Neukölln, revisited

neukölln

Ich habe der Zeit (Twitter) auf Fratzenbuch geantwortet:
Die Sonnenallee wird bei Einwanderern die „Arabische Allee“ genannt. Dort wollen alle zuerst hin, weil sie ihn ihrer Muttersprache dort durchkommen. Fast alle arabischen Cafes sind frauenfrei. Die Frauen, die auf der Straße laufen, tragen fast alle Kopftuch. Die Tatsachen sollte niemand leugnen. Ich bin Neuköllner und habe da kein Problem. Ich bin aber auch ein Kerl und habe mal Kampfsport gemacht. Ob man sich dort wohlfühlt, wo Frauen unterdrückt werden, ist eine andere Sache. Man muss die Schlussfolgerungen der rechten Pappnase @jensspahn nicht teilen. Aber die Antworten zu seinem Posting richten sich offenbar nur an die, die eh schon nicht seine Meinung teilen. (Eribon lässt grüssen.)

Kommentare

5 Kommentare zu “Neukölln, revisited”

  1. ... der Trittbrettschreiber am März 13th, 2017 7:57 am

    Frauenunterdrückung ist immer der Joker. Danach passen alle, die in Europa mindestens die mittlere Reife haben. Aufwärts wird nur noch milde genickt.

    PS Dennoch – dann lieber Lagerfeld und Puderquaste.

  2. Artur Lichtenfeld am März 13th, 2017 12:05 pm

    … der Trittbrettschreiber am März 13th, 2017 7:57 am

    Frauenunterdrückung ist immer der Joker. Danach passen alle, die in Europa mindestens die mittlere Reife haben. Aufwärts wird nur noch milde genickt.

    PS Dennoch – dann lieber Lagerfeld und Puderquaste.

    What do you mean?

  3. Artur Lichtenfeld am März 13th, 2017 12:12 pm

    1. Cafes Frauen frei: Ist das jetzt gut oder nicht aus der Sicht eines Mannes der für Multikulti steht? Gadaffi stand übrigens ehemals auch fǘr Multikulti. Sadam Hussein auch. Die sind alle gescheitert.
    2. Kampfsport: Kevin Grosskreutz ist ein hoch-agressiver ehemaliger Bundesliga-Spieler. Der wurde von einem 16 Jährigen niedergeprügelt. Hier in Berlin läuft ein Polizist Streife, der von einer 11-jährigen Kurdin niedergeknüppelt wurde. Großkreutz und jender Polizist lagen im Krankenhaus. Und jetzt wollen Sie mir erzählen, dass Sie als fast 70ig Jähriger mit denen mithalten wollen?
    3. Neuköllner Neubürger: Sie fühlen sich demnach in einem Milieu wohl, wo Frauen unterdrückt werden?
    Angenehme Nachtschicht.

  4. ... der Trittbrettschreiber am März 13th, 2017 9:09 pm

    ErnstModusEin:

    Terminologie: „Passen“ bedeutet, dem Pokerface nicht standhalten und mitsamt Stuhl und Winchester rücklings auf die gebohnerten Bohlen kippen und die can can girls auf der Bühne aus einer anderen Pespektive als sonst leidenschaftlich verachten. Legt ein Zocker den Joker hin, switchen alle meist ad hoc in diesen Kipp-Modus.

    Im Rassismus- und Unterdrückungspoker wird jeder Ansatz eines Verstehen wollens, sich in die Lage des/der anderen versetzen möchtens als kontraproduktiv stigmaitisiert und der Joker gezogen: „Hah – da werden Frauen unterdrückt. Jede weitere Diskussion ist als lächerlich und von vornherein als „geht ja garnicht“ zu stempeln.“ Also wagt niemand weiter zu denken, geschweige denn zu versuchen zu argumentieren.
    Scheiß Spiel mit Scheiß Spielern, die nichts anderes können als eben mit Scheiße ein Scheißspiel zu treiben.

    Zur Mode: Burkas, Hidschabs und andere Tücher schmerzen meine Augen, denn ich sehe gern in menschliche Gesichter, vor allem wenn sich Lebensfreude darauf tummelt.

    Lagerfeld hat wenigstens einen leicht ironischen Humor (ob er das weiß?), wenn er sich einen Mob auf den Kopf setzt und ihn pudert. Das amüsiert mich.

    That’s what I mean.

    ErnstModusAus: Durch dieses Leben kommt man nur absurd – ernst:

    http://www.taz.de/!297688/

    Es verschwindet früher oder später.

  5. Martin Däniken am März 17th, 2017 2:24 pm

    Stelle mir grad vor
    in Neukölln Herrn J.S. zwischen den „Burkas“mit Baudrillard und Derri-da im Sinn,
    explodiert er,
    da isser hin…
    Geistige Überforderung als Selbstmordattentat..
    keine natürliche Todesursache oder doch?!

    Muss mal wieder Scanners gucken!

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