So isser halt, der Kapitalismus

„Zwar ist die Spaltung zwischen britischer Oberschicht und Arbeiterklasse seit jeher groß. Allein das wohlhabendste Zehntel der Briten verfügt laut der britischen Statistikbehörde über 44 Prozent des bekannten Vermögens, die untere Hälfte besitzt zusammen 13 Prozent.

Doch diese Verteilung ist in Deutschland noch viel extremer: Hier verfügt das oberste Zehntel laut Zahlen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung sogar über rund 61 Prozent, die untere Hälfte kommt auf gerade einmal 1,6 Prozent. Dennoch blieb Deutschland von ähnlich extremen Ausschreitungen wie Großbritannien bislang verschont.“ (Quelle)

Noch. Die Deutschen halten das für normal. Deutsch bleibt eben Deutsch, da helfen keine Pillen.

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Kommentare

9 Kommentare zu “So isser halt, der Kapitalismus”

  1. Kapitalistenschwein am August 11th, 2011 12:03 a.m.

    Ist es in ihren Kreisen nicht bisher Common Sense gewesen daß GB noch viel kapitalistischer gewesen wäre als D ? Wie kann denn dann plötzlich die Ungleichverteilung des Vermögens in D höher sein ?

    Das hier postende Kapitalistenschwein ist übrigens der Meinung, daß der Unterschied aus eben jenem „Sozialstaat“ in D resultiert. Durch die hohen Steuern und Abgaben und den Zwang in nichtkapitalbildende Umlagesystem einzahlen zu müssen, wurden weite Teile der Geringverdienenden von der Vermögensbildung ausgeschlossen.

    Anyway, wie ist denn ihre murxistische Erklärung für diesen Unterschied ?

  2. phese am August 11th, 2011 12:03 a.m.

    scheiß kapitalismus. raus mit den reichen arschlöchern und juden, dann passt auch die statistik wieder.

  3. admin am August 11th, 2011 12:07 a.m.

    Die Argumente sind ja wieder bestechend hier.

  4. bombjack am August 11th, 2011 8:46 a.m.

    […]Das hier postende Kapitalistenschwein ist übrigens der Meinung, daß der Unterschied aus eben jenem “Sozialstaat” in D resultiert.[…]

    und das linke Schweinchen meint, dass der Grund warum es bei uns noch nicht so gekracht hat, eben in jenem “Sozialstaat” gelegen hatte….(man beachte die Vergangenheitsform).

    bombjack

  5. bombjack am August 11th, 2011 10:10 a.m.

    Über den Schockwellenreiter:

    http://www.pressetext.com/news/20110810021

    bombjack

  6. Serdar am August 11th, 2011 12:19 p.m.

    Auf Nachdenkseiten.de gibt es folgende These dazu:

    Großbritanien erntet jetzt, was Frau Thatcher gesät hat

    Es wäre zu einfach, die in Großbritannien sichtbare Gewalt und die Plünderung einfach auf die schlimmen sozialen Verhältnissen zurück zu führen. Da kommt einiges zusammen. Aber die so genannte Eiserne Lady hat mit der Zerstörung des Zusammenhalts, mit dem Predigen von ökonomischem Egoismus und der Kommerzialisierung aller Lebensverhältnisse, mit der systematischen Schwächung der Arbeitnehmerschaft und damit der weiteren Trennung der britischen Gesellschaft in oben und unten den Boden für die Gewaltwelle bereitet.

  7. Elvis Presley am August 11th, 2011 3:52 p.m.

    Was für jämmerliche Kommentare! Typisch Deutsch!

    Burks wirft der deutschen Frau und dem Deutschen Mann Feigheit und Duckmäusertum vor und keinem der Kommentatoren stört dieser Vorwurf. Burks verübt quasi ein Attentat an den Deutschen und keinen stört es. Liest hier überhaupt noch jemand ausser diesen 5 oder 6 Durck-dich-weg?

  8. Temnitzbiber am August 11th, 2011 10:11 p.m.

    „Nichtkapitalbildende Umlageversicherungen“ sind unser Glück – die Armut US-amerikanischer RentnerInnen, die in so etwas gepresst wurden und nun nach der Finanzkrise ohne Altersversorgung usw. dastehen, interessiert teageile Kapitalistenschweine natürlich nicht. Dumm nur – es gibt dafür gar keine Anlagemöglichkeiten in der Realwelt mehr. Genau dadurch entstehen nämlich Finanzblasen.

  9. der Trittbrettschreiber am August 17th, 2011 11:42 a.m.

    …Blasen vom Wandern hatte ich schon oft – Blasen vom Lesen Heute das erste Mal.

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