Smile!

punta Gorda

Ein Garifuna-Mädchen aus Punta Gorda, Belize (1981)

Swing Bridge

BelizeBelize

Der Hafen von Belize City (1981) mit Blick auf die berühmte Swing Bridge. Die Brücke „is the oldest swing bridge in Central America and one of the few manually operated swing bridges in the world still in use.“

Ich war zwei Mal in Belize – definitiv eines meiner Lieblingsländer. Auf der rechten Seite hinter der Brücke war eine stadtbekannte Bar, wo sich damals auch die wenigen Ausländer trafen. Vor allem saßen dort ehemalige englische Soldaten, die in Belize hängengeblieben waren und interessante Geschichten zu erzählen wussten.

Das untere Foto zeigt den Blick landeinwärts, von der anderen Seite des Flusses.

The People of Belize

People of Belize

In der Nähe von Dangriga, formerly know as Stann Creek, in Belize, Mittelamerika (1981). Dangriga ist ein bedeutender Ort der Garifuna.

Rice and Beans and Garifuna

punta Gorda

Punta Gorda in Belize (1981). Von dort aus sind wir damals illegal über die Grenze nach Guatemala. Der Ort wird vor allem von Garifuna bewohnt.

Grenztruppen

grenztruppen

Grenze zwischen Mexiko und Belize am Rio Hondo, nordöstlich der Höfe der mennonitischen Bauern in Tres Leguas, bei denen ich 1979 ein paar Tage gewohnt habe. Auf der anderen Seite ist Mexiko.

Belize Barrier Reef

caye Caulker

Schnorcheln am Belize Barrier Reef wenige Kilometer vor Caye Caulker in Belize (1979). Ich habe ein T-Shirt an, sonst wäre meine Haut von der Sonne glatt weggebrannt worden.

Ritter der Kokosnuss

Kokosnuss

Das bin ich 1979 hier auf Caye Caulker in Belize.

„Die Insel ist ca. 8 Kilometer lang und 2 Kilometer breit und liegt etwa 35 Kilometer nordöstlich von Belize City im Karibischen Meer.“ Caye Caulker war damals noch ein fast touristenfreies spottbilliges Fischernest mit einem riesigen Korallenriff ein paar Kilometer vor dem Strand, an dem man wunderbar schnorcheln konnte. Eine Fährverbindung nach Belize City gab es auch nicht; man musste sich in den wenigen Hafenkneipen von Belize City durchfragen, wer ein Boot mit Außenborder zu vermieten hatte.

Nur im englischen und spanischen Wikipedia findet sich etwas über die interessante Geschichte:
Caye Caulker is thought to have been inhabited for hundreds of years, however the recent population levels didn’t start until the Caste War of Yucatan in 1847, when many mestizos of mixed Maya and Spanish descent fled the massacres taking place across the Yucatán.

Der so genannte „Kastenkrieg“ war ein (gescheiterter) Unabhängigkeitskrieg der Maya-Bevölkerung auf der Halbinsel Yucatán (zu der die ehemalige englische Kolonie Belize geografisch gehört). „Teile von Ost-Yucatán blieben jedoch unter Kontrolle der Maya, die noch bis 1901 einen Guerillakrieg führten. (…) Politisches und religiöses Zentrum der Maya wurde Chan Santa Cruz, wo die Maya-Kämpfer, die Cruzoob, den religiösen Ritus des Sprechenden Kreuzes praktizierten.“

Missions and Charities

dangriga

Ein typisches Haus in Dangriga, formerly know as Stann Creek, in Belize, Mittelamerika. Dangriga ist ein bedeutender Ort der Garifuna. Das Foto habe ich 1981 gemacht.

Dangriga, revisited

dangriga

Das Foto habe ich 1981 gemacht, es zeigt die Kreuzung des Hummingbird Highway mit dem Southern Highway, nicht weit von Dangriga, formerly know as Stann Creek, in Belize, Mittelamerika. Der Southern Highway führt nach Punta Gorda. Heute scheinen da Felder rund um die Kreuzung zu sein.

Das Foto lässt mich irgendwie schmunzeln. Wir haben da den halben Tag verbracht, um zu trampen, zusammen mit einigen anderen Leuten, die alle mindestens viersprachig waren: Englisch sowieso, Patois, Spanisch, Garifuna, und einige Frauen sprachen Maya. Plautdietsch verstehen in Belize ja auch viele, aber die trampen nicht, sondern haben alle eigene Pickups.

Das erste Auto hat uns mitgenommen, aber das kam erst nach fünf oder sechs Stunden oder so. Heute wird es wohl anders sein, vermutlich haben sie jetzt Busse.

