Krawatten-Islamisten und Kopftuch-Muslimas

„Wenn man weiß dass 25% der hier lebenden Türken eigentlich Kurden/Aleviten sind, die so ein Gesetz aus existentiellen Gründen ablehnen und weitere christliche Assyrer und Aramäer, die auch gegen diese Verfassungsänderung sind, dann liegt die Zustimmungsquote für die Einführung der Diktatur bei den muslimischen nichtkurdischen Türken schon bei über 90%. Also sind die Türken in Deutschland gar nicht gespalten, was Erdogan angeht, wie es in der Türkei der Fall ist, sondern stehen geschlossen hinter dem Islamismus, dem Chauvinismus und der Todesstrafe.
Kein Mensch kann mir danach erzählen, dass die Integration nicht gescheitert ist. Propaganda für das „Ja“ in Deutschland haben nicht etwa die benachteiligten oder arbeitslosen Türken gemacht, sondern jene Krawatten-Islamisten, die gute Berufe haben und perfekt Deutsch sprechen. Es waren jene grinsende Kopftuch-Muslimas, die uns verkaufen wollen, dass das Kopftuch ein Zeichen ihrer Emanzipation sei.“ (Hamed Abdel-Samad | Facebook)

Qualitätsjournalismus

zensur

Foto: Qualitätsjournalismus (Symbolbild)

Der Mehrheit der Deutschen ist für Zensur. Ich habe nichts anderes erwartet. Die Medien haben ja auch kräftig dafür getrommelt.

Al Kaida ist auf unserer Seite et al

Bin in Eile, muss über Ostern arbeiten.

Warum Nordkorea wichtig für die USA und die VR China sein könnte, beschreibt 3sat. Das kann ja heiter werden.

Wie war das noch mal mit RT Deutsch? Propaganda, Fake-News oder was? Und darf Wikileaks jetzt nicht mehr zitiert werden? Egal, interessiert niemanden, genausowenig wie das, was Rheinmetall macht.

Könnte mal jemand das Buch Communism: The Great Misunderstanding (English Edition) lesen und rezensieren?

Wo er recht hat, hat er recht. Henryk M. Broder über die Tagesschau mit kleinen Korrekturen der Wirklichkeit. Das gilt auch für Hamed Abdel-Samad (Facebook).

Frohe Ostern!

Tensions are rising

Kann ja sein, dass zukünftige Historiker diese Zeit als der Beginn des dritten Weltkrieges ansehen (falls es danach überhaupt noch Historiker geben wird). Sogar die Chinesen, die gewöhnlich gut informiert sind, werden nervös.

Pipleines, reloaded

Telepolis: „Die Mafia-Gas-Pipeline“. Vgl. auch meinen Artikel von vor einem Jahr: „Noch mehr Kohle – Pipelines of the new great game“.

Das erklärt auch, warum „Europa“ Erdogan gewähren lässt. Es geht nur um Geld und Profit im Kapitalismus – und ausschließlich darum. Alles andere ist Feuilleton und somit irrelant.

Linear B

Linear B
[Source: Wikipedia]

University of Cambridge: „A conference in Cambridge this weekend will mark the 60th anniversary of the decipherment by Michael Ventris of Linear B, a script used for an early form of ancient Greek. His stunning achievement pushed back the frontiers of knowledge about the ancient world.“

Lesenswert. Gehört zur Allgemeinbildung. (Ich bin versucht, meine Studenten zu fragen, was Linear B sei…)

Avatare sehen dich an, reloaded

avatar

This is Sparta!

ökologisch

Not unequal to many

Neu in der Blogroll: Nec Pluribus Impar (Philippe Lemoine) zum Beispiel wegen On the chemical attack in Syria (via Fefe) oder Slavery and Capitalism. Außerdem gefällt mir das Motto.

Miscellen oder: Argumentum ad hominem

hijab

Berliner Lehrerin darf kein Halskreuz tragen. Und das ist auch gut so. Religion jedweder Art raus aus Schulen!

