Frühkapitalismus reloaded

Die taz veranschaulicht die Rückkehr des 19. Jahrhunderts und des Frühkapitalismus in Großbritannien:
Ist es richtig, dass es keine Mietpreiskontrolle gibt und die einzige Chance für Ärmere ist, eine Sozialwohnung zu bekommen?
Ja, das ist so, seit in den 1980er Jahren Margaret Thatcher sämtliche staatliche Mietpreisregeln aufgehoben hat. Die meisten Mietverträge mit privaten Vermietern laufen über sechs Monate. Wenn der Vermieter die Mieter danach draußen haben will, müssen sie sich etwas Neues suchen. (…) Es gibt sogar vereinzelte Fälle, wo sich Bewohner die Betten teilen: Der eine schläft nachts, der andere tagsüber (…) die Scheußlichkeiten des 19. Jahrhunderts kehren zurück.“

Kommentare

3 Kommentare zu “Frühkapitalismus reloaded”

  1. Kaluptikus am Juli 31st, 2013 7:42 pm

    das ist Wohnraum effizient nutzen. Wenn der Wohnungsmarkt attraktiver wird und verspricht höhere Renditen abzuwerfen, dann wird das den Immobilienmarkt beleben. Die Bautätigkeit zieht Investitionen nach sich und erlaubt höhere Bewertungen (Kredite). Alles was wir brauchen, ist eine kleine Anschubfinanzierung, z.B. ein staatliches Programm zur Förderung privaten Wohnraums wie damals bei uns (Eigenheimzulage), und schon rennt die Kiste!

  2. elvis am August 1st, 2013 9:39 am

    Kaluptikus am Juli 31st, 2013 7:42 pm

    das ist Wohnraum effizient nutzen. Wenn der Wohnungsmarkt attraktiver wird und verspricht höhere Renditen abzuwerfen, dann wird das den Immobilienmarkt beleben. Die Bautätigkeit zieht Investitionen nach sich und erlaubt höhere Bewertungen (Kredite). Alles was wir brauchen, ist eine kleine Anschubfinanzierung, z.B. ein staatliches Programm zur Förderung privaten Wohnraums wie damals bei uns (Eigenheimzulage), und schon rennt die Kiste!

    Aha!

    Warum sind EWE, e.on und wie die nicht alle heissen eigentlich noch nicht auf die Idee gekommen und vermieten ihre vielen leerstehenden Werke an den Staat?

    Das würde die Miet- und Verpflegungskosten für zum Beispiel Hartz IV erheblich senken helfen und weil diese Stätten meist sehr dezentral liegen wären die Hartz IVer endlich aus unserem Dorf- und Stadtbild verschwunden.

  3. ...der Trittbrettschreiber am August 1st, 2013 12:51 pm

    @elvis

    und noch ein‘:

    …und wer kauft dann noch ein, bei den Bus-Preisen in die Inn’stadt?

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