Backdoor.Regin

Der Kaiser ist nackt! Nicht schon wieder. Eine Sicherheitsfirma entdeckt ein Sicherheitsproblem. Symantec warnt vor einem Trojaner Trojanischen Pferd, also einer Spionage-Software, die aus unbekannten Gründen einen Rechner infiziert – und man kann gar nichts dagegen tun, die nur Windows-Rechner betrifft: „a Trojan horse that opens a back door and steals information from the compromised computer.“

Warum machen Spiegel online und Heise jetzt daraus eine riesige Schlagzeile und alle hoppeln hinterher?

Regin is a highly-complex threat which has been used for large-scale data collection or intelligence gathering campaigns. The development and operation of this threat would have required a significant investment of time and resources. Threats of this nature are rare and are only comparable to the Stuxnet/Duqu family of malware. The discovery of Regin serves to highlight how significant investments continue to be made into the development of tools for use in intelligence gathering.

Wie kam Stuxnet auf einen Rechner? „Es wird vermutet, dass die Erstinfektion in der Zielumgebung mittels eines USB-Wechsellaufwerks erfolgt sein könnte.“

Ach?! Nicht per Voodoo, Zauberei oder als Attachment stuxnet.exe per unverschlüsselter E-Mail oder per „untergeschobener“ Website?

Kommentare

2 Kommentare zu “Backdoor.Regin”

  1. ...derTrittbrettschreiber am November 24th, 2014 12:40 pm

    „Warum machen Spiegel online und Heise jetzt daraus eine riesige Schlagzeile und alle hoppeln hinterher?“

    Die Charts werden halt immer wieder abgespielt. Ich erinnere mich an einen Song „Don’t talk, just kiss“ – täglich ca 5 -10 mal über 4 Jahre.

    Heute nervt ein Titel mit einem schrebbeligen Saxophon, keine Ahnung wie der heißt aber auch schon 4 Jahre täglich mindestens 3 mal.

    Warum sollte es Schlagzeilen anders gehen?
    Nietzsche: Was uns nicht….

    Aber es ist schon hart an der Hornhautgrenze.

  2. ...der Trittbrettschreiber am November 24th, 2014 7:33 pm

    …das war die Zeit, in der ich begann, Bäume zu umarmen – heute bleiben mir nur Ampel- und Laternenmasten.

    Entfremdung kann man eben nur entfremdet ertragen.

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