Schweren Herzens empfehle ich den medienkompetenten Leserinnen und intelligenten Lesern ausnahmsweise einen Artikel aus Cicero: „Die Jagd auf Professoren – Professoren sehen sich verstärkt Anfeindungen aus der Studentenschaft ausgesetzt. Der Vorwurf: Sie sollen rechtsradikal, militaristisch oder sexistisch sein.“ Da ich selbst unterrichte, aber keine Probleme dieser Art habe, weiß ich, was mir passieren könnte, geriete ich an Leute, die „unterhalb der Kritik“ stehen. Ich bin immun gegen Stalking, Mobbing und gegen Selbstzensur, aber das geht ja nicht allen so. „Zu fragen ist nach dem gesellschaftlichen Klima, das inzwischen Denunziation und Verächtlichmachung, Zensur und Selbstzensur zu Attributen des Guten und Gerechten macht.“

Man könnte im Gegenzug zum Beispiel die Ministerpräsidentin und Hobby-Juristin Hannelore Kraft denunzieren:
Wedel fragt Kraft etwa, seit wann sie die im Fall Amri viel diskutierte Abschiebeanordnung nach Paragraf 58a des Aufenthaltsgesetzes kenne? Die Ministerpräsidentin verblüfft mit der Aussage, sie habe „drei Jahre Jura in der Schule“ gelernt, wo ihr „der 58a“ womöglich schon begegnet sei. Als reingerufen wird, der Terrorparagraf sei doch erst nach dem 11. September 2001 geschrieben worden, rudert sie zurück.

Kann man sich gar nicht ausdenken, sowas.

Söhnchenkult

Interessantes Interview im schweizer Tagesanzeiger: „‚Muslimische Mütter erziehen ihre Söhne zu Versagern‘ – Zana Ramadani schreibt in ihrem Bestseller Die verschleierte Gefahr an gegen Machos, die sie verhätschelnden Erzieherinnen und einen Westen im Integrationswahn.“

Intelligenz-Cluster oder: Irgendwas mit Cyber

cybertruppen

Die drei neuen deutschen Internet-Eingreiftruppen bei der Einsatzbesprechung

Hal Faber sollte man unbedingt lesen. Er bringt alles auf den Punkt, womit ich mich gar nicht beschäftigen wollte, weil es nur noch nervt.

Why feminists diss

Ayaan Hirsi AliInteressanter Artikel der New York Post: „‘Wrong’ kind of hero: Why feminists diss Hirsi Ali“.

Ich wusste zwar, wer die Dame ist, habe mir aber vorsichtshalber den einschlägigen Wikipedia-Artikel durchgelesen. Sehr erhellend: Obwohl man auf den ersten Blick Hirsi Ali als politisch „rechts“ bezeichnen könnte, falls man die hiesigen Schablonen zur Hand nähme, stimmt das überhaupt nicht. Mit der Biografie verweigert man sich allen bekannten Kategorien, was mir wiederum bekannt vorkommt.

Vernunft ist wichtiger als Religion. „Wer sich nicht integrieren lassen will, soll ihrer Meinung nach das Land verlassen. Ihr Argument: ‚Multikulturalismus soll Integration unter Beibehaltung der eigenen Identität bedeuten, aber das heißt doch gar nichts. Wenn Frauen eingeschlossen werden und Töchter nicht zur Schule gehen dürfen, ist es das etwa, was man unter Beibehaltung der eigenen Kultur versteht?‘. Nach Hirsi Ali kann in den Niederlanden nicht von Integration, sondern nur von Ghettobildung die Rede sein.“

Damit hat sie recht, auch für Deutschland. Wer „Integration“ fordert, liegt aber daneben, wenn nicht gesagt wird, was das bedeutet soll – auf keinen Fall etwas“ Kulturelles. Die Deutschen neigen bekanntlich dazu, politische Inhalte zu entschärfen, indem sie moralisieren oder auf einen hinterwäldlerisch-folkloristischen Kulturbegriff zurückgreifen, wie etwa die Grünen mit ihrem „Multikulti“.

Integration kann nur heißen: Man muss die gesetzlichen Regeln akzeptieren, die sich die Gesellschaft gegeben hat, in die man einwandern will. Das ist doch nicht schwer, oder?

