oder Gruselpotential zu. Die Internationale der schlecht erzogenen Arschgeigen.

  4. Guest am April 4th, 2018 6:11 pm

    Gegenbericht:
    In meinen 2 Jahrzehnten Nahverkehr in Berlin habe ich bisher nichts davon live miterlebt.

  5. Atze am April 4th, 2018 6:53 pm

    Was ist jetzt an diesem Bericht interessant?

    Sie schildert Westberlin so, wie es schon immer war.
    Dreckig, versifft und kriminell.

  6. Roman Bardet am April 5th, 2018 10:46 am

    Michael am April 3rd, 2018 9:32 pm

    Ich fahre ebenfalls viel Bus & Bahn (auch spät abends, auch die weniger feinen Stadtteile, Großstadt mit >40% Migrantenanteil) und beobachte kaum dergleichen und gar nichts Gravierendes. Sicher, ich mag ja nicht ausschließen, daß jemand derartiges erlebt hat, aber ich sehe auch die Möglichkeit eines AfD-Trollbeitrages oder dgl.

    Sehr guter und schlüssiger Kommentar!

    Das ist wie mit den Juden. Laut der Polizeistatistik sind über 90% aller antisemitischen Straftaten von sogenannten Rechten begannen worden. Die kommen also aus dem Lager von NPD, AfD, CSU, PEGIDA, Hells Angels und sonstigen einschlägig bekannten rechten Gruppierungen. Frag ich dann einen Juden (ja, ich kenne einige und es gibt tatsächlich noch welche in Deutschland!) dann berichten die von „südländischen Typen“ von denen die angegangen worden sind. Einige sind noch nie einem sogenannten Rechten begegnet.

  7. andreas am April 6th, 2018 11:11 am

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