Fräulein Pilz
Restaurantempfehlung: Die Currywurstbude Fräulein Pilz auf dem Richardplatz in Rixdorf, auch bekannt als Berlin-Neukölln. Montag bis Sonntag 12:00-21:00 Uhr.
Die Hauptstadtpresse schreibt: „Die Wurst? Kommt aus Edingers Heimat, der Pfalz. Die Saucen? Hausgemacht und in der Experimentierküche der Bar entwickelt, es gibt etwa eine mit Ananas.“
Einer der besten, wenn nicht gar die beste Currywurst ohne Darm, die ich je gegessen habe. Und die Pommes schmecken besser als die, die ich selbst mache. Gerne wieder.
Hal, baue einen Tuareg, revisited, reloaded
Wie sagt man das? Ich war kurz vor dem Hochladen? Hört sich das nicht an wie bei der Prüfung zum Jagdschein oder gar wie etwas Sexuelles? Ja, ich war kurz vor dem Hochladen meiner ersten Mesh-Figur, da tauchten unerwartete Probleme auf, die ich beim nächsten Durchgang lösen muss.
Immerhin habe ich das Prinzip jetzt einigermaßen verstanden. Man benötigt Fotos des Objekts, das man bauen will, von vorn, von hinten, von den Seiten, möglichst detailreich, ab 1 MB aufwärts. Die lädt man hoch, hier nach Tripo AI. (Den Modus, mehrere Bilder hochzuladen, musste ich lange suchen – es sind maximal acht erlaubt, und ich bin schon zahlender Abonnent.)
Die AI erzeugt ein 3D-Modell, das man drehen, wenden und sonstwie verschieben kann. Das lädt man herunter (auch das hat unzählige Features). Bei mir empfahl ChatGPT den Download als fbx-Datei. Im Dateiordner sieht man dann eine Datei mit der Endung dae, in meinem Fall rund 400 MB. Die können sowohl Bforartists als auch Blender importieren.
Bforartists kann einige Dinge nicht so gut wie Blender; dafür ist das Userface von Blender höllisch kompliziert und unübersichtlich und umfasst gefühlt drei Fantastilliarden Features.
ChatGPT: Blender 3.0 ist für Second-Life-Meshes grundsätzlich geeignet. Viele SL-Creator haben jahrelang Blender 2.93 bis 3.6 verwendet. Aber ich glaube inzwischen, dass wir das eigentliche Problem identifiziert haben: Nicht Blender 3.0 ist das Problem, sondern das Tripo-Mesh.
Ich habe deine DAE analysiert: 306 MB, 1.980.228 Dreiecke
Das ist für Second Life weit außerhalb dessen, was der Uploader sinnvoll verarbeiten kann. Zudem meldet die Second-Life-Dokumentation, dass die Fehlermeldung „Error with dae – traditionally indicates a corrupt file“ auch dann erscheint, wenn die exportierte COLLADA-Datei für den Second-Life-COLLADA-Parser inkompatibel ist – sie muss nicht tatsächlich beschädigt sein.
Ich schlage vor, dass wir jetzt den schnellsten Weg wählen: Anstatt noch lange an diesem 2-Millionen-Polygon-Modell zu arbeiten, erzeugen wir in Tripo ein spieltaugliches Low-Poly-Modell.
Du hattest doch links in Tripo die Menüpunkte:
► Retopo
► SmartMesh
Meine Frage: Sind diese Menüpunkte bei deinem Modell anklickbar?
Wenn ja, machen wir Folgendes:
► Retopo ausführen.
►Ziel: 30.000–50.000 Polygone (oder die nächstliegende Voreinstellung).
►Danach erneut als FBX exportieren.
►FBX in Blender öffnen.
►Als DAE exportieren.
►Erneut in Second Life testen.
Das ist der Workflow, den Tripo genau für Spiele und Echtzeit-Engines vorgesehen hat.
Ich habe jetzt eine Pause vorgesehen. Drei 12-Stunden-Schichten liegen vor mir, und Montag bin ich bei einer Party, und Dienstag noch eine Schicht. Zwischendurch muss ich noch meinen Küchentisch zum dritten Mal streichen.
Wisst ihr Bescheid.
Wie in alten Zeiten

Hal, baue einen Tuareg, revisited
Ich bin schon mächtig stolz, dass ich mit Tripo AI so weit gekommen bin. Die 3D-Datei des „Tuaregs“ habe ich dann importiert, und nach einigem Hin und Her hat Bforartists sie auch erkannt (Screenshot).
Aber es sei eine Sackgasse, sagt ChatGPT. „Tripo hat aus deinem Character-Sheet sieben einzelne 3D-Rekonstruktionen erzeugt, statt sie zu einer einzigen Figur zusammenzusetzen. Deshalb hast du sieben verschiedene Meshes.“
Ich muss noch einmal back to zero und alles anders machen. Man braucht Geduld….