De omnibus dubitandum

De omnibus dubitandum

„Wer Zeitungen besitzt und verlegt, ist ein reicher Mann. Reiche Männer aber gehören alle zum selben Klub. Sicher, es gibt Konkurrenz – harten, zähen Wettkampf um Auflage, Sensationsnachrichten, Exklusivberichte. aber bloß so lange, wie dergleichen nicht dem Prestige, den Privilegien und der Position der Besitzer gefährlich wird. Kommt’s mal so weit, fällt die Klappe.“ (Raymond Chandler: Der lange Abschied, 1954)

Transgender

gender

Manche Fragen kann man sich einfach nicht so beantworten, wie man ahnt, dass sie beantwortet werden müssten. Trotz meines bekannten hate speech gegen Gendersprech habe ich rein gar nichts gegen wissenschaftliche Forschung, die sich dem Thema der kulturellen Konstruktion des „Geschlechts“ widmet. Ja, Geschlecht ist nicht Biologie, sondern Kultur.

EducateInspireChange (EiC) : „Before European Christians Forced Gender Roles, Native Americans Acknowledged 5 Genders“.

Vorab: Ich habe mich ein wenig mit der Seriösität der Website beschäftigt. „A very popular alternative media organisation with a strong online community presence“ – das ist gar nichts, heiße Luft und so. „Alternative News“ riecht schlecht und nach Esoterik. Das Facebook-Profil des Gründers bestätigt meinen Verdacht: Dalai Lama und die üblichen Verdächtigen mit Hokuspokus und anderen Weisheiten.

Dennoch kann man die Thesen nutzen, um weiter zu forschen, denn die eigentliche Quelle ist Indian Country Media Network (USA):

Each tribe has their own specific term, but there was a need for a universal term that the general population could understand. The Navajo refer to Two Spirits as Nádleehí (one who is transformed), among the Lakota is Winkté (indicative of a male who has a compulsion to behave as a female), Niizh Manidoowag (two spirit) in Ojibwe, Hemaneh (half man, half woman) in Cheyenne, to name a few. As the purpose of “Two Spirit” is to be used as a universal term in the English language, it is not always translatable with the same meaning in Native languages. For example, in the Iroquois Cherokee language, there is no way to translate the term, but the Cherokee do have gender variance terms for ‘women who feel like men’ and vice versa. (…)
“Spanish Catholic monks destroyed most of the Aztec codices to eradicate traditional Native beliefs and history, including those that told of the Two Spirit tradition.” Throughout these efforts by Christians, Native Americans were forced to dress and act according to newly designated gender roles.

Sehr interessant. Ich vermutete etwas in der Art. Das würde auch die unterschiedlichen Traditionen im christlich geprägten Europa im Gegensatz etwa zu der in Thailand erklären, wo es bekanntlich ein drittes, gesellschaftlich akzeptiertes Geschlecht gibt.

Aber warum verlangt das Christentum, sich starr auf nur die zwei Geschlechter zu konzentrieren? Was ist der Vorteil? Weiß ein hier mitlesender Ethnologe mehr?

I will leave the last words to the late Lakota actor, Native rights activist and American Indian Movement co-founder Russell Means: „In my culture we have people who dress half-man, half-woman. Winkte, we call them in our language. If you are Winkte, that is an honorable term and you are a special human being and among my nation and all Plains people, we consider you a teacher of our children and are proud of what and who you are.“

Voll Öko ey

ökologisch

Das meiste ist für eine junge Dame, für mich sind nur Currywurst, Schokolade und Fleischsalat.

Hanging Gardens oder: Programmierung 42 komplexer Polygone

hanging gardens

Ich weiß, ich weiß. Ich bin ein komischer Typ, der sich für allerlei komische Sachen interessiert. Ich baue virtuelle hängende Gärten (hier in: Ianda), obwohl ich Hetero bin. Ich schreibe Bücher und lehre Studenten und arbeite gleichzeitig als Bodygard. Ich bin linksradikal und greife dennoch hart gegen (meistens) Araber durch, die sich (meistens) nicht benehmen können. Meine Vorurteile gegen Polen halten sich in Grenzen, obwohl ich beruflich nur mit Polen zu tun haben, die nur noch das Wort Kurwa aussprechen können, womit sie mich meinen. Ich verweigere mich dem Gendersprech, und meine Studenten mögen es (jaja, private Elite-Uni). Ich kann in Südamerika ohne Karte und ohne Google Earth reisen, war aber noch nie in Griechenland oder Großbritannien.

