Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch

Die Leserkommentare zur Titelgeschichte des „Spiegel“ über Auschwitz wurden natürlich wieder gelöscht.

„There are no more words – or only very many“ (George Tabori)

Kommentare

7 Kommentare zu “Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch”

  1. altautonomer am Januar 26th, 2015 1:00 pm

    flatter hat in zwei seiner letzten Texte die personelle Kontinuität des Nationalsozialismus beschrieben. Dazu gehören aber auch die ökonomische und ideologische Kontinuität. Zur Zeit erlebe ich eine Phase des Übergangs von der Latenz zur Virulenz des völkischen Denkens.

  2. tom am Januar 26th, 2015 1:01 pm

    Das Löschen der Kommentare macht es nur etwas schwerer, zu sehen, was wenige sowieso wissen, der gemeine Teutsche genauso wie der gemeine Sonstwas aber nicht (wissen) wollen: Aus Geschichte, auf welchem Erdteil und unter welchen Vorzeichen auch immer sie von Menschen gemacht wurde, könnte man lernen.
    Will der Spiegel darüber hinwegtäuschen, dass die Ignoranten in der Überzahl sind?

  3. Ahmed am Januar 26th, 2015 4:08 pm

    Bei den Deutschen geht es doch recht gesittet zu. Ich frage mich, welche Illusionen einen auf den Gedanken bringen können, dass es hier keinen flächendeckenden Antisemitismus geben soll (…) man fahre mal nach Ungarn oder Österreich oder überhaupt in die Türkei. Dort wird ganz offen geholzt, nicht so verdeckt wie hier

  4. ...der Trittbrettschreiber am Januar 26th, 2015 5:30 pm

    @altautonomer

    welche Latenz? Ich bin mit der Präsenz und nicht mit der Latenz aufgewachsen, unsere Nachkommen sind in der glücklichen Lage, das „völkische Denken“ voll von süffisantem Mitleid der älteren Generation zuzuschreiben. Zum „Völkischen“ gehört aber auch das Volk der Alten. Die „Jungen“(viele davon sind bereits uralt) leben derzeit in einer Phase der semivirulenten Akzeptanz eines pseudokritischen Verdrängungs-Kults. Auch gut. Nena? Find ich gut.

  5. ...der Trittbrettschreiber am Januar 26th, 2015 5:33 pm

    @altautoholer

    LENA, Lena war’s – ach jau, trotz jung sein nichts zu erinnern.

  6. andreas am Januar 26th, 2015 5:40 pm

    Bin demnächst mal wieder auf der Insel und kann schon kaum abwarten dort wieder permanent die Ohren anzulegen wegen permanenter, ungefragt geäußerter eigener Meinungen zu den Schamröte treibendsten Themen. Jahrestage bedürfen selbstverständlich der Erinnerung und Mahnung. Leider nutzts ja nix, trotz ununterbrochenen Themennachschubs.

  7. Eike am Januar 26th, 2015 9:47 pm

    Ich bin mit Latenz aufgewachsen und hoffe immer noch, dass für einen Rechner auch ohne Umwege mal Echtzeitaudio auch in Windoof möglich sein wird.

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