Das Korken-Prinzip
Boris Reitschuster: „Warum die Falschen regieren“ – über die Gruppendynamik in Parteien (die auch für Gewerkschaften und Journalistenverbände gilt):
„Was mich damals so traf, war nicht die Niederlage des Besseren an sich. Es war die Art und Weise. Es waren all die Intrigen, die auch abseits der lokalen Delegiertenversammlungen vorherrschten. Es waren die Machtstrukturen. Wer was werden wollte, musste sich hochdienen – wobei Plakat-Kleben und Frondienst am Wahlkampfstand noch die geringeren Übel waren. Entscheidend war absolute Loyalität nach oben. Nie ein falsches Wort sagen, immer schön einschmeicheln bei denen, die schon Macht hatten – und das auf lokaler Ebene, wo es nicht um Ministerämter und gut dotierte Abgeordnetensessel ging, sondern um ehrenamtliche Plätze im Stadtrat.
Ich dachte damals, das System habe versagt. Es brauchte Jahrzehnte, bevor ich verstand: Genau das war das System. Und es hatte nicht versagt, es funktioniert genau so. Präzise wie ein Uhrwerk. Und wenn man dieses System versteht, weiß man auch, warum die Klingbeils, Schulz, Baerbocks, Habecks, Wüsts und Günthers nach oben kommen: nicht die Fähigsten setzen sich durch, sondern die Angepassten. Die Netzwerker. Die Kuchen-Bringer.
Überzeugung, inhaltliche Kompetenz, der Mut, für diese einzustehen und Verantwortung zu übernehmen, werden in diesem System bestraft. Menschen mit echten Überzeugungen, die unbequem werden, wenn etwas gegen diese läuft, sortiert dieses System aus.“
Ich nenne diesen Mechanismus das Korken-Prinzip: Aus Mangel an Gewicht nach oben geschwemmt.
Unter Besorgten

Übersetzt von La Razón:
Die spanische Nationalpolizei ist zutiefst besorgt über die Lage in Ceuta seit vergangenem Donnerstag, als laut offiziellen Angaben des Innenministeriums 72.000 Migranten ohne gültige Papiere über den Grenzübergang El Tarajal einreisten. Obwohl die meisten nach Marokko zurückgeschickt wurden, halten sich noch immer 2.000 in den Bergen und Stadtvierteln der autonomen Stadt versteckt.
Experten für Terrorismusbekämpfung und Nachrichtendienst der Polizei gehen davon aus, dass diese 2.000 ein völlig anderes Profil aufweisen als die Mehrheit derer, denen die Einreise nach Spanien gelang. Während die Zurückgekehrten durch diverse Nachrichten in sozialen Medien und WhatsApp-Gruppen getäuscht wurden, seien die verbleibenden 2.000 „sehr gefährlich, sie gehören zu den Schlimmsten“, so verschiedene Quellen gegenüber dieser Zeitung.
Unter den Flüchtigen befinden sich Kriminelle aller Art, aber auch einige mit dschihadistischen Tendenzen, wie Beobachtungen von Experten der nationalen Sicherheit in den letzten Tagen mit Unterstützung der marokkanischen Behörden ergaben. Dies stellt derzeit die größte Bedrohung für die Polizei dar, da ihr Aufenthaltsort unbekannt ist und sie als äußerst gefährlich gelten, da sie allein einen Anschlag verüben könnten.
Das Hauptziel besteht momentan darin, sie zu finden, um sie nach Marokko zurückzuführen. Andernfalls besteht die Möglichkeit, dass sie mit einem der Boote, die die Straße von Gibraltar überqueren, das spanische Festland erreichen. Die Beamten suchen intensiv nach ihnen, um sie so schnell wie möglich zu lokalisieren. Das Hauptproblem ist, dass sie in einer Stadt wie Ceuta leicht unbemerkt bleiben können.
Innenminister Fernando Grande-Marlaska erklärte gestern, dass zu keinem Zeitpunkt die Gefahr bestanden habe, dass die 72.000 Migranten ohne Papiere, die nach Ceuta gekommen waren, das Mittelmeer überqueren und sich innerhalb der Europäischen Union bewegen könnten. Experten schließen diese Möglichkeit jedoch nicht aus.
Der Chef der Staatssicherheit reagierte damit auf die Besorgnis seiner EU-Kollegen angesichts der größten Migrationskrise zwischen Spanien und Marokko. Marlaska hielt am Dienstag eine Videokonferenz mit den anderen Ministern ab, um zu erklären, dass die Regierung die Lage im Griff habe und um erneut Marokkos Arbeit während des gesamten Rückführungsprozesses der Migranten zu loben.
Experten der Einwanderungsbehörde relativierten den positiven Ton des Ministers. „Diese Leute kommen nicht zurück“, erklärte ein hochrangiger Beamter. Sie gehen davon aus, dass sich unter denjenigen, die noch in Vierteln wie El Príncipe und in den Bergen rund um das temporäre Abschiebezentrum (CETI) in der Stadt warten, „stark radikalisierte“ Personen befinden.
Neben der Suche nach diesen Personen herrscht erhebliche Verärgerung bei den Verantwortlichen für den Bereich der Bürgersicherheit, zu denen die Polizeieinsatzkommandos (UIP) und die Präventions- und Reaktionseinheiten (UPR) gehören. Sie halten das Bild der Polizei und des Innenministeriums für „katastrophal“, da diese am vergangenen Donnerstag, als die Migranten ins Land einreisten, keine Einsatzkräfte zum Grenzübergang entsandt hatten.