Punta Gorda

Belize

Die „West Street“ von Punta Gorda, Belize. Das Foto habe ich 1981 aufgenommen. Damals sah der winzige Ort natürlich ganz anders aus: Keine einzige geteerte Straße, fast keine Fahrzeuge, nur Holzhäuser. Ich bin mit einem Schmuggler per Boot in der Nacht hinüber nach Guatemala. Darüber habe ich hier schon am 29.07.2012 geschrieben („Just a Beach in Guatemala“).

Caye Caulker

caye Caulker

Das Foto habe ich 1979 auf Caye Caulker gemacht. „Die Insel ist ca. 8 Kilometer lang und 2 Kilometer breit und liegt etwa 35 Kilometer nordöstlich von Belize City im Karibischen Meer.“ Caye Caulker war damals noch ein fast touristenfreies spottbilliges Fischernest mit einem riesigen Korallenriff ein paar Kilometer vor dem Strand, an dem man wunderbar schnorcheln konnte. Eine Fährverbindung nach Belize City gab es auch nicht; man musste sich in den wenigen Hafenkneipen von Belize City durchfragen, wer ein Boot mit Außenborder zu vermieten hatte. In dem blauen Haus habe ich gewohnt, es war damals die einzige „Pension“ auf der Insel.

Nur im englischen und spanischen Wikipedia findet sich etwas über die interessante Geschichte:
Caye Caulker is thought to have been inhabited for hundreds of years, however the recent population levels didn’t start until the Caste War of Yucatan in 1847, when many mestizos of mixed Maya and Spanish descent fled the massacres taking place across the Yucatán.

Der so genannte „Kastenkrieg“ war ein (gescheiterter) Unabhängigkeitskrieg der Maya-Bevölkerung auf der Halbinsel Yucatán (zu der die ehemalige englische Kolonie Belize geografisch gehört). „Teile von Ost-Yucatán blieben jedoch unter Kontrolle der Maya, die noch bis 1901 einen Guerillakrieg führten. (…) Politisches und religiöses Zentrum der Maya wurde Chan Santa Cruz, wo die Maya-Kämpfer, die Cruzoob, den religiösen Ritus des Sprechenden Kreuzes praktizierten.“

Dieser Ritus bzw. das Orakel des „sprechenden Kreuzes“ ist religionswissenschaftlich und ethnologisch höchst spannend, schuf er doch eine Art eklektizische neuer „Religion“, um den politischen Widerstand spirituell zu untermauern – ein Beleg für die marxistische These, dass sich eine soziale Revolution und der Kampf der Klassen auch religiös kostümieren können, wie schon im deutschen Bauernkrieg oder wie in bestimmten Fraktionen des heutigen Islam.

Wer sich ethnologisch weiterbilden kann, sollte sich mit Kreolisierung beschäftigen oder Bücher lesen wie dieses: „Hybridität – Transkulturalität – Kreolisierung“. Dieser Ansatz ist meilenweit wissenschaftlicher als das primitive und reaktionäre deutsche Konzept von „Multikulti“. Wer sich über Belize informiert, muss nicht nur etwas über die Maya wissen, sondern auch über die Garifuna.

Dangriga

dangriga

Das Foto habe ich 1981 gemacht, es zeigt die Hauptstraße von Dangriga, formerly know as Stann Creek, in Belize, Mittelamerika. Dangriga ist ein bedeutender Ort der Garifuna.

Blond

Mennonite

Das Foto habe ich 1979 in Belize gemacht – in einem winzigen Mennoniten-Dorf westlich der Kleinstadt Orange Walk nahe der mexikanischen Grenze. Man sprach übrigens Deutsch dort – so eine Art von Deutsch jedenfalls.

Where is the Beast?

Beast

Das Foto habe ich 1979 hier in Belize gemacht. Damals bestand Caye Caulker nur aus wenigen Häusern, und natürlich gab es weder einen Flughafen noch Autos.

Wildlife in Dangriga

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Die Schildkröten werden an der Küste von Mittelamerika illegal gefangen und gefesselt liegen gelassen – sie sterben langsam und qualvoll nach mehreren Tagen. Die Fotos habe ich 1981 in Dangriga aka Stann Creek gemacht – der größten „Stadt“ der Garifuna in Belize.

Children of Belize

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Die Bilder habe ich 1981 in Belize gemacht – in Punta Gorda in der Nähe der Grenze zu Guatemala. „Lateinamerika“ stimmt nicht so ganz, weil die Bevölkerung Englisch, Garifuna, Kriol, Deutsch, Maya und Spanisch spricht – und noch ein paar andere Sprachen. Das sollte man mal Sarrazin und Konsorten sagen: Vier Sprachen zu beherrschen, ist in Belize die Regel und nicht die Ausnahme.