Geek Pride Day

Nicht vergessen: Heute ist Geek Pride Day!

Eine Situation herbei hetzen

Leseempfehlung: Don Alphonso über „Ich bin Bayer und für uns sind Österreicher entlaufene Sklaven, die zurück in unsere Leibeigenschaft gehören, wie schon im 10. Jahrhundert. Aber bis es so weit ist, würde ich deutschen Auguren der Wahl in Österreich wirklich nahe legen, die durchaus differenzierten und reflektierten Kommentare beim Standard zu lesen“ und einige andere Dinge.

Nicht mehr zählbare Promillebereiche in Paralleluniversen

Halina Wawzyniak über Anträge: „Genossen*innen haben mit viel Liebe an Formulierungen gefeilt – für Leitanträge, deren Leserschaft sich am Ende im nicht mehr zählbaren Promillebereich der Bevölkerung bewegen wird. Ob nun die eine oder andere Formulierung in einem Leitantrag steht, die Revolution wird daran nicht scheitern oder gelingen. Vielleicht wäre mehr Zeit für Politik, wenn zumindest der Parteivorstand mit Doodle oder einem anderen Tool abstimmen würde, was er übernehmen will oder nicht. Es ist ja nun nicht so, dass ich nicht selbst auch schon diverse Änderungsanträge gestellt habe. Aber manchmal denke ich, so ein Parteitag und eine Partei sind ein Paralleluniversum.“

Das kann man nahtlos auch auf den DJV übertragen.

By Night

berlin

Wer nicht da wohnt, kann kaum erraten, welche Kirche hier im Bild ist…

Im Lesemodus auf der verfickten Welt-Seite

Markus Maximilian (auf Fratzenbuch) über Deniz Yücels Artikel: „Sorry, so gern ich deine Artikel lesen würde, es wird einem leider unmöglich gemacht durch 37 von selbst startende Videos auf dieser verfickten Welt-Seite“.

Das Problem habe ich natürlich nicht, und die wohlwollenden Stammleserinnen und geneigten Stammleser wissen auch warum. Mir fiel aber auf, dass bei Firefox der „Lesemodus“ auch nur funktioniert, wenn man Javascript eingeschaltet hat – obwohl das Feature angezeigt wird?! Oder liegt das daran, dass ich noch nicht die Beta-Version benutze?

Ein Trotzkist in Nordkorea oder: Who is the butt of this joke?

Sehr hübscher Artikel in Jacobin: „A Trotskyist Goes to North Korea“ – „So this isn’t “Stone Age communism.” What kind of system is it, then? Socialism? The regime certainly represents itself as socialist, but since the 1990s, all the images of Marx and Lenin have disappeared. (…) Certain comparisons to absolutism come to mind. The Kims have ruled on their peninsula nearly as long as the Saud dynasty on theirs. And there are ubiquitous images of rulers with supposed magical abilities: Kim Jong-Il reportedly claimed he could control the weather.“

Ganz besonders schön ist die Passage über Laibach…. „What if the young dictator was a Dadaist? Could North Korea be a surrealist Gesamtkunstwerk?“ Muahahahaha.

Auf dem Weg zum Kalifat

Telepolis: „Das Parlament in Ankara beschloss Aufhebung der Immunität von 138 Abgeordneten – ein Meilenstein in Richtung Alleinherrschaft Erdogans“.

Die Türkei ist kein Reiseziel mehr. Boykottieren!

Sei spontan oder: Entscheide dich lieber nicht

herren damen

Foto @Burks Cottbus 2005

Sophie Schriever auf jetzt.de: „Der mangelnde Wille, sich festzulegen, bringt niemanden weiter. Er nervt. Und er nervt noch mehr, weil er seine dummdreiste Rechtfertigung gleich mitbringt: Wer von anderen fordert, sich festzulegen, gilt schnell als Spießer. Es ist ja so cool und lässig, spontan zu sein. Man lässt sich durchs Leben treiben, kommt und geht, wann man will, und unterliegt keinen Zwängen wie festgelegten Uhrzeiten. Dabei geht es ja um etwas anderes: Wer sich nicht festlegen will, schiebt eine Ausrede vor, während er auf etwas Besseres wartet. Oder er ist einfach zu faul, um eine Entscheidung zu treffen.“

Well said. Wie sie mich alle nerven – die Leute, die Angst vor menschlichen Stimmen haben, sondern nur per SMS kommunizieren, die nicht pünktlich kommen, obwohl ihr bescheuertes Smartphone, auf das sie ständig starren, ihnen jede Nanosekunde die Zeit anzeigt, die bei jeder Unterhaltung mir zehn Mal demonstrieren, dass ich unwichtiger bin als die Idioten, die ständig irgendwelche soziale Geräusche über Irrelevantes per Smartphone schicken, die nicht antworten, obwohl ich über ein so genanntes „soziales Netz“ eine Frage gestellt habe – oder erst drei Wochen später, Leute, die gar nicht mehr erreichbar sind, ohne dass man sich irgendwo „einloggt“.