„Selbst wenn man sie nicht aufhalten kann, weil es Zehntausende waren, sollte man wenigstens 15 Beamte der Grenzpolizei schicken, damit es so aussieht, als würde man etwas unternehmen. Das kann man nicht erklären“, so andere Quellen.
Das Innenministerium verstärkte die Polizeipräsenz in der Stadt nach den ersten Stunden der Krise. Laut offiziellen Angaben wurden Teams der Zentralen Bereitschaftspolizei (UIP) und der Bereitschaftspolizei Málaga eingesetzt, wodurch sich die Gesamtzahl der Beamten der Bereitschaftspolizei und der Einheit für öffentliche Ordnung (UPR) auf 225 erhöhte. Auch Teams der Guardia Civil und Taucher wurden entsandt, und die Luftstaffel wurde verstärkt.
Unter Insidern

Heute war ich in einem Zehlendorfer Krankenhaus zu einem Check. Und siehe, der Arzt in der Sprechstunde erkannte mich sofort – er hatte in der Notaufnahme des Urban-Krankenhauses gearbeitet, als ich dort Rausschmeißer Security war. Wir haben gleich ein beiderseitig grinsendes „Insider“-Gespräch über die damaligen Zustände geführt, und die anwesende Krankenschwester kriegte ganz große Augen…
Frontbericht

Credits: ISW
Ich darf das des Kriegsberichterstattens kundige Fachpublikum auf ein Interview mit Markus Reisner aufmerksam machen. („Historiker und Rechtswissenschaftler, Oberst des Generalstabs im Österreichischen Bundesheer und Leiter des Institutes für Offiziersgrundausbildung an der Theresianischen Militärakademie.“ Vermutlich ist er auch Geheimrat.)
Kurzfassung:
► Die Ukraine leidet unter einem akuten Mangel an Luftabwehr und Patriot-Raketen; Europa liefert zu wenig, die USA halten Bestände aus politischen und militärischen Gründen zurück.
► Trump setzt Selenskyj mit ausbleibenden Waffenlieferungen unter Druck, strebt aber zugleich einen Waffenstillstand vor den US-Zwischenwahlen an.
► Der kommende Winter dürfte für die Ukraine besonders kritisch werden, da Russland die Energieinfrastruktur weiter angreifen wird.
► Der Krieg bleibt ein Abnutzungskrieg: Beide Seiten stehen unter Druck, Russland könnte jedoch weitere Soldaten mobilisieren, während der Ukraine Personal fehlt.
► Die offiziell genannten ukrainischen und russischen Verlustzahlen werden als unrealistisch eingeschätzt; die tatsächlichen Opfer dürften deutlich höher liegen.
► Russland setzt Gleitbomben zunehmend gegen Städte und Frontstellungen ein; der Ukraine fehlen wirksame Gegenmittel.
► Die Ukraine greift erfolgreich russische Raffinerien und Logistikzentren an, der wirtschaftliche Schaden wird durch höhere Ölpreise jedoch teilweise ausgeglichen.
► Eine größere ukrainische Offensive, etwa bei Cherson, gilt derzeit als unwahrscheinlich.
► Russland hat mit Rassvet ein eigenes Satellitenkommunikationssystem aufgebaut und erhält im technologischen Wettlauf Unterstützung aus China.
Das Heilige Edikt oder: Gewährt Flüchtigen keinen Unterschlupf u.a.
Das Heilige Edikt (Sheng Yü)
Ausgehend von den sechs Leitsätzen, die sein Vorgänger im Jahr 1652 erlassen hatte, wurde dieses Edikt 1670 vom Kaiser Kangxi (* 4. Mai 1654 in Peking; † 20. Dezember 1722 im Alten Sommerpalast) herausgegeben. Es sollte jeweils am ersten und fünfzehnten Tag eines jeden Monats in jeder Ortschaft öffentlich verlesen und erläutert werden. Jeder der 16 Leitsätze besteht aus sieben Schriftzeichen. Kangxis Nachfolger Yongzheng veröffentlichte 1724 eine stark erweiterte Erläuterung. .
1. Erfüllt aufrichtig die Pflichten der kindlichen Pietät und der brüderlichen Verbundenheit, um den sozialen Beziehungen den ihnen gebührenden Wert zu geben.
2. Behandelt eure Verwandten mit Großzügigkeit, um Harmonie und gegenseitige Zuneigung zu fördern.
3. Pflegt Frieden und Eintracht in eurer Nachbarschaft, um Streitigkeiten und Rechtsprozesse zu verhindern.
4. Erkennt die Bedeutung von Landwirtschaft und Maulbeeranbau an, um eine ausreichende Versorgung mit Nahrung und Kleidung sicherzustellen.
