Altdeutsch

gustav schröder 1882

Ich brauche Hilfe bein Entziffern. Auf der Rückseite des Fotos (mein Urgroßvater) steht: Zur Erinnerung an meine Militärzeit 1880/1881 [zwei Wörter unleserlich] G. Schröder Mittenwalde im Januar 1940

Kommentare

25 Kommentare zu “Altdeutsch”

  1. Lars Völkel am Juli 28th, 2017 4:47 pm

    unser Vater…?

  2. Juergen am Juli 28th, 2017 4:57 pm

    Vielleicht „unter Doctor G. Schröder“? Sein Vorgesetzter?

  3. juttipat am Juli 28th, 2017 5:02 pm

    euer Vater (?)

  4. altautonomer am Juli 28th, 2017 5:02 pm

    unser Vater

  5. admin am Juli 28th, 2017 5:03 pm

    „unser Vater“ könnte stimmen, aber dann müsste es oben „seine“ Militärzeit heißen? Entweder ist die Beschriftung von meinem Großvater (also dem Sohn des Abgebildeten) oder von meinem Urgroßvater selbst – dann hieße es nicht „unser Vater“.

  6. oblomow am Juli 28th, 2017 5:19 pm

    Na: euer vater

  7. Publicviewer am Juli 28th, 2017 5:36 pm

    Meine Freundin und ich denken das es:“unser werter“ heißt.

    Bin ja mal gespannt, was da noch so kommt…;-)

  8. Mich am Juli 28th, 2017 5:42 pm

    Lese dort „unser Vater“.
    Schau auf die Daten. 1880 und 1940.
    Eine Beschriftung vom Urgroßvater 1940?
    Szenario:
    Großvater will Album anlegen, zur Erinnerung an seine eigene Milzeit, für die Nachkommen, sammelt er Bilder mit Vorfahren in Uniform.

  9. Mich am Juli 28th, 2017 5:48 pm

    Beachte auch den begrenzten Platz zur Formatierung:
    Zur Erinnerung an meine Militärzeit ||
    1880/1881 || [unser Vater]
    G. Schröder ||
    Mittenwalde im Januar 1940

  10. flatter am Juli 28th, 2017 6:02 pm

    Lustige Raterunde. Wirren kann ich auch noch ein bisschen: Es scheint mir „unsere Militärzeit“ zu heißen. Whatever …

  11. Nanea am Juli 28th, 2017 6:48 pm

    Mit meinen rudimentären Sütterlinkenntnissen lese ich aus dem Wort „meine“ ein „seine“ – und die zwei fraglichen Worte sind „unser Vater“.

  12. ... der Trittbrettschreiber am Juli 28th, 2017 8:28 pm

    Zur Erinnerung an meine Militärzeit 1880 + 81 unser Vater G. Schröder
    Mittenwalde Im Januar 1940

  13. Wolf-Dieter Busch am Juli 28th, 2017 8:52 pm

    Fast eindeutig. „euer Vater“. Das erste „e“ ist geschlampt. Das folgende „u“ zu erkennen am Bogen ˘ obendrüber. Da „a“ in „Vater“ ist recht lang, aber trotzdem eindeutig. Der vorletzte Buchstabe „e“ ist so lala ordentlich.

  14. Postgeschichtler am Juli 28th, 2017 11:30 pm

    Ich lese:

    Zur Erinnerung an meine Militärzeit ||
    1880/1881 || euer Vater
    G. Schröder ||
    Mittenwalde im Januar 1940

    Sollte nach dem Beitrag ‚admin am Juli 28th,
    2017 5:03 pm‘ auch passen.

  15. Postgeschichtler am Juli 28th, 2017 11:35 pm

    Noch etwas: Auf der Schulterklappe meine ich
    die Nummer 54 zu erkennen. Kann man das auf
    dem Foto deutlicher erkennen?

  16. oblomow am Juli 29th, 2017 1:52 am

    Also, ich oute mich jetzt mal, da ich mit solcher schrift quasi täglich zu tun habe und die zwei worte sind nicht unleserlich, sondern der ungeübte leser scheitert am lesen: da steht euer vater, vertraue der schwarmintelligenz, auch wenn zwei – juttipat und ich noch kein schwarm sind – und da steht auch nicht im januar, wiewohl man das so lesen möchte, weil das geläufig ist, sondern den januar.

  17. Tom aus Bochum am Juli 29th, 2017 6:48 am

    „euer Vater“
    Für „unser“ fehlt ein kompletter Buchstabe: das „s“. Das „s“ hat in Kurrentschrift/Sütterlin Ober- und Unterlänge. Auch wird es i. d. R. beim Schnellschreiben nicht so verhunzt, daß es zur Minuskel würde.
    Außerdem könnte es weiter unten heißen:
    Mittenwalde || „Den“ Januar 1940

  18. ... der Trittbrettschreiber am Juli 29th, 2017 9:02 am

    es könnte auch ’nur‘, statt ‚unser‘ heißen, bezogen auf die kurze Zeit von 1 Jahr.