Ach ja. Außerdem nerven mich Esoteriker, Veganer, Horoskop-Gläubige, Gendersprecherinnen, Maskulisten, Verehrer höherer oder niederer Wesen, alle Rechten einschließlich Sozialdemokraten, Verbandsfunktionäre mit dem IQ eines Aschenbechers, Leute, die historisch ungebildet und desinteressiert sind, Leute, die zu faul oder zu blöd sind, ihre E-Mails zu verschlüsseln, Leute, die mit einer Flasche in der Hand von Kneipe zu Kneipe ziehen, Leute, die Techno mögen, Hipster, Fussball-Fans, Operetten-Liebhaber und andere Spießer. Habe ich was vergessen?

Babylonien, revisited, 34.0:

Babylonien, revisited, 34.0: Amharisch. Der Patient stammt aus Äthiopien, benahm sich aber schlecht; ich musste ihm eine Ansprache halten, weil es wegen ihm einen Alarm gab, der immer bedeutet, dass das Personal eine Gefahr sieht und ich denn hinrennen muss. Die Ansprache half, weil er Deutsch verstand, und der Tonfall und eine gewissen Attitude reichen normalerweise auch.

In der selben Tag unterhielt ich mich in Spanisch mit einem spanischen Staatsbürger, der aus Kamerun stammte und auch Französisch und ein bisschen Englisch verstand und gerade Deutsch lernte. Seine Muttersprache war Haussa. Er meinte, es sei doch selbstverständlich, dass man die Sprache des Landes lerne, in dem man leben wolle. Bei der Idee, dass ich Haussa lernen würde, falls ich nach Kamerun reiste, wollte er sich schier kaputtlachen.

Neues von der Glaubensgemeinschaft Veganismus-Asketismus

Verwaltungsgericht Berlin via Law blog:“Berliner Schüler haben keinen Anspruch auf ein veganes Mittagessen“.

Sehr schön.

Sackdoof, feige und verklemmt [Update]

presseerklärung

Screenshot (Ausriss): Anhang der Presseerklärung des Landgerichts Hamburg: Was darf gesagt werden und was nicht?

Telepolis: „Mit einer einstweiligen Verfügung hat das Landgericht Hamburg – nicht ganz unerwartet – die Teile des Böhmerman-Gedichts verboten, die einen Sexualbezug aufweisen. Erlaubt ist jedoch:
„Sackdoof, feige und verklemmt, ist Erdogan der Präsident“
„Er ist der Mann der Mädchen schlägt und dabei Gummimasken trägt“.

Peru’s other lost city

BBC: Peru’s other lost city – Larger than Machu Picchu and far less known, Choquequirao still makes you feel as though you’re practically the first to arrive.“

Ich war ja schon zwei Mal in Machu Picchu. Wenn ich nochmal nach Peru fahre, weiß ich jetzt, was auf der To-Do-Liste steht.

Die Wahrheit über die Lügen der Palästinenser

israel
Quelle (Vorsicht! Facebook)

Happy Jom haAtzma’ut, Israel!

À la lanterne, reloaded

Spiegel online: „So kommt Renschler nach nur fünf VW-Jahren auf eine monatliche VW-Rente von rund 60.000 Euro, die er zusätzlich zu seiner Daimler-Altersversorgung erhält.“

Kanyakumari Express

Ed Hanley: „The Longest Train in India – A multimedia journey on the Kanyakumari Express“

Babylonien, revisited, 33.0

Babylonien, revisited, 33.0: Dangla. Der Mann kam aus dem Tschad, war seit zwei Jahren in Deutschland und sprach schon sehr gut Deutsch. Nur rund 45.000 Menschen sprechen noch Dangla – offenbar eine aussterbende Sprache.

Rote Armee, reloaded

Harald Martenstein (dessen Meinung ich nicht teile) im „Tagesspiegel“: „Historiker sagen, dass die durch Stalins Mordorgien geschwächte Rote Armee den Krieg ab 1942 nur mit Hilfe von Material aus den USA erfolgreich führen konnte.“

Da hätte ich doch gern ein paar Quellen?! Weiß jemand mehr? Fakten?

Mit allen Wassern gewaschen

MDR: „Erneut sind Akten des rechtsextremen Terrornetzwerkes NSU offenbar „verschwunden“. Wie die Grünen-Bundestagsabgeordnete Irene Mihalic am Montag mitteilte, ist eine vom NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages angeforderte Akte über den Neonazi und ehemaligen V-Mann Ralf Marschner nicht mehr auffindbar. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz habe mitgeteilt, die Akte sei 2010 dem Hochwasser in Sachsen zum Opfer gefallen“.

Schon klar.

Panorama

inside

Wo ist das? (Und lasst die Finger von den Exif-Informationen!)

Tag des Sieges

Da müsst ihr heute durch. Über meine persönlichen Gründe, den 8. bzw den 9. Mai zu feiern, habe ich vor elf Jahren hier schon geschrieben.

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