Ich muss das jetzt irgendwie sagen, weil ich für lau gerade virtuelle Münzen herstelle, für jemanden, der sie braucht, und mich frage, ob das mit 42 zu tun hat ob ich vielleicht besser eine sinnvolle Sache tun sollte – nein, ich habe acht Tage durchgearbeitet, davon fünf 12 Stunden, und eine Nacht gar nicht schlafen können; ergo: Ich erlaube mir daher, jetzt um 2.10 Uhr in der Frühe nur dummes Zeug zu veranstalten, zum Beispiel hier über Blumenarrangements und den Aufgang zum Hauptquartier meines Avatars zu posten, obwohl das Publikum etwas Politisches erwartet oder zumindest eine klarere corporate identity dieses Blogs, das sich ursprünglich den Weltläuften und dem hinreichenden Erklären derselben gewidmet hatte, aber oft mäandernd ins logisch Ungefähre abschweift, der seichten Unterhaltung wegen, die zu genießen als Bedürfnis ich den wohlwollenden Leserinnen und geneigten Lesern kühn und anmaßend unterstelle.

Fake News oder Lüge

„Es gibt (…) nicht den geringsten Grund, der Presse, ihrer Freiheit und ihren Freiern mit dem Respekt zu begegnen, den das Publikum dem Pfleger und der Krankenschwester schuldig bleibt, Die Medien sind Teil des gesellschaftlichen und des staatlichen Herrschaftsapparats. Die Moral, die sie für sich reklamieren, ist, wie’s beliebt: Fake News oder Lüge.“ (Hermann L. Gremliza)

Brunnenvergiftung aus dem Mittelalter

Rainer Trampert:
„Im Europaparlament quittierte im Juli vergangenen Jahres die Linke mit stehenden Ovationen die Rede des Palästinenserführers Mahmoud Abbas, in der er Schauermärchen verbreitete über Juden, die Wasser vergiften wollten, »um Palästinenser zu töten«. Die Brunnenvergiftung aus dem Mittelalter kommt bei Linken noch immer gut an. In Spanien begrüßten Podemos und die kommunistische »IU« das Auftrittsverbot des Rappers Matisyahu. BDS-Kader hatten es erwirkt, weil er »Israel repräsentiert«. In spanischen Gemeinden kämpft die Linke für die Entfernung israelischer Waren aus Kaufhäusern. Das ist dem Eurolinken Fabio De Masi nicht genug. Er startete zusammen mit der schottischen Nationalpartei einen Aufruf an die Fifa, sie möge jüdische Fußballteams aus Siedlungsgebieten vom Spielbetrieb aussperren. De Masi: »Wir verhandeln auf dem Platz auch nicht darüber, ob eine Blutgrätsche eine rote Karte ist … « Die jüdische Blutgrätsche – eine seltene Metapher. Jede Nähe zum jüdischen Staat wird geahndet. Als Klaus Lederer (Berliner Linkspartei) 2009 an der Kundgebung: »Solidarität mit Israel – Stoppt den Terror der Hamas!« teilgenommen hatte, entzogen Elmar Altvater, Hans Modrow und Wagenknecht ihm die Friedenslizenz. Er habe zur »Rechtfertigung der brutalen israelischen Aggression« beigetragen.

Nichts belegt die Enteignung des linken Gewissens so innig, wie der Angriff auf die einzige Demokratie von Marokko bis zum Iran und die Solidarität mit islamisch-patriarchalen Diktaturen im Westjordanland und in Gaza, deren Klassengesellschaft, Männergewalt, Antisemitismus, Gräueltaten, Kinderausbeutung, Zwangsehen, Ermordung von Schwulen bewusst ignoriert werden, um den Antisemitismus nicht zu schwächen.“

Marx200.org

Habe folgende Nachricht an die Betreiber von marx200.org geschickt:
„Schade, die Website ist nicht barrierefrei, ich kann sie mit meinen Browsereinstellungen (kein Javascript) nicht ansehen. (Vgl. http://tinyurl.com/kx9lexf). Flash ist auch gefährlich. Sorry, aber das ist unprofessionell. Mit freundlichen Grüßen BurkS“

← Nächste Einträge Ältere Einträge →