    ;-)… heute wird mehr als ein Jahr Betriebszugehörigkeit als Zeichen von fehlender Flexibilität gedeutet. „Die Guten gehen und nehmen das Wissen mit“, jammern die im Zeigeist verblödeten Hobby-Systemtheoretiker. Sorry, ich konnte mich nicht….

  19. woogie am Juli 29th, 2017 11:10 am

    Es sollte „euer Vater“ heißen. Der Bogensteht über einem u:
    http://www.suetterlinschrift.de/Lese/Sutterlin0.htm

    Das würde auch Sinn ergeben, wenn der Vater ein Bild seiner Militätzeit seinen Kindern widmet, oder?

  20. admin am Juli 29th, 2017 1:31 pm

    @postgeschichtler: Nein, das Foto ist im Original nur 5×6 Zentimeter groß. Ich hatte auf die Schulterklappe noch nie geachtet. Mein Großvater hatte mir aber mal etwas von Potsdam erzählt, wo sein Vater (also der auf dem Foto) Soldat gewesen sei. Ich habe auch keine Ahnung, was für eine Uniform das ist.

    @alle: Ich bin von der Schwarmintelligenz beeindruckt. Nach einem Vergleich mehrerer Fotos sehe ich jetzt auch, dass das die Schrift meines Urgroßvaters sein muss (sonst habe ich die noch nie gefunden), und das Foto ist offenbar eine Widmung für seine Kinder (zu denen eben auch mein Opa zählte, aus dessen Nachlass das Foto stammt). Dank an alle.

    Könnte es sich um https://de.wikipedia.org/wiki/Garde-Ulanen-Kaserne_(Potsdam) handeln? „Die Kaserne wurde in mehreren Teilabschnitten ab 1861/62 als Unterkunft des 3. Garde-Ulanen-Regimentes in der Jägerallee in Potsdam im normannischen Burgenstil errichtet. Nach der endgültigen Fertigstellung im Jahr 1880 beherbergte sie die 5. Eskadron dieses Regiments.“

    Allerdings passt die Uniform nicht: https://en.wikipedia.org/wiki/File:2_Gardesulanerna_vapenrock.jpg vgl. auch http://tinyurl.com/y8lq2wpd

  21. andreas am Juli 29th, 2017 2:08 pm

    Ich meine ebenfalls „euer“ zu lesen. Wobei es eigentlch wurscht ist, denn es bleibt derselbe Vater. Ich kann Dich jederzeit, sollte Trainingsbedarf bestehen, mit Feldpostkarten- und Briefen meines Urgroßvaters, Rezepten Wilhelm Buderus, anderen aus Wien zuschmeißen (bis Du lachst). Das meiste davon sieht aus als hätte jemand schlampig Papier schraffiert. Bei Rezepten kanns ernsthaft ins Auge gehen, wird ein Buchstabe fehlinterpretiert.

  22. Ruedi am Juli 29th, 2017 6:28 pm

    Ich lese ‚unser Doctor‘ ..
    Blick und Haltung sprechen eh für einen Akademiker.

  23. postgeschichtler am Juli 29th, 2017 7:19 pm

    In Potsdam lagen viele Einheiten,z.B. auch das Lehrinfanteriebataillon, dessen Soldaten meist
    vom Stammtruppenteil abkommandiert waren und weiterhin die Uniform dieser Einheit trugen. Potsdam und kleines Foto, das wird schwer.

    Ein Uniformexperte könnte anhand von Farbe und
    Form der Kragenspiegel und Schulterklappen evtl. weiterhelfen, trotz des kleinen Fotos. Hier
    kann eine Anfrage lohnen:
    http://www.militaria-fundforum.de/

  24. Petra am September 11th, 2017 7:55 pm

    Die beiden „unleserlichen Wörter“ lese ich auch als „euer Vater“. Damit endet die erste Beschriftung.

    Das Folgende stammt deutlich von anderer Hand und ist wesentlich später (evtl. 1940?)geschrieben. Müßte der Stammbaum hergeben, wer da in Frage kommt, das „G. Schröder“ (d.i. Großvater/Vater/oder sonst wer?) samt Orts- und Zeitangabe hinzugefügt zu haben. Haben die männlichen Schröders verschiedene oder wiederkehrende Vornamen? Wer von den Vorfahren war im Januar 1940 in Mittenwalde und was hat er da gemacht?

  25. Petra am September 11th, 2017 8:49 pm

    Da Urgroßvaters Militärzeit 1880/81 offenbar nur ein Jahr dauerte, spricht einiges dafür, daß er die Schule mit dem „Einjährigen“ (später auch „Mittlere Reife“ genannt) verlassen und somit die Voraussetzung erfüllt hat, sich als Einjähriger Freiwilliger zu melden. Vielleicht hilft eine Lupe, die Uniformzeichen zu identifizieren?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Einj%C3%A4hrig-Freiwilliger#/media/File:Abzeichen_EF.jpg

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