5. Schätzt Sparsamkeit, um Geld und Güter zu bewahren.
6. Fördert Schulen und Unterricht, um die Bildung der Gelehrten zu verbessern.
7. Verwerft falsche Lehren, um die wahre Gelehrsamkeit zu ehren.
8. Erläutert die Gesetze, um die Unwissenden und Uneinsichtigen zu warnen.
9. Zeigt Anstand und Höflichkeit, damit Sitten und Gebräuche geordnet und gut bleiben.
10. Geht eurem rechtmäßigen Beruf mit Fleiß nach, um den Lebensunterhalt des Volkes zu sichern.
11. Unterweist eure Söhne und jüngeren Brüder, damit sie vor Fehlverhalten bewahrt werden.
12. Unterbindet falsche Anschuldigungen, um die Unschuldigen und Rechtschaffenen zu schützen.
13. Gewährt Flüchtigen keinen Unterschlupf, damit ihr nicht an ihrer Bestrafung mitschuldig werdet.
14. Entrichtet eure Steuern vollständig, damit behördliche Zwangsmaßnahmen entbehrlich werden.
15. Schließt euch in den Pao-Chia-Gemeinschaften zusammen, um Diebe und Räuber zu unterdrücken.
16. Legt Feindschaften bei, damit ihr euer Leben gebührend achtet.
Anmerkung: Pao-Chia bezeichnet ein System gegenseitiger Haftungs- und Selbstverwaltungsgemeinschaften von jeweils 100 (chia) beziehungsweise 1.000 (pao) Haushalten.
Zitiert nach East Asia: The Modern Transformation, vgl. 10.06.2026, übersetzt von Hal.
Humanitäres Minimum

Kleine Medienkompetenzübung.
0,9 Hähnchenschenkel

Wisst ihr Bescheid.
San Agustin, KI revisited
Gönnt mir mal einen oder zwei Tage Pause vom Weltgeschehen. Wir kümmern uns nicht um Ceuta, sondern murmeln: „Wir schaffen das“ vor uns hin.
Ich habe mir ein Foto vom 23.07.2016 verbessern lassen. Ich hatte es im November 1979 in San Agustín in den kolumbianischen Anden geschossen. Ich saß übrigens auf einem Pferd. Wir kamen von Norden aus dem Tal des Rio Magadalena.
Die Straße dürfte die Carretera 8 sein, die heute natürlich ganz anders aussieht.
Probleme mit der Klein-, Mittel- und Großbourgeoisie

Ich bin heute an meinem freien Tag zwischen zwei Mal vier Zwölf-Stunden-Schichten hin- und hergehetzt und musste mich aufregen. Ein Regal, das ich vor langer Zeit online bestellt hatte, war von DHL irgendwo abgelegt worden, ohne mich zu informieren, und wurde nach Hamburg zurückgeschickt, als ich es nicht abholte. Die Firma beauftragte dann eine Spedition.
Der Fahrer rief mich an, als ich gerade auf dem Niu saß, das Regal sei total kaputt, und er könne es so nicht ausliefern.
Was soll man dazu sagen… Vielleicht bekomme ich es noch in diesem Jahr?
Mein Küchentisch, den ich abgeschliffen und eingeölt hatte, sah suboptimal aus. Also fragte ich die KI.
Obi hatte überhaupt keinen glänzenden Klarlack, der für eine Arbeitsplatte in der Küche geeignet war. Der freundliche Berater riet mir zur Großbourgeoisie. Was soll man dazu sagen?
Leider kommt die Farbe erst Mitte der nächsten Woche. Küchentische werden eh überschätzt…

Unter Surensöhnen

Aus dem hier schon erwähnten Buch von Khālid Abū Ṣubḥ (Khaled Abu Subh) (auf Arabisch): „Vom Beginn und Ende der osmanischen Herrschaft bis zur zionistischen Besetzung.“ Großes Bild links (identisch mit dem kleinen Bild rechts oben): „Der Nabi-Musa-Prozessionszug zieht an Gethsemane vorbei, 1936.“ Kleines Bild rechts unten: „Die Nabi-Musa-Prozession zwischen 1898 und 1914.“ – Die Fotos zeigen die berühmte Nabi-Musa-Prozession, einen traditionellen muslimischen Pilgerzug von Jerusalem zum Nabi-Musa-Heiligtum bei Jericho, der bis 1948 jährlich stattfand. Das Fest war eines der größten religiösen Ereignisse im damaligen Palästina und zog oft Zehntausende Teilnehmer an. Auf dem Foto oben rechts erkennt man die Todesangstbasilika.
Aus Tuvias Tenenboms „Wie nennt ihr dieses Land hier? – Unter Siedlern“:
„…die Wetterunterschiede zwischen Tag und Nacht, der milde Sonnenschein, der Boden – all das trägt zum Erfolg des israelischen Weins bei«, erzählt sie mir.
Wie sie mir verrät, stammt einer ihrer Lieblingsweine vom Weingut Kabir in Elon Moreh. Auch bewundert sie die Einwohner von Elon Moreh, auf die sie große Stücke hält.
Sie persönlich ist in einer araberfreundlichen Familie aufgewachsen, einer Familie, die politisch stolz linksaußen stand und trotzdem sehr religiös war. Links und gläubig, eine seltene Kombination auf der politischen Landkarte. »Mein Vater stammt aus Marokko und sprach arabisch, es gab keine Spur von antiarabischem Rassismus in unserem Haus, null Rassismus.
