Unterirdisch entsorgt

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Kommentare

10 Kommentare zu “Unterirdisch entsorgt”

  1. esox am Februar 19th, 2014 3:11 p.m.

    Jaja so sieht es in jeder Klinik im Keller aus. Bei jeder.

  2. .... der Trittbrettschreiber am Februar 19th, 2014 3:34 p.m.

    Unterwelten – gleißende Lichtwelten?
    Ruhe in Alu-Folie.

  3. admin am Februar 19th, 2014 3:50 p.m.

    Die Fotos habe ich gegen zwei Uhr morgens gemacht.

  4. José Monschus am Februar 19th, 2014 6:52 p.m.

    „Umgehend zurück“ ist Horrorfilm-Stoff.

  5. admin am Februar 19th, 2014 7:04 p.m.

    Ja, ich dachte bei den Motiven auch öfter an „Shining“.

  6. ninjaturkey am Februar 19th, 2014 7:14 p.m.

    »…Die Fotos habe ich gegen zwei Uhr morgens gemacht…“

    Soll das heißen, da schaut´s um 3 Uhr Nachmittags anders aus?
    Erinnert mich eher an „Resident Evil“ als an „Shining“. ;-)

  7. admin am Februar 19th, 2014 7:23 p.m.

    Da sind ab und zu auch Leute, aber nach Mitternacht eigentlich nur noch Mitarbeiter von Bestattungsunternehmen.

  8. Ludwig der Träumer am Februar 19th, 2014 8:55 p.m.

    Ich hatte mal ein Altersheim in der Südpfalz für die Caritas gebaut und im Speicher das Sterbezimmer lichtdurchflutet mit großen Fenstern geplant, wo der Sterbende noch einen letzten Blick über den Dächern der Stadt bis hin zu den Feldern genießen konnte, falls ihm danach war. Ich hatte mich hier durch alte Traditionen leiten lassen in denen unmittelbar nach dem Tod das Fenster geöffnet wird um der Seele den Fortgang zu erleichtern. Vor allem dachte ich an die Angehörigen, die anwesend sind.

    Der örtliche Pfaffe hat den Raum jedoch für sich beansprucht und einen Andachtsraum für seine sonntäglichen kruden Schwurbeleien durchgesetzt. Das Sterbezimmer kam aus Platzgründen daher in einen fensterlosen Raum, zugänglich über die Tiefgarage, direkt neben den Mülltonnen. Bei der behördlichen Bauabnahme wurde die mangelnde Hygiene gerügt. Das ‚Sterbezimmer‘ mußte raumhoch abwaschbar gefliest, mit Handwaschbecken und Desinfektionsmittel nachgerüstet werden. Daß ich die Pfaffen und die Behördenvertreter nicht einbetoniert habe, können sie meiner – ach was auch immer – meiner damaligen Toleranz zum eigenen Nutzen? verdanken. Heute noch würde ich denen gerne ihren Denkapparat in ihrer Mitte absägen.

  9. LinuxProfi am Februar 19th, 2014 11:55 p.m.

    Was erwartet Ihr? In der Pathologie braucht man nur nen Messer und nen Flaschenoeffner, was sollen die da wuppen laenger sein als noetig? Was soll da noch grossartig gebaut werden. Hallo die Zeiten der Piramiden sind vorbei. Jetzt wird versteckt und schlicht abgekratzt. Damit man da nix von mitbekommt. Denn das Leben ist ja so schoen, da will man nix von den Kalten wissen.
    http://www.youtube.com/watch?v=g9VCBlYZx4Y
    Was sag Ich den, regelt sich doch von selbst.

  10. ...der Trittbrettschreiber am Februar 20th, 2014 7:26 a.m.

    Bei mir war es anders, damals. Ich lag auf einem strohbedeckten Stallboden, neben mir und auf mir fiepsende Hungerratten. Meine letzte aufbäumende Kraft brauchte ich, um sie abzuwehren. Aber ich verlor den Kampf. Alles wurde ganz ganz schwarz. Nichts von einem Licht, kein Gang ins Wundersame, keine Sphärenklänge. Aber dann kam die Wende. Schmerz durchflutete meine verbrauchten Gebeine, meine Adern konnten dem Druck kaum standhalten, sie waren dem Platzen nahe. Meine Augen öffneten sich wie hochschnellende Mülltonnendeckel, dem sehnlich erwarteten Müllmann entgegen, der mit beherztem Griff und dem erleichtenden Schwung zur Heckluke des Müllwagens endlich Erleichterung, Erlösung brachte. Mir grauste anfangs, denn ich ahnte, ich war nicht tot. Der Durst nach frischem Blut wurde unerträglich. Es war, als saugte eine dunkle Macht mich selbst von innen aus. Immer mehr gierte ich nach dem roten Saft. Den Ratten begegnete ich mit derselben Empathie, wie sie bis noch vor kurzem mir. Seither geisterte ich durch die Epochen über die Kontinente, Landschaften und weilte in Städten mit reichlich Nahrung. Bis heute. Keine Ratten mehr. Ich bin im Paradies. Überall Burger, Pommes, Tütensuppen, Popkorn, Cola, Bier. Ich bemängele mit Verlaub nur, dass keine echten modrigen Gruften mehr gibt. Alles gefliest.

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