Ein Hauch von Seetang und hebridischer Vanille

whisky

Ich wollte mal etwas Neues ausprobieren. Mir wurde ein Laphroaig empfohlen aus der geichnamigen Brennerei. Ich kann das nicht korrekt aussprechen, aber diese Namen haben für mich einen exotischen Touch wie etwas aus der Inka-Zeit. Laphroaig calls itself the most richly flavoured of all Scotch whiskies.

Aroma: Medizinisch – Rauchig, mit einem Hauch von Seetang. Geschmack: Rauchig, süßlich-medizinisch-phenolisch, salzig. Abgang: Lange anhaltend und ausgeprägt.

Letzteres kann ich bestätigen, wirklich beeindruckend lecker. Da ich noch nie Seetang gegessen habe, kann ich das Aroma aber nicht identifizieren.

Der andere Whisky ist aus der Brennerei Ardmore, wieder von der hier schon lobend erwähnten Isle of Islay.

Aroma: Heidekraut, Honig und leichter Rauch. Ein Hauch Zimt und Toffee. Geschmack: Cremige Vanille, süßer Honig und Gewürze verbinden sich mit einer angenehmen Rauchigkeit. Abgang: Sanft, langanhaltend und trocken mit Gewürzen.

Wie war noch mal das Aroma von Heidekraut? Hat das schon mal jemand gekaut? Ich habe die Flasche noch nicht geöffnet, ich war auf den Seetang neugierig.

Kommentare

7 Kommentare zu “Ein Hauch von Seetang und hebridischer Vanille”

  1. bloedbabbler am Dezember 14th, 2018 7:08 pm

    Hi Burks, kurze Korrektur: der Ardmore stammt definitiv nicht von Islay, sondern ist ein waschechter Highlander -allerdings mit der ihm eigenen Rauchnote an Bord.
    Leider stelle ich fest, sind deine Berater etwas garstig geworden in der letzten Zeit, *grins*; die beiden vorgestellten Flaschen sind nun nicht unbedingt sehr empfehlenswerte Vertreter der beiden Destillen.
    Ganz platt gesagt, nimm lieber etwas mehr Geld in die Hand und gönne dir den Ardmore Traditional Peated (ehemals Traditional Cask) oder den klassischen Laphroaig 10 oder den Quarter Cask, beide sind um Längen wertiger und machen auch als Anfänger deutlich mehr Spaß.
    Falls dir der Ardmore mit seiner Art des Rauchs zusagt und du zusätzlich noch eine fruchtigere Note zum Rauch magst, wäre auch der Ardmore 12 Port sicherlich ein guter Vertreter.
    Vorschlagenden Gruß vom Blödbabbler

  2. admin am Dezember 14th, 2018 9:10 pm

    Ich wollte erst mal probieren. Der erste Vorschlag meines Drogenhändlers lag bei 50 Euronen die Flasche, da bin ich zusammengezuckt.

  3. waldheinz am Dezember 14th, 2018 10:25 pm

    https://www.youtube.com/watch?v=LanWn7DvSlU

    Den sollte ich mir mal zu Weihnachten gönnen.
    Mit meinen indischen Kollegen habe ich nicht solche genauen Sprachprobleme…

  4. Wolf-Dieter Busch am Dezember 14th, 2018 10:43 pm

    Ist das Durst, (ehrlicher) Alkoholismus oder einfach nur Großmannssucht?

  5. ... der Trittbrettschreiber am Dezember 15th, 2018 11:09 am

    sieht einfach brilliant aus – vorher.

  6. andreas am Dezember 15th, 2018 12:15 pm

    Wie schmeckt Seetang? Da gehste mal los und kaufst Dir eine Sushi Zutat, nämlich die grünen, papierdünnen Blätter genannt Nori. Dann munter drauf los und testen. Da nach dem Test einige Blätter übrig sein werden empfehle ich je ein Blatt Nori und eine Scheibe gekochten Schinken zusammen gerollt auf Schrippe.

  7. ... der Trittbrettschreiber am Dezember 15th, 2018 3:13 pm

    @andreas

    das war das beste plädoyer, doch lieber Whisky zu probieren.
    Seetang, ich fass es nicht, dass man davon besoffen werden kann. Schwimmen in der Nordsee ist also auch perdü.

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