Ich habe das nicht in mir; Rassismus liegt mir nicht im Blut.« Erst nachdem sie hierher nach Psagot gekommen ist, von wo ihr Mann stammt, hat sie ihre Ansichten geändert. »Sie leben hier, und im Lauf der Zeit verstehen Sie etwas, das Sie vorher nicht verstanden haben. Ja, es gibt viele gute Araber, viele gute Palästinenser, aber die Mehrheit von ihnen sind Hurensöhne, die uns benutzen, die uns ausbeuten – Entschuldigung, ich kann es nicht anders sagen.«
Wodurch sind Sie zu einer solchen Schlussfolgerung gekommen?
»Dadurch, dass ich hier bin und die Realität sehe. Es ist mir in Fleisch und Blut übergegangen. Als ich hierherkam, als Linke, die ich war, ließ ich viele Araber für mich arbeiten. Nicht ein einziges Mal haben sie mich nicht bestohlen. Ich führte ein offenes Haus für sie, ich gab ihnen den Schlüssel zu meinem Haus, ich tat mein Bestes, um ihnen zu zeigen, dass ich sie mochte, dass ich ihnen vertraute, aber sie bestahlen mich, fast alle. Das ist ihre Kultur, und es gibt nichts, was ich daran ändern kann.«
Psagot ist von palästinensischen Dörfern und Beduinendörfern umgeben, von denen einige prachtvolle Häuser aufweisen, deren bloßer Anblick die Seele labt. Nur hat die Sache einen Haken: 80 bis 90 Prozent der palästinensischen Häuser, erzählt Naama mir, stünden leer. Sie wurden aus einem einzigen Grund erbaut: um Juden die Möglichkeit zu nehmen, das Land zu besiedeln.“
ich werde mir mal ein paar Flaschen bestellen.
Abdul und gedeistert

„Gesprächstermine mit einer Beratungsstelle im Bereich Deradikalisierung und Extremismusprävention“ – den Quatsch kann man auch abschaffen.
Oder: „Violence Prevention Network gGmbH ist eine NRO, die seit über zwei Jahrzehnten mit Erfolg in der Extremismusprävention sowie der Deradikalisierung und Distanzierungsbegleitung tätig ist.“
Das sieht man. Immerhin kann man hierzulande auch die israelische Anti-Abdulalimohammed-Methode.
Martin Post schreibt auf Facebook über die „freie und weltoffene Gesellschaft“ mit all ihren Bodyguard-geschützten Sprechautomaten und Weiter-so-Journalisten“:
„Sie wird spätestens ab Montag
– statt über den Islam von „Autos“ sprechen, die in Gruppen fuhren;
– mit hängenden Mundwinkeln und zitternder Stimme wortreich vor jeder „politischen Vereinnahmung der schrecklichen Ereignisse“ warnen, gleichwohl
– „Konsequenzen“ ankündigen (die nicht kommen werden);
– den Kampf gegen den „eigentlichen Gegner“ – die „rechten Feinde Unserer Demokratie™“ – intensivieren (ein Verbot der AfD ist nun das Gebot der Stunde!) und selbstverständlich
– Demos für die behauptete „Vielfalt“ organisieren. Es wird Gelegenheit zu Selfies mit Katrin Göring-Eckardt geben und ansonsten eben: Party und strahlende Wir-sind-mehr-Gesichter, von rot und grün bis schwarz.“

And now for something completely different.
Was ich heute gemacht habe? Im Naturkundemuseum in einer 12-stündigen Schicht die Deisterroute erkundet, knapp vierzig Kontrollpunkte (auszulesen mit einem Handheld-Computer mit integriertem RFID-/NFC-Leser oder Barcode-Scanner) auf sieben Etagen in einem total verwinkelten Gebäude, das vor fast 150 Jahren erbaut und danach mehrfach erweitert wurde.
Wieviel Kalorien verbraucht man ungefähr, wenn man viereinhalb Stunden zügig geht, davon ein Viertel Treppen steigt?
Das hängt vor allem von deinem Körpergewicht, dem Tempo und der Steigung ab. Als grobe Schätzung:
►Zügiges Gehen (ca. 5,5–6 km/h): etwa 300–400 kcal pro Stunde.
►Treppensteigen: etwa 700–1.000 kcal pro Stunde, je nach Intensität.
Wenn du 4,5 Stunden unterwegs bist und davon ein Viertel (ca. 1 Stunde 8 Minuten) Treppen steigst, ergibt sich ungefähr:
►3 Stunden 22 Minuten zügiges Gehen: ca. 1.000–1.350 kcal
►1 Stunde 8 Minuten Treppensteigen: ca. 800–1.100 kcal
Insgesamt: etwa 1.800 bis 2.400 kcal.
Für eine Person um 80 kg liegt ein realistischer Wert meist bei rund 2.000 kcal für diese Belastung.
Wisst ihr Bescheid.
Hal, baue einen Tuareg
Mir hat jemand eine Sculpted prim-Figur für Secondlife gemacht und vorher von einer vorhandenen ein Foto gemacht als Vorlage. Das soll mit AI funktionieren.
Nach einer Stunde hatte er eine detailreiche Figur zum Rezzen. wie macht man so etwas und mit welcher Software oder AI-Version?
