Ich sehe was, was du wahrscheinlich nicht siehst [Update]

Evangelische Stadtkirche unna

Das Foto zeigt unter anderem den Marktplatz von Unna. Das Stammpublikum kennt das. Auf dem Bild sind aber zwei Dinge merkwürdig. Mal sehen, ob ihr das herausfindet. (Für die mitlesenden investigativen Reporter: warum?)

[Update] Da ist was vom Turm gefallen, das untere Foto erklärt alles. Ganz unten sieht man auch, was fehlt, wie ein aufmerksamer Leser schon anmerkte – eine Fiale (ein Wort, das man nicht kennen muss, außer man ist Architekt). Die Kirchenuhr wurde gleich mit stillgelegt, deswegen zeigt sie die falsche Zeit an.

Evangelische Stadtkirche unnaEvangelische Stadtkirche unna

Kommentare

11 Kommentare zu “Ich sehe was, was du wahrscheinlich nicht siehst [Update]”

  1. Schwester am Mai 25th, 2018 1:01 am

    Wie spät war es denn nun als du fotografiert hast?

  2. Mazursky am Mai 25th, 2018 1:21 am

    Fiale, Uhren?
    Beim Sturm am 18. Januar 2018 wurde eine Fiale (neues Wort) der Ev. Stadtkirche zerstört. Ob auch die Uhr am Kirchturm beschädigt wurde, weiß ich nicht, jedenfalls zeigt die Uhr am Hausgiebel gegenüber eine deutlich abweichende Zeit an. Bonusantwort: Das, im Vergleich zu Berlin heute, anscheinend furchtbare Wetter.

  3. ... der Trittbrettscheiber am Mai 25th, 2018 8:29 am
  4. Eike am Mai 25th, 2018 10:34 am

    Ungewöhnlich ist auf jeden Fall der Mülleimer.

  5. Roland B. am Mai 25th, 2018 11:05 am

    Zur Helligkeit passt die Uhrzeit am Cafédeutlich besser als die am Kirchturm. Da hinken die Evangelen wohl mal etwas hinter der Zeit her.

  6. Roland B. am Mai 25th, 2018 11:07 am

    Sehr schöne Idee: die „Regenrinnen“ zwischen den Schirmen vor dem Café.

  7. Andy am Mai 25th, 2018 11:59 am

    Hmmm. Was ist denn mit dem besten Haus am Platz? Ausgebrannt?

  8. ... der Trittbrettschreiber am Mai 25th, 2018 12:46 pm

    1. An den Fenstern des altrosafarbenen Gebäudes gegenüber befinden sich seltsame Schatten. Als erfahrener, oft dehydrierter Lebenskünstler verweise ich auf die nahliegende Vermutung, dass dieses Haus auf dem Kopf stehend gebrannt haben muss. Dabei sind Rauchschwaden über die Fensterbretter nach außen gedrungen und nach oben gestiegen. Typische Brandspuren. Nach dem Wiederaufrichten des Hauses (etwa zeitgleich mit der Verbringung des Leerguts zum Pfandautomaten) haperte es am Renovierungs-Budget und die Rauchspuren sind so genial dort belassen worden, dass sie der sich bei einer Tasse Schokolade unter den Sonnenschirmen Entspannende als Sonnen-Bleichspuren von heraushängender Bettwäsche in dieser idyllisch heilen Welt interpretieren muss.
    Ganz schön clever, die Leute in Unna. Ruhrpott eben.

    2. Was ist mit dem roten Koffer hinter dem Blumenkübel rechts außen. Entschärft oder ist der Inhalt rein flüssiger Natur?

  9. Mazursky am Mai 25th, 2018 3:12 pm

    Aus der EXIF-Forensik erreichte uns soeben ein starkes Indiz dafür, dass die Uhr überm Café stimmt.

  10. andreas am Mai 26th, 2018 6:03 pm

    1. Ganz hübsch unterbelichtet das ganze.
    2. Warum gibt´s überall Cafe Extrablatt

    Irgendeine Uhr ist hier wohl vom Blitz getroffen. Ob Herr Schröder nun nächtens, begleitet von einem zotteligen Professor in einen silbernen Delirium steigt um dann, zwutsch krabäng, begleitet von eingeschweißten Orgelklängen aus der Heimat in eine bessere Zeit auszureissen?

  11. Unna ist nicht Paris : Burks' Blog am Mai 9th, 2019 7:48 pm

    […] Wie ich schon schrieb und wie auch anderswo berichtet wurde, fiel am 18.01.2018 bei Sturm eine Fiale, die fast eine Tonne wiegt (vgl. mittleres Foto, hinter dem Gargolyten), vom Turm der Evangelischen Stadtkirche (erbaut ab 1322) in Unna, durchschlug das Dach und zerstörte fast ein Gewölbe, so dass sogar die Gefahr bestand, dass das Gebäude ganz hätte einstürzen können. Auch die Orgel wurde schwer mitgenommen und musste komplett saniert werden. Mir wurde berichtet, dass sie vielleicht zu Weihnachen 2020 wieder gespielt werden könne. Die Sanierungsarbeiten werden insgesamt rund fünf, wenn nicht mehr Jahre dauern. Auch die Glocken werden bis dahin schweigen. […]

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