Die Schulden der Staaten sind das Vermögen der Reichen

Lafontaine: „Zunächst müssten die Griechen ihre völlig überhöhten Militärausgaben zusammenstreichen. Und dann müssten die 2000 reichen Familien des Landes, die 80 Prozent des Vermögens besitzen, endlich über eine kräftige Vermögensabgabe zur Kasse gebeten werden. Das müsste europaweit geschehen. Sehen Sie: Die europäischen Schulden betragen addiert etwa neun Billionen Euro, das Geldvermögen der Millionäre Europas beträgt etwa neun Billionen Dollar. Würden die Reichen Europas die Hälfte ihres Vermögens abgeben, wären die Schulden deutlich reduziert und die Reichen wären immer noch reich. Was man endlich lernen muss, ist: Die Schulden der Staaten sind das Vermögen der Reichen. Wenn man Schulden abbauen will, darf man das Geld nicht bei der Bevölkerung nehmen, die ohnehin unter der verfehlten Politik des Lohndumpings leidet, sondern man muss es bei denen nehmen, die seit Jahrzehnten Nutznießer dieser Politik sind.“

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Kommentare

4 Kommentare zu “Die Schulden der Staaten sind das Vermögen der Reichen”

  1. Carsten Thumulla am August 22nd, 2011 3:25 p.m.

    Wenn uns was fehlt, dann holen wir es uns einfach. Und wo holen wir es? Bei denen, die was haben. Bei denen, die nichts haben können wir ja nichts holen. Und wie verkaufen wir das? Ganz einfach, wir holen es für die, die nichts haben, dann haben wir auch gleich eine fette Mehrheit, denn die, die nichts haben haben die Mehrheit, und die holen wir uns dort. Also, das Geld holen wir von den Reichen und die Mehrheit holen wir von den Armen. Dann haben wir alles, was wir brauchen. Daß beide für das, was wir dort holen, keinen Gegenwert bekommen — sagen wir ihnen später.

    Jaja, Zitate, die man sich merken sollte. Und Vorgehensweisen, die man mal beleuchten sollte.

    Carsten

    Also, sprach der Lehrer Lempel,
    Dies ist wieder ein Exempel

  2. Kapitalistenschwein am August 22nd, 2011 7:37 p.m.

    Und mit dem Vermögen des Weltökonomen Lafontaine fangen wir an. Da sein Herz auf der richtigen Seite schlägt(links), gibt er bestimmt 99 statt 50% seines Vermögens.
    Von den restlichen 1% kaufen wir dann noch ein paar Beruhigungspillen um seine Ergüsse ertragen zu können.

  3. reinhard am August 23rd, 2011 8:52 a.m.

    …diese zwei Kommentare sin echt super…..bangt ihr zwei um euer kleines Häuschen?…

  4. Das Zitat – Der Schockwellenreiter am August 23rd, 2011 9:09 a.m.

    […] Auch das übrige Interview ist sehr lesenswert. [Burks' Blog] […]

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