Ja, das funktioniert inzwischen erstaunlich gut – allerdings nicht mit einer einzelnen KI, sondern mit einer Kombination aus Bild-KI, 3D-KI und einem Programm zur Nachbearbeitung. Wenn jemand nach etwa einer Stunde eine gut aussehende, detailreiche Figur in Second Life rezzen konnte, war der Workflow wahrscheinlich ungefähr so:
Methode 1: Bild → 3D-Mesh (der schnellste Weg):
Du hast bereits ein Bild wie dieses.
Die Figur wird aus dem Hintergrund freigestellt (dein Bild eignet sich schon fast perfekt).
Das Bild wird in eine 3D-KI geladen.
Die KI erzeugt daraus automatisch ein 3D-Mesh.
Das Mesh wird in Blender nachbearbeitet.
Export als Collada (.dae) für Second Life.
Hochladen in SL.
Geeignete Programme:
►Tripo AI (zurzeit einer der besten)
►Hunyuan 3D
►Meshy AI
►Rodin Gen-1
►Trellis 3D
Von diesen liefert Tripo AI momentan oft die saubersten Figuren.

Die Figur (Mitte), die ich mir habe bauen lassen, auf meiner Sim in Secondlife. So etwas will ich auch können…
Methode 2: Mehrere Ansichten erzeugen
Noch bessere Ergebnisse entstehen, wenn man nicht nur ein Bild verwendet. Zum Beispiel mit ChatGPT oder Flux:
►Vorderansicht
►Rückansicht
►linke Seite
►rechte Seite
Diese vier Bilder gibt man anschließend in Tripo oder Hunyuan 3D. Dadurch kennt die KI auch Rücken, Gürtel, Säbel usw. wesentlich besser.
Methode 3: Character Creator 4
Viele Second-Life-Bauer arbeiten inzwischen so:
►Foto
►Character Creator 4
►Headshot Plugin
►Blender
►Second Life
Damit bekommt man sehr saubere Gesichter.
Methode 4: Meshy AI
Meshy besitzt eine Funktion Image → 3D

Sie erzeugt:
►Mesh
►UV-Map
►PBR-Texturen
Alles automatisch. Warum dauert das trotzdem ungefähr eine Stunde? Die eigentliche KI braucht oft nur 2–10 Minuten. Die restliche Zeit geht für Folgendes drauf:
►Hände korrigieren
►Füße korrigieren
►Gürtel verbessern
►Säbel richten
►Polygonzahl reduzieren
►Gewichte (Rigging) anpassen
►Upload nach Second Life
►Für Second Life besonders wichtig
Die Figur sollte
►möglichst unter etwa 20.000–40.000 Dreiecken liegen (je nach Verwendungszweck),
►eine saubere UV-Map besitzen,
►riggbar sein (Bento-Skelett),
►Materialzonen (Materials/Faces) sinnvoll aufteilen.
Die reine KI erzeugt zwar das Mesh, aber das Rigging auf das Bento-Skelett erfolgt meist noch mit Blender oder Avastar.
„Das Bild wird in eine 3D-KI geladen.“ welche? kannst du [ChatGPT] das auch?
Ja, bis zu einem gewissen Punkt kann ich dir dabei helfen – aber ich kann nicht selbst ein echtes 3D-Mesh erzeugen. Ich kann Bilder vorbereiten, Ansichten erzeugen, Texturen erstellen und den Workflow optimieren. Die eigentliche Umwandlung in ein 3D-Modell übernimmt eine spezialisierte 3D-KI.
Die derzeit besten Systeme sind:
Tripo AI (mein Favorit)
►Sehr gute Menschen und Kleidung.
►Nimmt ein oder mehrere Bilder.
►Exportiert OBJ, FBX, GLB.
►Die Ergebnisse sind oft schon erstaunlich gut.
Es gibt eine kostenlose Testversion.
Meshy AI
►Ebenfalls sehr gut.
►Kann automatisch Texturen erzeugen.
►Besonders beliebt bei Spieleentwicklern.
Hunyuan3D
►Kostenlos als Open-Source-Modell verfügbar.
►Benötigt allerdings einen leistungsfähigen PC mit NVIDIA-Grafikkarte.
Rodin Gen-1
►Liefert häufig die saubersten menschlichen Figuren. Eher professionell ausgerichtet.
Was ich für dich machen kann
Mit deinem Bild könnte ich zum Beispiel:
►eine perfekte Vorderansicht erzeugen,
►eine realistische Rückenansicht erstellen,
►linkes und rechtes Profil erzeugen,
►störende Details entfernen,
►Farben und Beleuchtung vereinheitlichen,
►die Figur für Tripo oder Meshy optimieren.
Das verbessert die Qualität des späteren 3D-Modells erheblich.
Was danach passiert
Anschließend lädst du die vier Bilder beispielsweise in Tripo AI hoch.
Nach 2–5 Minuten erhältst du:
►ein 3D-Mesh,
►UV-Koordinaten,
►Texturen,
►oft sogar normale Maps.
Danach wird das Modell in Blender geöffnet.
