Unter Raketenwerfern

Der Tagesspiegel: „Kiew und der Westen machen für den Abschuss die pro-russischen Separatisten verantwortlich, Moskau die ukrainischen Regierungstruppen. Weitgehend einig ist man sich indes, dass MH 17 mit BUK-Raketenwerfern abgeschossen wurde. Und deren alleiniger Hersteller ist Almaz Antei. Besser gesagt: war. Raketen dieses Typs, so Konzernchef Nowikow, werden seit 1999 nicht mehr produziert. An die russische Armee seien die letzten 1995 ausgeliefert und, da inzwischen veraltet, komplett aus dem Verkehr gezogen worden. In der Ukraine gehörten sie dagegen weiterhin zur Standardbewaffnung.“

Ganz egal. Das kann unsere Ukrainische-Faschisten-Versteher nicht erschüttern. Es geht doch um die Märkte!

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Kommentare

One Kommentar zu “Unter Raketenwerfern”

  1. Roland B. am Juni 5th, 2015 3:58 p.m.

    Und die Separatisten bedienen sich ausschließlich aus russischen Beständen, haben nie mal ukrainische Depots übernommen?
    Mal ganz abgesehen, daß – was ich aber in diesem Fall gar nicht unterstellen will – ein Geheimdienst durchaus auch mal gezielt Waffen benutzt, die man dem Gegner in die Schuhe schieben kann.
    Daß der russische Konzernchef vielleicht auch mal vergisst, daß in der russischen Armee vielleicht doch noch solche Raketen irgendwo rumliegen und an die Separatisten abgegeben wurden, ist natürlich auch kaum denkbar.
    Anders gesagt: die Information hilft nicht wirklich weiter beim Spekulieren.

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