De omnibus dubitandum

De omnibus dubitandum

„Wer Zeitungen besitzt und verlegt, ist ein reicher Mann. Reiche Männer aber gehören alle zum selben Klub. Sicher, es gibt Konkurrenz – harten, zähen Wettkampf um Auflage, Sensationsnachrichten, Exklusivberichte. aber bloß so lange, wie dergleichen nicht dem Prestige, den Privilegien und der Position der Besitzer gefährlich wird. Kommt’s mal so weit, fällt die Klappe.“ (Raymond Chandler: Der lange Abschied, 1954)

Kommentare

5 Kommentare zu “De omnibus dubitandum”

  1. ... der Trittbrettschreiber am April 8th, 2017 7:14 am

    Na, ob das stimmt?

  2. tom am April 8th, 2017 5:56 pm

    Das stimmt sicher nicht, am Trittbrettschreiber sollte man nicht zweifeln.

  3. ... der Trittbrettschreiber am April 8th, 2017 6:10 pm

    @tom

    Klingt folgerichtig – auf dem Trittbrett kann man sich das Privileg der Systemimmanenz (NUR FÜR INSASSEN)nicht leisten.
    Marx wusste das zweifellos und hat mich prehum einfach ausgeschlossen. NUNC HABEMUS SEM!

  4. tom am April 8th, 2017 8:35 pm

    „Dafür“ hast Du ja ein anderes (sicher viel interessanteres und vor allem anspruchsvolleres) Privileg, denn wer sonst schreibt auf dem Trittbrett – noch dazu so stil- und gehaltvoll.

  5. Martin Däniken am April 8th, 2017 10:56 pm

    Musste grad an „Der Morgen stirbt nie“ denken und wie Elliot Carver seine Schlagzeilen erzeugt…
    Wer von den Medienmoguln wohl mächtige Politiker berät und/oder PMCs beschäftigt…?!

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