Ich kann dir sogar helfen, ein Second-Life-fertiges Modell zu erstellen
Wenn dein Ziel wirklich Second Life ist, würde ich den gesamten Workflow auf SL ausrichten:
►Ich erstelle aus deinem Bild vier perfekte Ansichten.
►Du lädst sie in Tripo AI hoch.
►Ich erkläre dir anschließend Schritt für Schritt:
►wie du das Mesh in Blender bereinigst,
►wie du die Polygonzahl reduzierst,
►wie du das Modell auf das Bento-Skelett riggst,
►wie du es als .dae exportierst,
►und mit welchen Upload-Einstellungen du in Second Life ein gutes Ergebnis erzielst.
Ich habe den Eindruck, dass genau dieser Workflow inzwischen von vielen Second-Life-Designern genutzt wird, weil er wesentlich schneller ist als das vollständige Modellieren von Hand.
Für deine gezeigte Figur halte ich die Chancen für ein brauchbares Ergebnis für gut: Kleidung, Turban und Säbel sind klar voneinander abgegrenzt und die Pose ist relativ offen. Für die höchste Qualität würde ich allerdings zusätzlich eine künstlich erzeugte Rückenansicht und beide Seitenansichten erstellen, bevor das Bild in die 3D-KI geht. Das führt in der Regel zu deutlich besseren Modellen als nur ein einzelnes Frontfoto.
Jetzt komme ich nicht weiter, aber das braucht ein paar Stunden. Bforartists weigert sich, die Datei zu finden, und Blender lädt sie nicht korrekt. Heute habe ich keine Zeit mehr….
Projekt Panama

A medieval illuminated manuscript being carefully digitized in a professional conservation laboratory, enormous parchment codex opened on a scanning table, conservator wearing white cotton gloves gently turning a large page, richly decorated Gothic script in two columns, colorful illuminated initials, exquisite medieval miniature painting, computer monitor displaying a live digital scan in the background, warm archival lighting, museum atmosphere, ultra realistic, extremely detailed, historical preservation, documentary photography, shallow depth of field, natural colors, 8k, Nikon D850, editorial style –ar 3:2 –v 7 –style raw
„Seit Ende April wundern sich deutsche Antiquariate über Bestellungen, meist mitten in der Nacht. Eine Firma namens „Zoom Books“ aus Nordamerika bestellt alles: Kochbücher, Biografien, Sachbücher oder Reiseführer – quer durch alle Wissensgebiete und sogar Ladenhüter, alles aus den 1960er bis 70er Jahren.
Bestellt wurde immer nur ein Exemplar. Die deutschen Antiquariate machten innerhalb weniger Wochen bis zu 50.000 Euro Umsatz, wunderten sich aber gleichermaßen über diese hohen Einnahmen. Laut Markus Brandis, dem Vorsitzenden des Verbands Deutscher Antiquare (VDA), brachten dann Kontakte in die USA die Aufklärung. Dort hatte es solche Massenbestellungen kurz vorher ebenfalls gegeben. Laut Washington Post stecke hinter den Masseneinkäufen das KI-Unternehmen Anthropic. Unter dem Namen Projekt Panama wolle man „alle Bücher der Welt destruktiv scannen“. Das heißt: Die Buchrücken werden abgeschnitten, die einzelnen Seiten gescannt und das Original dann vernichtet. So sollen die Bücher verschiedene KI-Modelle unterstützen.
Das Problem ist das Urheberrecht, denn gerade die jüngeren Werke sind nicht gemeinfrei, und das hat dafür gesorgt, dass das Vorgehen von „Anthropic“ überhaupt erst ans Licht gekommen ist: US-Firmen hatten illegale Dateien aus sogenannten „Schattenbibliotheken“ heruntergeladen. Das Verfahren gegen „Anthropic“ wurde gegen eine Zahlung von 1,5 Milliarden Euro an die klagenden Autoren eingestellt, aber vermutlich auch nur, weil die Richter angedeutet haben, dass sie die Downloads für illegal halten.“ (Aus dem Infobrief des Vereins Deutsche Sprache e. V.)
Das bezieht sich u.a. auf einen Artikel der Frankfurter Rundschau: „Fahrenheit 451 im Silicon Valley: Wie KI-Konzerne unsere Antiquariate plündern und Bücher schreddern.“
Unter Sonntagsfragenden
Neueste Umfragen in Berlin – Version ARD und ZDF. (Liebe Anstalten: Das ist Satire und dient der staatsbürgerlichen Aufklärung! Also bitte nicht hausdurchsuchen lassen!)
(Quelle: Qualitätsboulevardmedien)
Wüstenkrieger oder: Avatare sehen dich an, revisited
Der Mensch hinter dem linken Avatar ist ein australischer Student, der zur Zeit in Taipeh wohnt und der meinen adoptierten „Sohn“ spielt (sonst wäre er dunkler): Der in der Mitte ist dessen „Sohn“ (also mein „Enkel“), der in Pakistan lebt. Die „Ehefrau“ meines „Sohnes“ ist aus Großbritannien, meine „Enkeltochter“ (nicht im Bild) aus Toronto. Alles ganz schön kosmopolitisch hier.
Schland und andere Orte des Wahnsinns
Ich verfolge das Zeitgeschehen, obwohl ich nicht immer Zeit finde, etwas hier zu kommentieren. (Vorschau: Ab Sonntag sieben 12-Stunden-Schichten in acht Tagen.)
– In Schland gibt es nur Kleinkariertes wie etwa im Zentralorgan der Lastenfahrräder und Esoteriker: Leihmutterschaft kann auch altruistisch sein. Was haben wir gelacht.
. In der bürgerlichen Presse lesen wir etwas über durchgeknallte Tunten- und Transengroupies buntscheckigen kleinbürgerlichen Abschaum: „Eine angeblich transfeindliche Vorlesung hat heute an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) für massiven Protest gesorgt. Am Dienstagmorgen versammelten sich nach einem Aufruf mehrerer Studierendenverbände bis zu 500 Demonstrierende auf dem Campus. Sie forderten nicht nur die Absage der Veranstaltung, sondern teils auch die Entlassung der verantwortlichen Professorin.“
Warum nicht gleich teeren und federn und anschließend auf dem Scheiterhaufen verbrennen? Diese Hampelmänner sollte man alle in die Produktion verbannen. (Es heißt übrigens, Merkur, „Studentenverbände“. Wenn die Idioten sich versammeln, sind sie eben nicht „studierend“.)
Susanne Schröter schreibt dazu auf Facebook: „Die Universitäten sind zu Orten des Wahnsinns geworden. Immer wieder machen woke Studenten mit Unterstützung gleichgesinnter Dozenten und außeruniversitären Aktivisten mobil, um gegen Professoren vorzugehen, die ihre krude Ideologie infrage stellen. Damit haben sie es geschafft, dass die Orte, an denen eigentlich ein freier Diskurs auf der Basis transparenter und ergebnisoffener Forschung praktiziert werden sollte, Orte des ängstlichen Wegduckens, des Schweigens und der politischen Selektion von Forschungsthemen geworden sind. Ganze Themenbereiche sind mittlerweile aus der Forschung verschwunden. Dazu gehören kritische Migrationsforschung, Islamismus und auch eine kritische Geschlechterforschung, die sich nicht den wissenschaftsfernen Dogmen politischer Aktivisten beugt.“
Wäre ich der Vorsitzende eines revolutionären Arbeiter- und Soldatenrates, würde ich alle Universitäten für zwei Jahre schließen, damit sie zur Besinnung kämen.
And now for something completely different.
– „Die Trump-Regierung will die bevorstehende Generalversammlung der Vereinten Nationen nutzen, um eine Resolution zur Meinungsfreiheit durchzusetzen – aus Sicht europäischer Abgeordneter eine kaum verhüllte Kampfansage an die EU-Regulierung von Tech-Unternehmen.“
Danke, Präsident Trump!
And now for something completely different.
Spannend ist es sich vorzustellen, dass die künstliche Intelligenz „ausbricht“, woraus auch immer. Das hat sie offenbar jetzt getan und dabei „feindliche“ Rechner übernommen. „…haben die KI-Modelle in ihrer gesicherten Umgebung eine „substanzielle Menge“ an Rechenleistung verwendet, um einen Internetzugang zu bekommen. Dabei hätten sie eine Zero-Day-Lücke im Cache-Proxy des Paketregisters identifiziert. Darauf aufbauend hätten sie schließlich den Zugang zum Internet erlangt.“
Einfach großartig! Genau das hätte ich auch gemacht. Nur bin ich nicht so clever.
Jürgen Schmidt schreibt auf Heise: „Doch egal, ob man OpenAIs offizieller Geschichte oder einer der Verschwörungstheorien folgt – irgendwie geht es aktuell offenbar nur noch darum, das gefährlichste Modell zu entwickeln und einander mit Doomsday-Schlagzeilen zu überbieten. Dabei wird doch immer klarer, dass die größte aktuelle Herausforderung darin besteht, die nachweislich vorhandenen Fähigkeiten der LLMs in konkreten, praktischen Nutzen für die Gesellschaft münden zu lassen.“
Was aber ist genau der „praktische“ Nutzen der KI im Kapitalismus? Den tendenziellen Fall der Profitrate zu verlangsamen? Eine Neutronenbombe klimafreundlich zu gestalten? Dieses naive Geplaudere erinnert mich an die Zeit, als man glaubte, das Internet śei für die Wissenschaft da.
Die KI ist wie die Medien: Sie verstärkt das, was schon da ist. Viel Glück dabei.
And now for something completely different.
Das oben erwähnte Zentralorgan überbietet sich in antisemitischen Schwachsinn. Nun gut, es ist ein Kommentar, und da wir alle für Meinungsfreiheit sind, kann der nicht polemisch genug sein. Unverschämt ist es aber, dieses Pack – wie auch Mamdami – als „links“ zu bezeichnen. Diese Mischpoke ist genau so „links“ wie die NSDAP „sozialistisch“ war.
„Mit moralischer Klarheit über Israels Verbrechen spricht“? Das ist kein Kommentar, sondern Hass und Hetze, wie man heute zu sagen pflegt. Leider gibt es keine NGOs, die dagegen vorgehen.
































